Dank an die Landwirte

Für aktive Mitarbeit beim Trinkwasserschutz - Feldbegehung Wasserschutzgebiet Fuchsthal

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Zu einer Feldbegehung im Wasserschutzgebiet Fuchsthal der Stadtwerke Wasserburg trafen sich jetzt Landwirte, Vertreter der Stadtwerke und der Wasserschutzberater der Firma Ecozept aus Freising. Der beste Schutz vor Auswaschung von Nitrat ins Grundwasser ist es, ihn in der Wurzel-, Spross- und Blattmasse von Zwischenfruchtpflanzen zu binden. Gleichzeitig ernährt deren organische Masse zusätzlich das Bodenleben und erhöht so den Humusgehalt der Böden …

Der in der Pflanzenmasse gebundene organische Stickstoff ist weitgehend vor Auswaschung geschützt und wird den Kulturpflanzen nach und nach bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt. Dadurch kann Mineraldünger eingespart werden.

Doch Zwischenfrucht ist nicht gleich Zwischenfrucht. Je nachdem, wann die Pflanzenmischungen auf die Felder kommen, entwickeln sich unterschiedliche Bestände. Davon konnten sich Landwirte und Vertreter der Stadtwerke Wasserburg bei einer Feldbegehung mit der Wasserschutzfirma Ecozept aus Freising überzeugen – unser Foto oben. Es zeigt rechts im Bild Josef Mayer, Betriebsleiter der Stadtwerke Wasserburg sowie vorne in der Mitte Werner Rauhögger vom Ingenieurbüro Ecozept in Freising

So hatte Landwirt Martin Huber links und rechts der Straße zwischen Evenhausen und Stephanskirchen auf der Höhe von Halmannsöd nach einer Ganzpflanzen-Silage am 19. Juli 2017 eine solche bodenverbessernde Mischung angebaut (Foto unten).

Durch den frühen Saatzeitpunkt konnten sich alle Pflanzenarten voll entwickeln, die Blütenstände der Sonnenblumen sind voll ausgebildet, auch Phazelia, Perserklee und Einjährige Luzerne kamen zur Blüte, was auch den Bienen und Schmetterlingen nutzt.

Der Boden ist optimal durchwurzelt, durch die organische Masse wird das Bodenleben ernährt und der Humusgehalt erhöht.

„Bei früh räumenden Feldfrüchten, wie Winter- und Sommergerste, haben wir die beste Wirkung der Zwischenfrüchte für den Boden“, fasste Werner Rauhögger von Ecozept zusammen.

Für den Winterweizen ist man im Wasserschutzgebiet bemüht, die Zwischenfrucht möglichst früh auszusäen. Josef Sonnenholzner konnte seinen Weizen früh dreschen und Anfang August die Zwischenfrucht anbauen, wodurch sich auch hier ein sehr guter Bestand entwickelt.

„Für Ansaaten ab Mitte August setzen wir in den Mischungen einen höheren Anteil an schnellwachsenden und spätsaatverträglichen Pflanzen ein“, so Werner Rauhögger von Ecozept. „Buchweizen, Ramtillkraut und Kresse sichern eine schnelle Bodendeckung, Ölrettich entwickelt noch eine gute Pfahlwurzel.“ Dies ist besonders wichtig in einem Jahr wie 2017, in dem der September nicht so wüchsig und der Oktober eher kälter als sonst war.

Für die Untersaaten im Mais mit Weidelgräsern spielt das Wetter ebenso eine wichtige Rolle. Auch diese nehmen nach der Ernte des Maises den überschüssigen Stickstoff auf.

Wie sich die Untersaaten im Herbst 2017 entwickelten, war ein zweiter Schwerpunkt der Feldbegehung – siehe unser Foto unten Untersaat im Mais Herbst 2017 …

Durch den regelmäßigen Zwischenfrucht- und Untersaatenanbau wird das Nährstoff- und Wasserspeichervermögen der Böden erhöht und der Dünger kommt der Kultur zu Gute und geht nicht durch Auswaschung verloren.

Betriebsleiter Josef Mayer zeigte sich beeindruckt von den gut gelungenen Zwischenfrüchten und bedankte sich bei den Landwirten für ihre aktive Mitarbeit beim Trinkwasserschutz: „Die Begrünungen leisten einen unersetzbaren Beitrag zum Trinkwasserschutz und nutzen nachhaltig dem Boden und der Folgekultur.“

Alle Teilnehmer waren sich einig, diesen gemeinsam entwickelten Weg konsequent weiter zu gehen.

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44 Gedanken zu „Dank an die Landwirte

  1. Dienstag: Beim Singer aus dem Auto gestiegen. Die Luft ist geschwängert von Gülleduft.
    Hügel hinter Autohaus Weinberger ertrinken in Gülle, bis an die Häuser gegüllt.
    Beim Aldi aus dem Auto gestiegen. „Landluft“ zum abwinken.
    Die Straße Bachmehring, nach dem „Von-Baum-zu-Baum-Weg“, Gülle läuft den Hügel runter bis auf die Straße.
    Bodenleben? Das ertrinkt in Gülle und Schweinemist
    Und ihr dankt den Landwirten?
    Welch ein Hohn.

    Anm. d. Redaktion:
    Nicht ‚wir‘ als Redaktion danken den Landwirten – die Stadtwerke Wasserburg danken den Landwirten des gemeinschaftlichen Projekts zum Anbau von am besten passenden Zwischenfrüchten – so wie es in dem Bericht steht.

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    1. Ihr als Redaktion ward auch nicht gemeint, wenn da ein Missverständniss entstand, bitte ich um Entschuldigung.
      Ich meinte die Stadtwerke Wasserburg.
      In Bachmehring und den Wiesen rund herum, die Wiesen „über“ dem Aldi und beim Singer gibt es keine Zwischenfrüchte.
      Es kann einfach nicht sein, dass dort ohne Maß und Ziel die Wiesen, bis an die Häuser ran, mit Gülle ertränkt werden. Die Gülle läuft die Hügel runter und in schmierigen Schlieren über die Straße.
      Dies gefährdet auch den Verkehr im neuen Wohngebiet, besonders im Herbst, wenn auch noch feuchtes Laub dazu kommt.
      Dort oben hat man tagelang den Güllegestank in der Nase, weil täglich ein anderer Landwirt güllt.

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      1. Wie immer, aufs Land ziehen und dann über Güllegeruch schimpfen. Bleib doch in der Großstadt bei Abgas und Autolärm!😷

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        1. Lieber Maier,
          ich war schon immer ein „Landkind“ – also das Argument zieht schon mal nicht. Es ist halt schlecht, wenn man Menschen etwas unterstellt, die man nicht kennt.
          Ich habe überhaupt nichts gegen „Landluft“ und kenne diese seit meiner Kindheit sehr gut.
          Nur das was die „Landwirte“ (Bauern will ich gar nicht sagen) heut zu Tage auf die Wiesen kippen, hat mit natürlicher Gülle nicht mehr viel zu tun.

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      2. Ich gebe hier „selbstgesehen“ vollkommen recht! Düngen mit Gülle ok, aber nicht in diesem Maße!! Vor allem könnte man ja (und das tun ja leider nur wenige Landwirte) einen Tag vor einem Wetterumschwung (Regen) Gülle ausfahren! Aber nein, dass muss man Tage vorher machen, damit es auch lange genug stinkt!!!
        Aber am meisten hat ja der Staat daran schuld! Die Landwirte kämpfen ums überleben! Und wenn Vater Staat Dinge subventioniert, dann versucht man dies so gut als möglich umzusetzen!
        Insektensterben, weniger Sing-und Zugvögel, alles wegen Monokulturen!
        Biogas & Co. sage ich nur dazu! Flächen die eigentlich für Weizen (Nahrungsmittel) da sein sollten, werden für Maisfelder benutzt!
        „Pfui, das stinkt bis zum Himmel“!!! In den ländlichen Gebieten, muss man Landwirte bitten kleine Grünflächen nicht zu bearbeiten, damit sich fast ausgestorbene Tierarten wieder ansiedeln können (Kiebitz & Co.)

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        1. Thema Kibitz- im Stadtgebiet Wasserburg und in der Gemeinde Edling sind diesen Sommer 52 Kibitze in ihr Wintergebiet abgeflogen. Ca 85 % der Jungvögel sind in Maisfeldern aufgewachsen die auch zu Biogas verwendet werden. Einer der großen Feinde der Kibitznester ist der Igel und Spaziergänger mit Hunden.Im Weizen fühlt sich der Kibitz nicht wohl. Dafür werden hier Lerchenfenster eingebaut. Und nebenbei haben meinen Stall bis Ende September 54 Jungschwalben Bayern verlassen.Mit der neuen Gülleverordnung hat der Staat nicht nur die Ausbringzeiten reduziert sondern auch die Mengen. Aber ihr seits ja eh alle gscheiter als die die es betrifft.

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    2. Da geb ich doch dem jenigen Schreiber (selbstgesehen) mehr als recht! Was hier in Odel „getränkt“ wird ist eine Schweinerei. Klar stinkt es aber es ist wohl nicht mehr als düngen zu bezeichnen. Da schwimmt das Feld. Ob das rechtens noch ist wage ich zu bezweifeln!?

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  2. Zitat neue Gülleverordnung 2017:
    „… Die Sperrfrist für Grünland und Ackerland mit mehrjährigem Feldfutterbau beginnt am 1. November und dauert bis einschließlich 31. Januar. …“
    Quelle: Bayrische Landesanstalt für Landwirtschaft
    Güllen ist also seit 1. November VERBOTEN

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    1. Echt ?
      Hmm wissen das die Bauern auch?
      Mein Lieblingsbauer hat letzte Woche noch die Wiese zum Schwimmbad aufgewertet .
      Wen kann man den da informieren wenn jemand meint „für mich gilt diese Gülleverordnung nicht “ ?
      und was hat derjenige welche dann als erzieherische Maßnahme zu erwarten ?

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      1. Catweazle
        Nummer vom Traktor aufschreiben und bei der Polizei melden
        Maßnahme: Wahrscheinlich nur eine Verwarnung

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        1. Am liebsten würde ich bei Ihnen in der Arbeit stehen und jeden Verstoß ahnden und die Polizei anrufen sobald sie was falsch machen!!!
          Die Güllesprerrfrist ist aufgrund der Witterung verschoben worden auf den 15.11.2017 das hat zur Folge dass im Frühjahr erst 15 Tage später wieder angefangen werden darf.
          Seitdem 15.11 habt ihr wahrscheinlich auch niemanden mehr ein Feld begüllen sehen und wenn doch dann ist es in der Tat rechtswidrig.
          Zu eurer Gülle Überschwemmung: Wir haben bei uns in Deutschland eine Grenze von 170 kg N aus organischer Herkunft pro Hektar und Jahr. Wenn man rechnet dass Gülle nach Abgasung noch ca. 3kg N pro m³ hat sind es ca 50-60 m³ Gülle die pro Jahr auf ein Hektar ausgebracht werden dürfen. Also 50-60 l pro m2 in der Regel auf sinnvolle 5-7 Gaben verteilt. Ich bitte sie in ihrem Garten 10 l auf einen m² Wasser zu schütten. Ist das eine Überschwemmung?? Ich denke nicht.
          Und ja ich weiß das es auch schwarze Schafe unter den Bauern gibt aber dies macht sicher nicht die breite Masse aus.
          Auch sagt niemand das alle optimal ist wie es ist und es wird immer einen Verbesserungsbedarf geben. Ein Optimum werden wir aber nie mit gegenseitigen Anschuldigungen erreichen und immer nur darauf zu schimpfen dass die Bauern das alles nur machen weil sie so böse sind und darauf aus sind alle und jeden zu vergiften, geschweige denn dass sie nicht zuhause sitzen und überlegen wie kann ich die Leute als nächstes ärgern?
          Die Realität ist dass viele Bauernfamilien ums überleben kämpfen und kostengünstig produzieren müssen. Dies geht eben am einfachsten indem man bestehende Betriebszweige optimiert indem man Auslastung steigert um Festkosten/Einheit zu senken. Zur Folge hat dies eben dass Flächen intensiver bewirtschaftet werden. Aber wie kommts? Die Bodenpreise in Bayern v.a. aber in Oberbayern steigen seit Jahren und sogar Nutzgrund wird mittlerweile von Privatleuten als Investition gekauft, ganz zu schweigen vom Flächenfraß durch Industrie und Wohnungsbau. Dadurch steigen die Pachten.

          Alles nicht so einfach wie sie sehen! Aber meine Bitte: Nicht einfach der Polizei melden sondern ein konstruktives Gespräch suchen! Viele Bauern sind natürlich Gesprächsbereit und werden z.B. auf Bitten der Anwohner vor dem Wochenende in der Nähe nicht güllen oder z.B. auch gerne vor dem Mähen anrufen damit die Haustiere eingesprerrt bleiben.

          Grüße von einem der sich der Landwirtschaft verpflichtet fühlt

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          1. servus verpflichteter,
            ich bin Bauer und stimme dir voll zu, aber du hast einen Rechenfehler,denn 50-60 m³ entsprechen 50000-60000 l
            geteilt durch 10000 m² ergibt 5-6l pro m² im Jahr. Dabei von Überschwemmung zu sprechen ist wirklich utopisch.
            Die Nichtlandwirte sollten sich besser um ihre eigenen Hinterlassenschaften kümmern,welche immer noch teilweise in den Flüssen landen, weil keine Kläranlage zu 100% reinigt. Außerdem wird der getrocknete Klärschlamm über weite Strecken zu
            Braunkohleabbaugebieten gekarrt und dort deponiert,anstatt ein System zu entwickeln bei dem der Klärschlamm nicht mehr
            mit Giften und Schwermetallen belastet wird sondern als wertvoller Dünger an die Landwirtschaft zurück gegeben werden
            kann. Also packts an Catweazle und Co. kümmerts eng um engern eigenen Dreg

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          2. @erndelsepp
            ja wenn ich deinen Kommentar so lese bekomme ich mit den Bauern ja richtig mitleid, sie sind einfach die armen Opfer.
            Jetzt hat euch doch euer Bundesminister für Landwirtschaft doch glad ein Ei gelgegt und euch verpflichtet mit dem Glyphosat weiterhin zu arbeiten. Und da kommen dann diese undankbaren Verbraucher und sagen dass die das nicht wollen. Und auch verstehe ich deine Wütt auf die Verbraucher da schenkt ihr ihnen die Natur zurück und odelt kräftig die Böden damit auch schön alles wächst und dann kommen wieder die blöden Verbraucher und finden das doof. Statt dankbar zu sein das ihr dem Trinkwasser einen besseren geschmackt gibt wird wieder nur rum gemault.
            Also lieben unddankbaren Verbraucher ihr müsst mehr verständnis für die Landwirte haben sie tun nur gutes für Mensch, Tier und Natur.

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          3. @Erndlsepp und Co
            Herbizid =Pflanzengift
            Insektizid=Insektengift
            Fungizid=Pilzgift
            Nitrat ist auch nicht gesund
            Mit welchem Recht nehmt ihr konventionellen Bauern euch eigentlich raus die Natur und uns zu vergiften ?
            Wenn es euch nur selber betreffen würde könnte ich sagen ..ok nicht mein Ding macht doch was ihr wollt..
            Aber, selbst wenn ich mich so nachhaltig wie es mir möglich ist verhalte wenn ich Lebensmittel ab Hof ,bio usw kaufe ich/wir kommen eurem Gift nicht aus.
            Erzählt mir nix von wegen Wirtschaftlichkeit, Überleben eurer Höfe usw .
            Arme Leute haben auch nicht das Recht zu Dieben zu werden nur weil sie arm sind.

            Ah ja , erzähl mir nochmal das es noch viel schlimmeres irgendwo gibt das macht dich dann gleich ganz unschuldig.
            Wieder so ein Schuss ins Knie wenn man ertappt wird sofort auf andere zeigen ^^

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          4. @ Roland, das schlechte Wasser wirkt scheinbar schon!
            Welchen Schmarn schreibst du denn da?
            Alles was du dem Erndlsepp vorwirfst hat er doch gar nicht geschrieben.

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    2. Die Landkreise können die Ausbringsperre verändern und im Landkreis Rosenheim ist die Sperrfrist vom 16.11 bis 15.2., also 3 Monate. Übrigens Gscheidhaferl, gehst du für deine Notdurft in den Wald? Und stinken wird sie wahrscheinlich genauso, wenn nicht noch intensiver.

      Ist doch schön, wenn sich jetzt all die Bauernhasser wieder so richtig auslassen können.

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      1. Ach Kernzlsepp, warum soll ich/wir jemanden hassen, der uns mit seiner bäuerlichen Arbeit nur eine bessere Lebensqualität beschert ?
        Das Bienensterben, der Rückgang (schönes Wort fürs Ausrotten) von 75 % der Insekten .
        Die Antibiotika-Resistenzen, die ja auch gar nix mit der Massentierhaltung zu tun haben .
        Das bisschen Glyphosat, das sich mittlerweile bei jedem von uns im Körper befindet .
        Die immer weiter zurückgehende Artenvielfalt .
        Also lauter Lappalien, deshalb auf die armen konventionellen Bauern zu schimpfen – ja, das ist so was von ungerecht.
        Nein, Hass haben die nicht verdient .
        tztz
        Und den Klimawandel, den gibt es natürlich auch nicht .

        Also, ihr Bauernhasser, schämt euch – bedankt euch gefälligst !!!

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        1. Ich glaube du bist doch ein Bauernhasser, sonst würdest du keine beleidigenden Sprüche über einen ganzen Berufstand loslassen. Übrigens haben die milchkuhhaltenden Biobauern meist pro ha genauso viel Großvieheinheiten. Die Gülle stinkt halt Bio und die Farbe ist auch bio. Das Gras wird genauso kurz gemäht und bei der Kurzrasenweide ist kein Grashalm über das Jahr verteilt länger als 10 cm.U nterschreib doch mal mit deinem Namen aber dazu bist du dann zu feige.

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          1. Kernzlsepp,
            der erste der beleidigend wurde waren Sie.
            Und um Missverständnisse vorzubeugen: ICH bräuchte keine Viehwirtschaft
            Ich esse kein Fleisch, trinke keine Milch, esse kein Joghurt
            Das einzige was ich aus Milch noch esse ist Käse – sobald ich dafür aber einen guten Ersatz gefunden habe, wird der auch von meinem Speisezettel gestrichen

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          2. Meine Erfahrungen mit Menschen denen die Argumente ausgingen waren ab und zu dezent gewalttätig und mein Zuhause wollt auch schon jemand abfackeln darauf leg ich nicht wirklich wert also tut mir fürchterlich Leid du wirst dich mit Catweazle begnügen müssen .
            Und so wie es ausschaut sind dir bereits die Argumente ausgegangen ..feige ist ja ein echt gutes Argument
            Ja die bösen Biobauern deren Gülle auch bio stinkt oha da hast du aber so was von recht und die Farbe erst .. nein doch ohhh .
            Hmm wen mich Bauernhasser nicht alles täuscht dann ist in dieser Biogülle einiges nicht drin was so bei dem anderen bäuerlichen Berufsstand mitschwimmt aber ja der Geruch diese Farbe boh du hast mich echt überzeugt .
            Ich hab da nettes zum Lesen gugst du /ihr
            http://www.pnp.de/lokales/landkreis_traunstein/2728221_Acht-Betriebe-im-Landkreis-Traunstein-wollen-die-Silphie-anbauen.html
            und das Schönste dabei , die Allgemeinheit zahlt da fleißig mit damit es die armen Bauern überhaupt in Erwägung ziehen diese hervorragende Alternative zum Mais anzubauen .
            Außerdem wo hab ich da jemand beleidigt stimmt irgendwas nicht an den Aussagen die ich geschrieben habe ?
            gut es kann sein das ein wenig Zynismus hier und da ..ich hoffe das kann man mir nachsehen.
            Eigentlich bin ich ziemlich verzweifelt weil ich nicht ums verrecken verstehen kann wie Landwirte die es wirklich wissen müssten sich so dermaßen auserhalb der Vernunft bewegen ,alle Fakten stehen schon lange im Raum alle Infos sind frei zugänglich und überprüft .
            Ich weis noch wie die Bauern damals über die Bio´s gelästert haben kein gutes Haar haben sie an denen gelassen “ lauter damische de wern sie umschaung “ und das war noch das harmloseste und der Bauernverband und mitlerweile wollen immer mehr auf Biolandwirtschaft umsteigen .. ah mei ich lass es jetzt bleiben das nimmt sonnst kein Ende mehr und du kannst dir sicher sein ..mir gehen die nachprüfbaren Argumente nicht aus .. ich werd es nicht nötig haben dich persönlich anzugreifen weil mir nichts besseres mehr einfällt.
            scham di

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      2. Kernzlsepp,
        danke für den Hinweis. Ich werde also die „Landwirte“ weiter beobachten und ggf. darauf hinweisen.
        Warum wird von euerer Seite immer gleich beleidigt?
        Wieso Bauernhasser? Kann das von euerer Seite nicht einfach mal sachlich und argumentativ diskutiert werden?
        Können sie, als erwachsener Mensch, nicht einfach sachlich bleiben?

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  3. Ich bedanke mich auch bei den konventionellen Landwirten .
    Danke, für immer weiter steigenden Nitratwerte .
    Danke, für die Maismonokulturen
    ‚Danke, für das Glyphosat und die Neonikotinoide
    Danke, dafür das ich meine Autoscheiben nicht mehr von den lästigen Insektengebatz befreien muss .
    Danke, dafür das mich die blöden Vögel nicht mehr in aller Hergottsfrüh aus dem Bett pfeifen (weil kaum mehr welche da sind)
    Danke, das mir erspart das Antibiotika bei der Apotheke zu kaufen
    Danke, das ihr zwischen Reitmehring und Edling so viel Gülle auftragt das man darin schwimmen kann (leider ist es dafür zur Zeit aber zu kalt.
    Danke ,dafür das ihr die „Nährstoffe“ auch ganz nah zum Staudhamer See bringt damit die Fische auch was davon haben .
    Ich hab noch so viel Dank für euch über aber ich denke langsam reichts .
    aja und auch Danke das ihr euch natürlich jede umweltfreundliche Maßnahme gut bezahlen lasst.
    Ganz wie es sich gehört , gute landwirtschaftliche Praxis wie auch euer Vertreter des Bauernverbandes so schön zu sagen pflegt.
    Ich hatte mal richtig Respekt vor euch und als Kind war ich fast jeden Tag beim Nachbarsbauern und hab ihm geholfen . Beim ausmisten ,beim füttern der Kühe und Schweine , beim putzen und was sonnst noch so alles ..es war eine schöne Zeit und was den alten Bauern auch gefreut hat sein Hof gehörte ganz allein ihm und nicht der Bank (das weis ich von seinem Sohn mit dem ich vor ein paar Jahren geredet hab. )
    Und jetzt Brunnenvergifter ,Tiervergifter ,Menschenvergifter.
    Wenn ich an euch denke fällt mir nichts Gutes mehr ein ..das hätte es alles nicht gebraucht . und bevor ihr schreit ..Ich bezahle gern für gute Lebensmittel gutes Geld.

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    1. @Catweazle: Bei Dir gibt es keine Insekten und Vögel? Wo bitte lebst du?

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    2. Du kaufst aber genauso die billigen Lebensmittel und Kleidungsstücke die durch Kinderarbeit hergestellt werden beim Aldi und Co fährst einen schweren Schlitten und mit falschbehauptungen und vorsätzlichen Lügen wird deine Einstellung immer perverser.

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      1. Wenn man jemanden offenbar nicht persönlich kennt, ihm aber trotzdem ein gewisses Kauf- und Fahrverhalten unterstellt, dann läuft man selber schon auch Gefahr, dadurch Falschbehauptungen in die Welt zu setzen.

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      2. @achso
        hmm hab ich was geschrieben von „keine“ Vögel
        hab ich was geschreiben von „keine“ Insekten ?
        Ich weis es ist schon schwer wenn der Kamm angeschwollen ist leidet die Lesefähigkeit aber mei es gibt schlimmeres.^^
        @Kernzlsepp
        hmm sie bestätigen gerade was ich geschrieben hab ..gehen die Argumente aus dann xD
        Ich werd auf sie nicht weiter eingehen, pure Zeitverschwendung ich streite doch nicht mit einem unbewaffneten .
        Das mit dem schweren Schlitten hehe ok was ist das den für einer?
        Jetzt bin ich schon neugierig ob sie wissen ob ich ein Bobbicar oder einen Bugatti Chiron in meiner Luxusgarage parke .
        ps: würde ich unter Klarnamen schreiben hätten sie jetzt eine Anzeige nach § 187 StGB am Hals
        freuen sie sich und jetzt würde ich empfehlen das sie sich zurückhalten . Wenn sie gute Argumente haben die meine entkräften dann schau ich sie mir an aber so sind sie für mich kein Gesprächspartner den ich ernst nehmen kann und will.

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        1. @Catweazle: Die Vögel und Insekten haben in deiner Gegenwart wohl dein überwichtiges Gejammere nicht mehr ertragen. Wer sich so extrem weit aus dem Fenster lehnt, macht sich nicht gerade glaubwürdig. Mich würde schon mal interessieren, was du so für die Umwelt tust. Und damit meine ich nicht gscheit daherreden. Und ja, der Kamm schwillt mir bei so viel Besserwisserei und dem “ausser mir sind fast alle doof“-Getue schon an.

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  4. Was gut beim Metzger riecht, stinkt halt auf der Wiesen. Wo soll sie auch sonst hin, die Kuh und Schweinescheisse/Pisse, wenn nicht dort. Vielleicht baut man bald Kreisgülledepots? Wie man es dreht und wendet, es bleibt ein Teufelskreis, oder man frisst halt nicht jeden Tag schon Schnitzel oder Leberkässemmeln zur Brotzeit. Auch der Bauer ist von Angebot und Nachfrage abhängig und wird weiter das produzieren, was sich lohnt, nämlich Fleisch. Da kommt die Gülle doch her, von Kühen und Schweinen, oder irre ich mich da? Weils halt auch so gut schmeckt und weil halt auch immer alles einen Haken haben muss.

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    1. Es geht ja nicht nur um die Gülle aber ja es ist ein Teufelskreislauf der sich total überhitzt hat
      nur wie da wieder rauskommen.
      Stichworte Verbraucherverhalten, Eigenverantwortung usw. Es gibt mitlerweile immer mehr Menschen die im positiven Sinne umdenken und das auch am Einkaufsverhalten zeigen .Es gibt auch immer mehr Landwirte die zwar konventionell aber auch nachhaltiger wirtschaften . Aber in Jubel ausbrechen überwengliche Dankesbekundingen weil sie endlich ein wenig naturvertäglicher arbeiten oh das schaff ich nicht .
      Es sind noch viel zu wenige .
      Ich hab auch ne Zeit gebraucht bis ich meinem Wissen auch die Taten folgen ließ ..nicht wirklich viel Geld , trägheit, ignoranz aber wir können uns das einfach nicht mehr leisten ..das was ich aufgezählt habe schädigt uns alle massiv oder etwa nicht ?

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  5. Eigentlich ist das lobenswert wenn sich die Landwirte die mühe für bienenweiden, winterbegrünung, artenvielfalt fördern usw… machen! Aber nicht einmal das wird kommentiert. Kein anderer Beruf hat eine Ausbildungs Dauer von 6-7 Jahren bis zum wirtschaftet für Landbau, also die Landwirte wissen besser bescheid als meist die Bevölkerung was sie auf ihren Wiesen dürfen und was nicht! Der Landwirt macht bestimmt nicht das kaputt mit dem er wirtschaftet und das durchschnittliche alter der Bevölkerung steigt! Denkt dran wo ziemlich viele Arbeitsplätze und die täglichen Lebensmittel herkommen!

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    1. @Thomas, es kann ja sein das, dass Fleisch von umliegenden Bauern kommt. In den letzten Jahren ist es mir aber aufgestoßen, das fast nur noch Mais angebaut wird. Wenn dieser für die Fütterung der Tiere gedacht ist kann ich damit problemlos leben. Allerdings bei den mengen Mais die Angebaut werden bezweifle ich stark, das dieses Futtermais ist.
      Und bei der Problematik mit der Gülle kann ich den hier bereitsgeschrieben Kommerntaren nur zustimmen. In Gabersee habe ich erlebt wie der Bauer dreitage hintereinander das Feld geodelt hat. Was ein Glück das der Dreck nach Reitmehring abgeflossen ist. (Entschuldigung Reitmehringer).
      Und ja ich gehöre auch zu den Menschen die Fleisch- und Milchprodukte verzehren. Mir ist auch klar das damit Gülle entsteht.
      Auch bin ich der Meinung das die Baueren nicht per se an allem Schuld sind aber sie tragen dazu bei wie jeder Mensch auf dieser Welt für die Verschmutzung der Umwelt. Das heist wir müssen uns alle an der Nase packen und als Verbraucher umwelt freundlicher einkaufen. Es liegt immer am Verbraucher was am Markt Angeboten wird.

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    2. Martin Rappinger

      Servus beinand,
      eine Anregung meinerseits. Belehrt doch nicht die Landwirte sonder die KONSUMENTEN! Erst wenn sich das Konsumverhalten, sowie Angebot und Nachfrage ändert, ändert sich auch das Anbau- und Produktionsverhalten.
      Ich komme selbst aus der Landwirtschaft, wollte und habe den Hof Zuhause nicht übernommen.
      @Catweazle bitte versetzen Sie sich in die Lage der Produktionsbetriebe – denken Sie an den enormen Arbeitsaufwand, da steckt Herzblut drin! sonst würde es noch weniger kleine Betriebe geben.

      an Alle die über zu viel Gülle, Bienensterben und Co. schimpfen:
      Fasst euch selbst an die NASE! Es beginnt immer bei einem selbst.
      Wer von euch kippt nur Pflanzliches in seinen Abguss? (Waschmittel, WEICHSPÜHLER!!, WC-Stein, Handseife, Spülmittel,……
      Wer von euch hat ein Handy? wohlmöglich ein iPhone -> KINDERARBEIT!
      Wer von euch trägt Kleidung die bedenkenfrei hergestellt wurde?
      Wer von euch Fährt meist mit dem Fahrad?
      Wer ernährt sich von Selbst Erzeugten?

      Hier höre ich mal auf zu schreiben 😉 ging noch ewig weiter.
      Wer Quellennachweise möchte oder direkt den Kontakt zu mir sucht, gerne -> martinrippinger@gmail.com

      Fang bei euch selbst an – jeder!
      Ich probiere es seit Jahren, so gut ich kann. ES IST VERDAMMT HART!

      Ich wünsche euch viel Liebe und einen wunderschönen Tag

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  6. Heute zwei „frisch“ gegüllte Wiesen im Gemeindebereich Eselfing.
    Von wegen die halten sich an die Sperrfristen.

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    1. Der Termin 01.11. – 31.01.stimmt so nicht ganz. Die Bauern können auf Antrag diese Fristen verschieben. Das Einzige was in der Düngeverordnung verbindlich geregelt ist: Es darf nicht bei gefrorenem bzw. schneebecktem Boden gegüllt werden. Nachzulesen in der bayer. Düngeverordnung

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      1. Sehr geehrter Waidler,
        hier beginnt die Sperrfrist am 15. November (siehe Posting von Verpflichteter 18. November 2017 um 22:53)
        Diese Bauern halten sich eben NICHT an Sperrfristen.
        Zitat nochmal aus dem Post von Verpflichteter: „… wenn doch dann ist es in der Tat rechtswidrig …'“
        Und wenn ich den Typen erwischt hätte, können Sie sich sicher sein, dass es eine Anzeige gegeben hätte.

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      2. Zitat vom Kernzlsepp „Die Landkreise können die Ausbringsperre verändern und im Landkreis Rosenheim ist die Sperrfrist vom 16.11 bis 15.2., “
        Wie jetzt, gilt die Ausbringsperre jetzt für den ganzen Landkreis generell oder kann jeder einzelne Landwirt sich da eine Sonderausnahmeerlaubnis erteilen lassen ?

        Das mit dem schneebedeckten /gefrorenen Boden: Vll sollten da alle 5 Jahre Nachschulungen für Landwirte angeboten werden, weil entweder ich hab hier einen Bauern, der wirklich viel Grund hat und der meint, dass ihm das am A… vorbei geht oder es gibt hier mehrere schwarze Schafe, die sich nicht daran halten.

        Es gab gerade eine Doku auf Arte „Das System Milch“ – bahh grausam, wer die gesehen hat und da nicht auf Bio-Milch umsteigt, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
        Die armen Rindviecher – des is zum Dabarma.
        Turbokapitalismus … Turbomilchkühe – Turbozerstörung von Umwelt, Tier und Mensch.

        @achso
        Ich muss mich vor keinem rechtfertige, widerlegen Sie die Argumente, die ich in den Raum gestellt habe und die nicht auf meinem Mist gewachsen sind, dann gibt es vll eine Antwort, aber sonnst … vergessen sie es.

        PS: Auf meiner extra angesäten Blumenwiese gibt es durchaus noch Insekten, aber es werden immer weniger 🙁

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        1. Ja Catweazle, ich habe auch schon Gülle über Schnee gesehen.
          Und gefrorener Boden hält die auch nicht ab.
          Habe mir aber jetzt vorgenommen, dies nicht mehr unkommentiert zu lassen..
          Sehe ich Bauern, die VOR Mitte Februar güllen, wird eine Meldung an Stadt oder Gemeinde gemacht.
          Milchwirtschaft ist inzwischen wirklich ein Geschäft, das viel Tierleid verursacht.
          Leider wird es so wie immer sein, Catweazle, die Leute sehen so einen Bericht, sind geschockt, haben den Bericht nach 2 Wochen jedoch wieder vergessen.
          Ich stelle in meinem Garten auch einen erheblichen Insektenschwund fest.

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        2. Catweazle, i nenn dich jetzt immer gscheithansl. Die Sperrfrist gilt nur für Grünland bis 15. Febr. Auf Auckerland mit Getreide oder Zwischenfrüchten gilt der 1.Febr. Schneebedeckt heißt daß durch das güllen der Schnee wegtaut und gefroren genauso. Es muß also nach dem Nachtfrost auftauen..Wenn also der Winter nicht mitmacht kannst dein Getreide nicht mit Gülle düngen. Egal ob Bio oder konventionell.Die meisten Bauern wissen daß es genug Aufpasser gibt die sofort beim Landwirtschaftsamt anrufen.Und die Nachbarn sind bekanntlich schlimmer als Bürger.Oiso Gscheidhansl pass sche auf!

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          1. Kernzlsepp,
            immer diese Raus-Rederei.
            Wenn Sie mein Post richtig gelesen haben, war es GRÜNLAND, das am 21. November WIESEN wieder mit Gülle getränkt wurden. Im Gemeindebereich Eiselfing gibt es KEINE Zwischenfrüchte. Sperrfrist ist Sperrfrist und an die haben sich ALLE Bauern zu halten und zwar bis zum Februar.
            Und ich finde es sehr gut, dass es inzwischen genug Aufpasser gibt, jetzt sogar noch einen mehr: Mich

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        3. @Catweazle: Hätten Sie meinen letzten Kommentar wirklich gelesen, dann hätten Sie evtl. bemerkt, dass es mir bei Ihren Kommentaren darum geht, wie Sie mit anderen Menschen hier kommunizieren. MEINER Meinung nach oft unangebracht und teilweise auch frech und von oben herab. Sie können sich das wohl nicht vorstellen. Aber glauben Sie es mir ruhig: Wenn Sie auf meine Kommentare nicht antworten, dann würde ich das sogar überleben. So viel zum Thema“…dann gibt es vielleicht eine Antwort, aber sonst… vergessen sie es“. Vielleicht möchten Sie mir jetzt hier ja auch mit einer Klage drohen. Ich finde das ja eher peinlich.

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          1. @Achso
            Die Kommunikation von Seiten der Bauern (und ich würde nun mal annehmen bei Kernzlsepp handelt es sich um einen Bauern) lässt Höflichkeit, Sachlichkeit und Argumentation vermissen. Leider sind meine Erfahrungen mit Bauern nicht sehr positiv geprägt. Das geht von Belästigungen bis zu Bedrohung.
            Es ist nunmal einfach definitiv Fakt, dass das übermäßige Ausbringen von Gülle dem Trinkwasser schadet. Bodenbrüter vertreibt, die Wiesen in Monokulturen „verwandelt“ weil nur noch Gras und Löwenzahn wächst. Denke ich an die Wiesen meiner Kindheit (wie erwähnt, auf dem Land aufgewachsen), vermisse ich diese Vielfalt, die heute noch auf ungegüllten Wiesen vorkommt.
            Käme von Seiten der Bauern wenigstens mal ein klitzekleines bisschen Einsicht, könnten Lösungen gefunden werden, da bin ich mir sicher.
            Bis dahin, also bis Bauern endlich zu geben können, dass sie ein großes Maß an der Umweltzerstörung schuld sind, werde ich gegen „Gülle-Sünder“ vorgehen und in Zukunft noch konsequenter.

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          2. @Selbstgesehen: Ich lebe auch schon mein ganzes Leben auf dem Land und bin noch nie von einem Bauern belästigt oder bedroht worden! Wie man in den Wald hineinruft…

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          3. Ich habe ihre und Kernzlsepp´s Kommentare gut durchgelesen in keinem davon haben sie die Argumente widerlegt die dem konventionellen Landwirten mit recht anhängen .
            Das ist aber nichts neues, klassisches Kommunikationsverhalten wenn die Argumente ausgehen dann wird der garstige Widersacher persönlich angegriffen (…) Hauptsache vom Thema ablenken.
            Egal , an meiner „Arroganz „des Wissens ist noch keiner gestorben an der Arroganz der konventionellen Landwirte leidet und stirbt die Umwelt.
            Die mögliche Anzeige bezog sich auf die Unterstellung des Kernzlsepps wobei ich unserer überforderten Staatsgewalt diese Arbeit sicher nicht aufgehalst hätte.
            Ich hab definitiv keine Lust mehr zu Menschen die bar jeder Vernunft agieren nett und freundlich zu sein egal auf welche Art man mit diesen argumentiert das Ergebnis ist immer das Gleiche.
            Es hilft nur noch Daumenschraube anziehen, anzeigen wo man ihnen Rechtsbruch nachweisen kann und sie als Umweltschädlinge immer und immer wieder ans Licht zu zerren.
            ..
            Eigentlich ging es bei diesem Artikel ja um „Dank an die Landwirte“ also bis jetzt kam keine einziges faktisch belegtes Argument warum ich/wir ihnen dankbar sein sollen oder soll ich tatsächlich dankbar sein weil „sie“ endlich ein wenig Vernunft walten lassen ..
            ok , danke dafür !

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          4. @Catweazle: Ausgesprochene Arroganz und Besserwisserei ist nicht strafbar. Ihr Glück.
            Wenn sie meine Kommentare wirklich gelesen haben, dann haben Sie sie nicht verstanden. Aber so wird das wohl sein, wenn man so viel Sachverstand besitzt wie Sie. Ich hoffe, unsere Justiz wird Ihre Großzügigkeit schätzen. Gibt ja nicht viel so nette Menschen wie sie.

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