Da ist das Ding des Jahres 2020!

Gestern Abend: Christoph Kleber und Edna Kleber-Belizário aus Wasserburg gewinnen TV-Show

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Die geniale Idee des sympathischen Paares aus Wasserburg – Christoph Kleber und Edna Kleber-Belizário von der Wasserburger Grünkunft am Marienplatz 19 – hat es geschafft: Gestern Abend wurde ihr sogenannter „Nachhälter” zum Ding des Jahres im TV gekürt. Im Rahmen einer großen Final-Show vor einem Millionen-Publikum! Dem Verpackungsmüll den Kampf ansagend …

Hier eine verzichtbare Verpackung, da ein unnötig eingeschweißtes Produkt: Das Ehepaar Edna und Christoph Kleber findet so viel Plastikmüll erschreckend. Die Beiden leben sehr umweltbewusst und bieten mit ihrer neuartigen Verpackungslösung eine nachhaltige Alternative zu Plastik. Und diese Idee überzeugte ganz klar in der beliebten ProSieben-Show „Das Ding des Jahres“:  Die Beiden aus Wasserburg durften sich gestern Abend über ein Preisgeld von 100.000 Euro freuen!

Schon in der Quali-Sendung zum Finale hatte es einen Abstimmungs-Rekord für das Produkt gegeben (wir berichteten).

Auch gestern war am Ende das Ergebnis eindeutig: Zuerst wählte die Jury um Lena Gercke, Lea-Sophie Cramer, Hans-Jürgen Moog und Joko Winterscheidt die umweltfreundliche Erfindung zu ihrem Sieger des Abends. Das Publikum hätte die Sache aber noch drehen können, da ihre Meinung mit 60 Prozent mehr zum Endergebnis beiträgt. Die Entscheidung der Jury wirkt sich nur mit 40 Prozent auf die Platzierungen aus.

Echte Konkurrenz konnte dem Nachhälter auf der Zielgeraden nur noch der Drehfix, ein Universaldübel, machen. Er bekam 45 Punkte insgesamt – der Nachhälter aus Wasserburg aber 60 Punkte.

Der sogenannte Nachhälter baut sich in der Natur restlos ab. Das Material besteht nicht aus Erdöl, sondern aus Holz. Für eine Zukunft im Namen der Kinder …

Der Grünkunft-Nachhälter ist ein bioveganer, biologisch abbaubarer Folienbeutel aus rein pflanzlicher Cellulose (Holz). Die ultraleichte, plastikfreie Nachfüll-Lösung ist vollständig kompostierbar und als wertvoller Rohstoff im Altpapier sinvoll weiterverwertbar. Rohstoff für die Nachhälter ist Holz – überwiegend aus Schnittabfällen der Forstwirtschaft.

Der hieraus gewonnene Zellstoff wird löslich gemacht (Viskose) und läuft durch eine Gießdüse in ein Fällbad, in dem Zusatzstoffe ausfallen – übrig bleibt eine Folie aus reiner regenerierter Cellulose. Sie erhält ihre Transparenz auf Grund mechanischer Behandlung, nicht durch chemische Zusätze. Sie zeichnet sich durch hohe Reißfestigkeit, Fettdichtigkeit und völlige Geschmacks- und Geruchsneutralität aus. Die Grünkunft Nachhälter sind 100% recyclingfähig und vollständig kompostierbar.

Durch die enge Verwandtschaft mit Papier können leere Nachhälter als wertvoller Zellstoff mit dem Altpapier entsorgt oder kompostiert werden. Der Originalverschluss der Nachhälter besteht aus einem Papierstreifen aus ökologisch-nachhaltiger Forstwirtschaft und der Grünkunft-Siegelnaht aus pflanzlich gefärbter Bio-Baumwolle (GOTS).

Wie die Folie kann auch das Verschlussmaterial als Altpapier bzw. Kompost verwertet werden. Untersuchungen des Fraunhofer-Institutes bestätigen, dass Cellulosehydrat unter natürlichen Bedingungen sehr leicht kompostierbar ist. Das freiwerdende Kohlendioxid stammt aus der verwendeten Biomasse und fließt wieder vollständig in den Stoffkreislauf ein.

Die Nachhälter verrotten in der Natur innerhalb weniger Wochen, sind boden- und wasserneutral und effektiv nicht toxisch.

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5 Kommentare zu “Da ist das Ding des Jahres 2020!

  1. Herzlichen Glückwunsch! Einfach toll! 🙂

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  2. Cellophan! Gibts schon einige Jahre und wird aus Holz gemacht.

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    1. Vielleicht ist die Herstellung im Vergleich zu Cellophan ökologischer?!?

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    2. Hallo. Ich hab´s gegoogelt und du hast recht. Demnach ist diese Erfindung nicht neu sondern nur neu in Szene gesetzt. Danke dass du die Menschen an Cellophan erinnerst.

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  3. Sorry, aber normales Cellophan ist das nicht! Aber mach doch mal einfach den Selbsttest, dann wirst den Unterschied sehen!

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