Corona macht’s grad nicht einfacher

Medikamenten-Engpässe: Wir haben uns bei Apotheken-Besitzern im Altlandkreis umgehört

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Abspeichern, ausdrucken, aufhängen: Dieses Plakat sagt alles, was wir tun können, um uns zu schützen – daheim, im Arbeits-Umfeld, in der Gesellschaft. Wie eine Umfrage heute bei Apotheken-Besitzern im Altlandkreis ergab, appellieren auch diese eindringlich noch einmal dazu, diese wichtigen Schutzmaßnahmen ernst zu nehmen. Alles drehe sich mittlerweile auch in den Gesprächen mit den Kunden fast nur mehr um Corona, ganz besonders seit dem gestrigen ersten, bestätigten Fall in Reitmehring, heißt es aus Wasserburg.

Auch werden sich die seit langem bekannten Liefer-Engpässe bei Medikamenten durch den Coronavirus nicht gerade verbessern, so das Fazit von allen.

Vor allem schlage das Export-Verbot von Indien durch, betont Tobias Schlosser von der St. Jakobs-Apotheke in der Wasserburger Ledererzeile. Oberstes Ziel sei es aber stets, die Versorgung der Patienten adäquat gewährleisten zu können. Dafür tue man alles, darauf könne sich der Bürger, der Kunde bei ihm verlassen.

Auch Viktoria Feckl von der Glocken-Apotheke an der Hauptstraße in Pfaffing kann ihre Kundschaft beruhigen. Man tue alles, damit jeder trotz der Engpässe in der Lieferung zufrieden gestellt werde. Selbst wenn die Packungsgröße nun manchmal kleiner sei und der Hersteller ein anderer …

Dafür Mehrabeit an Organisation auf sich zu nehmen, das gehöre längst zum Alltag.  Auch mit den Arztpraxen müsse hier zusätzlich mehr denn je kooperiert werden, man müsse sich ja absprechen. Seit 2019 sei das schon so. Corona nun mache alles nicht gerade einfacher.

Der Tipp von Viktoria Feckl: Bitte nicht mehr mit einem ausgegangenen Medikament auf den letzten Drücker kommen – lieber in der Woche davor, bevor daheim die Tabletten alle aufgebraucht seien. Denn dann sei es auch für sie als Apothekerin einfacher, man habe Zeit gewonnen.

Und ja, es gebe aktuell keine Desinfektionsmittel mehr und auch keinen Mundschutz. Aber es komme wieder was nach, ist Viktoria Feckl zuversichtlich. Und viel wichtiger, als Desinfektionsmittel sei für die Allgemeinheit langes und richtiges Händewaschen. Womit sich der Kreis schließt – siehe unser Foto oben!

Plakat: WISO / ZDF

 

 

 

 

 

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