Da ist das Ding! Wasserburg Pokalsieger!

Basketball: Damen holen am Nachmittag den Titel - Keltern mit 78:53 besiegt

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Sie haben es geschafft: Die Basketball-Damen des TSV Wasserburg sind der Deutsche Pokalsieger 2018! Sie haben den Titel am heutigen Sonntagnachmittag gegen Keltern in der Halle von Chemnitz bravourös verteidigt. Gemeinsam ist man stark – ganz nach diesem Motto wurde heute gekämpft. Mit einem tollen Sieg als Lohn: Mit 78:53 …

… (26:1621:1215:816:17) holten sich die Ladies den Pott.

Mit einer Machtdemonstration im Finale, die so nicht zu erwarten gewesen war, siegten die Wasserburger Basketball-Damen gegen die Rutronik Stars Keltern und holten sich den fünften Pokalsieg in Folge.

Während Keltern im Halbfinale den gastgebenden ChemCats Chemnitz beim 97:58 nicht den Hauch einer Chance gelassen hatten, hatte Wasserburg gegen Fastabsteiger Göttingen am Samstag lange zu kämpfen.

Der spätere Dritte des Top 4-Turniers aus Niedersachsen lag lange vorne und erst Mitte des dritten Viertels ging der Titelverteidiger vom Inn beim 34:31 erstmals seit den Anfangsminuten wieder in Führung. Diese konnte in der Folge stetig ausgebaut und am Ende souverän über die Ziellinie gebracht werden. Es war keine Glanzleistung, aber am Ende reichte es doch zu einem 70:52 (27:30)-Sieg und den Einzug ins Finale.

Im Halbfinale spielten: Sophie Perner (2 Punkte), Margaux Galliou-Loko, Becca Tobin (15 Punkte, 17 Rebounds, 4 Assists), Milica Deura (4 Punkte), Ieva Kazlauskaite (2 Punkte), Monique Reid (20 Punkte, 9 Rebounds), Haiden Palmer (5 Punkte, 5 Rebounds), Petra Zaplatova (10 Punkte), Santa Okockyte (10 Punkte) und Annika Holopainen (2 Punkte).

Im Endspiel am Sonntag folgte dann das Duell des Bundesliga-Hauptrunden-Meisters Keltern gegen Wasserburg. Und es war das Team aus Oberbayern, das von Beginn an die Partie dominierte und es sich so sogar leisten konnte, die angeschlagene Margaux Galliou-Loko für die Play-Offs zu schonen und 40 Minuten auf der Bank zu lassen.

Dafür sprang Monique Reid in die Bresche, die frisch genesen von ihrer Rückenverletzung am Pokalwochenende insgesamt 50 Punkte erzielte und am Ende zum MVP des Turniers gewählt wurde. Sie steuerte im Endspiel 13 der ersten 17 Wasserburger Zähler bei und hatte damit maßgeblichen Anteil an der schnellen 17:8-Führung in der sechsten Minute.

Milica Deura war es dann, die dem Gegner im zweiten Viertel mit drei versenkten Dreiern zum 45:24 bei ebenso vielen Versuchen in wenigen Minuten endgültig den Zahn zog. Aber auch Becca Tobin zeigte, dass sie nach ihrer Knie-OP wieder voll zurück ist, dominierte die Bretter und scorte hochprozentig.

Keltern war erstaunlich harmlos im Angriff und unsicher im Zusammenspiel, leistete sich schon in der ersten Halbzeit zwölf Ballverluste und traf insgesamt nur gut 30 Prozent seiner Feldwürfe.

Dies war aber sicher auch der immer engagierten, konzentrierten und hellwachen Verteidigungsarbeit der Wasserburgerinnen geschuldet, die zwischenzeitlich dann sogar mit 30 Punkten führten.

Die Partie endete mit 78:53 und bescherte dem TSV Wasserburg den Pokalsieg 2018 – frenetisch bejubelt von den mehr als 70 mitgereisten Fans, die die Richard-Hartmann-Halle in Chemnitz zur Heimhalle für den alten und neuen Titelträger gemacht hatten.

Head-Coach Nikolay Gospodinov dankte nach dem Sieg den vielen Fans: „Die sind alle über 500 km angereist, um uns so super zu unterstützen. Das hat uns sehr geholfen!“ Das Finale nannte der Wasserburger Trainer, der sich besonders über die taktische Disziplin seiner Mannschaft freute, „ein Wahnsinnsspiel“. Er sei so stolz auf die Spielerinnen: „Wir haben Keltern bei 53 Punkten gehalten, das war eine unglaubliche Defensivleistung und super Teamgeist! Heute wird richtig gefeiert, und dann geht es schon wieder mit den Play-Offs weiter.“

Abteilungsleiterin Gaby Brei hätte vor allem nach der ersten Hälfte gegen Göttingen nie gedacht, dass Keltern zu schlagen sei: „Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft!“

Den Pokalsieg holten sich: Sophie Perner, Margaux Galliou-Loko, Becca Tobin (17 Punkte, 16 Rebounds, 4 Blocks), Milica Deura (14 Punkte, 4 Dreier), Ieva Kazlauskaite, Monique Reid (30 Punkte, 10 Rebounds), Haiden Palmer (5 Punkte, 4 Steals), Petra Zaplatova (8 Punkte), Santa Okockyte (4 Punkte), Annika Holpainen und Laura Hebecker.

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