Dämpfer für TSV: Eichler sagt nun doch ab

Vereinsvorstand nimmt Stellung zu Personalie in der Basketball-Abteilung

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Die Basketball-Abteilung des TSV Wasserburg kommt nach dem Rückzug von Gaby Brei offenbar nicht zur Ruhe. Die ehemalige Trainerin und Managerin hatte ihr Amt als Abteilungsleiterin im April niedergelegt. Bei zwei Abteilungsversammlungen konnte kein Nachfolger gefunden werden. Dann zauberte man doch noch eine neue Leitung aus dem Hut. Seither ist es um die Abteilung und das Bundesliga-Team still geworden. Eine Öffentlichkeitsarbeit findet kaum noch statt. Gestern hat sich nun Walter Chucholl, Vorstand des Gesamtvereins (Foto), mit einer Hiobsbotschaft in Sachen Trainersuche an die Presse gewandt.

„Leider ist es nicht gelungen, Georg Eichler (rechts) weiterhin als Trainer für die Bundesliga-Damenmannschaft zu verpflichten. Aufgrund doch erheblicher Einschnitte im Etat fand man – bei aller Übereinstimmung im sportlichen Bereich – keine finanzielle Einigung. Die Möglichkeiten des Vereins sind für Georg Eichler, er ist Familienvater, nicht ausreichend. Beide Seiten bedauern das sehr“, so Chucholl wörtlich.

Eichler war noch im Mai als neuer, „alter“ Trainer präsentiert worden, mit dem man zuversichtlich in die neue Bundesliga-Saison gehe. Heute, vier Wochen später, ist dieser Plan gescheitert. Leider, denn Eichler hatte die Wasserburger Basketball-Damen bis vergangenen Dezember sehr erfolgreich trainiert.

Der TSV 1880 Wasserburg versuche nun, mit einem anderen Trainer eine schlagkräftige Mannschaft aufzubauen, so Chucholl.

 

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2 Gedanken zu „Dämpfer für TSV: Eichler sagt nun doch ab

  1. Unfassbar. Was ist da nur los???

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  2. Es liegt ja wohl an den Finanzen – wie so oft.
    Von dem, was sie Eichler bieten, kann er scheinbar mit seiner Familie nicht leben.
    Da wären natürlich einige kräftige Sponsoren gefragt – ansonsten muss man halt kleinere Brötchen backen und ein/zwei Klassen tiefer neu anfangen und schaun, ob man mit mehr regionalen Spielerinnen sich langsam wieder steigern kann. Was vielleicht nicht das schlechteste wäre.

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