Da Kirtaverein Edling im Frankenland …

Erlebnisreiche Tage einer schönen Gemeinschaft - Unser Beispiel eines Vereinsausflugs

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Nun ist sie vorbei die Zeit der Jahresvereins-Ausflüge im Altlandkreis – von einem halben Tag bis hin zu zwei Übernachtungen dauern die geselligen Unternehmungen in der Regel, die das Kennenlernen und Zusammenhalten so stärken. Mitglieder der Vorstandschaften scheuen da im Vorfeld keine Mühen, ein schönes Programm zusammen zu stellen. Unser Beispiel heute ist der Edlinger Kirtaverein, der mit Martin Bacher und Manfred Rosenauer (vorne Mitte) als Haupt-Organisatoren an der Spitze wieder schöne Tage verbrachte – diesmal ging’s ins Frankenland nach Nürnberg …

Fotos: Renate Drax

 

Sehr früh startete der Kirtaverein Edling vom Ortszentrum aus mit dem vollbesetzten Bus los – und mit da Musi, eh klar: Wasti Mühlhuber war mit seiner Ziach scho am Morgen bestens drauf. Wos soi ma sogn: Die Sonne lachte schon bald vom Himmel – da ahnte noch niemand, dass den ganzen Ausflug über keine einzige Wolke zu sehen sein wird. Ein Traum-Wetter …

 

Nach einem bayerischen Weißwurst-Frühstück allerfeinst kam die fröhliche Gruppe – viele waren fesch in Tracht gekleidet – in der historischen Altstadt der ‚Nürnberscher‘ an.

Kurz eingecheckt im Hotel, dann ging’s auch schon los – die Kaiserburg wartete im Mittelpunkt bei einer originellen Stadtführung unter dem vielsagenden Motto: So, wia uns da Schnabel gwachsn is.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit einem kurzen oder auch längeren Blick in die älteste Weinstube Deutschlands stand der Nachmittag zur freien Verfügung. In Gruppen eroberte man die Altstadt und traf sich mehr oder weniger zufällig wieder, um bei einem zünftigen Nürnberger Brückenfest den Tag oder Edling, den Kirtaverein oder das Beisammensein hochleben zu lassen.

Jedenfalls ging’s in bester Stimmung und Tracht – einschließlich dem Wasti und seiner Ziach (unser Foto) – zum Abendessen. Ganz traditionell nürnbergerisch im Altstadthof. Dass die Nacht bis zum frühen Morgen rund um die Musikbar dauerte, überraschte dann keinen mehr – war doch ihr Name ausgerechnet ‚Schmelztiegel‘ – oh mei!

Tag zwei begann entsprechend ruhig – zudem stand der Besuch des Dokumentationszentrums ‚Reichsparteitaggelände‘ an. Zu sehen ist dort eine der bedeutendsten Ausstellungen Deutschlands, die den Aufstieg und Untergang des Dritten Reiches präsentiert und niemanden unberührt lässt. Eine Mahnung, die nachdenklich machte.

Ruhiger deshalb der folgende Weg des Kirtavereins per Bus zur Hammermühle in die Oberpfalz.

Auf dem Biohof der Familie Schaller, bekannt aus der Landfrauenküche im Fernsehen, gab es ein gutes Mittagessen für alle und ausreichend Zeit, die Gegend zu erkunden.

Bei der kurzweiligen Heimfahrt am Ende dann tosender Applaus im Bus für zwei außergewöhnliche Tage. Der Kirtavereins-Vorstandschaft mit Martin Bacher und Manfred Rosenauer galt am Ende noch einmal der Dank aller Teilnehmer des Ausflugs. Denn: Erlebnisreich war’s wieder und die Gemeinschaft ganz bsonders schee!

 

 

 

 

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