Das Beste zum Schluss

Basketball-Bundesliga der Damen: Wasserburg mit starkem Finish und einem 88:68

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Am gestrigen Sonntagnachmittag mussten die Wasserburger Basketball-Damen in der Bundesliga erneut auswärts ran. Am Ende stand ein deutlicher 88:68-Sieg gegen Gastgeber Marburg auf der Anzeigetafel. „Bis auf das erste Viertel war es eine gute Leistung und wir haben die anderen drei Viertel für uns entschieden. Dennoch darf uns so ein Start nicht noch mal passieren. Wir haben zu lange gebraucht, um in unseren Rhythmus zu finden, dass kann gegen manch anderes Team dann ganz anders ausgehen“, so die Wasserburger Trainerin Sidney Parsons (Foto) nach der Partie.

Den besseren Start erwischten also die Gastgeberinnen. Ganze 30 Punkte erzielten die Marburgerinnen im ersten Viertel – fast die Hälfte ihrer letztendlichen Gesamtpunktzahl. Wasserburg kam „nur“ auf 20 Punkte – selbst das eigentlich ein guter Wert. Wasserburgs Trainerin machte allerdings deutlich, dass man Marburg nicht nochmal 30 Punkte in einem Viertel erlauben darf.

Daran hielten sich die Innstädterinnen dann auch und hielten die Hessinnen im zweiten Viertel bei lediglich 14 Punkten. Selber machten sie da weiter, wo sie im ersten Viertel aufgehört hatten und erzielten 22 Punkte. Trotzdem stand es zur Halbzeit noch 44:42 für Marburg.

Doch nach dem Seitenwechsel zeigten die Damen vom Inn, dass sie die lange Reise nach Marburg nicht angetreten hatten, um zu verlieren. Sie gaben noch einmal 20 Minuten lang Gas. Bereits zum Ende des dritten Viertels hatten sie sich eine knappe 60:57-Führung erarbeitet.

Im vierten und letzten Viertel gaben sie dann noch einmal alles. Machten es Marburg schwer zum Korb zu kommen und fanden selbst immer wieder Lücken in der Defense des Gastgebers. Mit einem starken 28:11 Viertelergebnis aus Sicht der Wasserburgerinnen stand am Ende ein deutlicher 88:68-Sieg auf der Anzeigetafel.

Am kommenden Wochenende gibt es dann endlich wieder ein Heimspiel. Am nächsten Samstagabend um 19 Uhr geht es gegen den Herner TC, derzeit Tabellenvierter. Herne musste am 17. Spieltag eine deutliche 47:70-Niederlage gegen Tabellenführer Keltern hinnehmen.

Es spielten: Svenja Brunckhorst (19 Punkte, 7 Rebounds, 10 Assists), Laura Hebecker (7 Punkte, 5 Rebounds), Tina Jakovina (21 Punkte, 5 Rebounds), Vilma Kesänen (2 Punkte), Megan McKay (8 Punkte, 8 Rebounds), Kelly Moten (17 Punkte, 4 Rebounds), Sophie Perner (3 Punkte) und Lindsay Sherbert (11 Punkte).

msch

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2 Kommentare zu “Das Beste zum Schluss

  1. Wer ist Vilma Kesänen?

    Anm. d. Redaktion:

    Offenbar eine neue Spielerin – 31 Jahre alt, finnische Nationalspielerin.

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  2. Vilma Kesänen spielte in der 2.Liga Spanien und kam für die langzeitverletzte Greunke. Sie soll bis Saisonende hier bleiben.

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