Chucholl weiterhin an der Spitze

Jahresbilanz des TSV 1880 Wasserburg - Neuwahlen bringen keine Veränderungen

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Fast durchgehend positive Berichte und viel Lob gab es gestern Abend bei der Delegiertenversammlung des TSV 1880 Wasserburg im Feuerwehrsaal. Einzig der Kassenbericht trübte den von Erfolgen und Neuerungen geprägten Rückblick auf das Vereinsjahr 2017 ein wenig. Die Neuwahlen brachten keine Veränderungen mit sich, so bleibt Walter Chucholl (Foto) weiter der erste Vorsitzende … 

„Wir sind ein gestandener Verein“, so Chucholl zu Beginn des Abends. Dies zeige sich auch beim Blick auf die Mitgliederzahlen. Von 2046 im Vorjahr stiegen diese 2017 auf 2152. Dieser Anstieg sei zwar nicht enorm, aber angesichts der begrenzten Raum- und Übungskapazitäten dennoch bemerkenswert.

Ein großer Dank galt auch den Übungsleitern des Vereins. 87 lizenzierte Trainer seien als „Seele des Vereins“ rund um die Uhr beschäftigt.

Besonders hervorgehoben wurde der steigende Zusammenhalt zwischen den einzelnen Sparten, der sich beispielsweise durch die Halbzeitshow der Stadtgarde beim Fußballspiel der Herren am vergangenen Wochenende zeigte.

Da der Verein von Leuten lebe, die sich aktiv einbringen, wolle man in Zukunft versuchen, Jugendliche zum Engagement beim TSV zu motivieren. Hierfür wurde eine kleine Gruppe aus jungen aktiven Sportlern der verschiedenen Abteilungen gegründet, die sich um eine ausgeprägtere, spartenübergreifende Jugendarbeit bemühen wird.

Beim Blick in die Zukunft ging es um einige Sportstättenerneuerungen, die in den kommenden Monaten vorgenommen werden sollen. So sind am Fußballplatz eine Tribüne und eine neue Flutlichtanlage geplant und am Badria-Sportplatz soll für die Leichtathleten die Laufbahn erneuert werden. Wann genau diese Vorhaben umgesetzt werden, stehe noch nicht fest.

Kassenwart Edmund Schmidt (Foto oben) dämpfte die bisher durchgängig positiven Berichte ein wenig. Der TSV habe im vergangenen Jahr nur ein sehr knappes Plus erwirtschaftet. Das liege unter anderem an den 10.000 Euro, die der Verein jährlich für das neue Vereinsheim tilgen müsse. Auch das Nachrichtenblatt „TSV-Spiegel“ habe in den letzten Jahren nur mehr roten Zahlen verursacht, weshalb man dieses nun einstelle und auf eine stärkere Internetpräsenz baue.

Den Kassenstand zusammenfassend sagte Schmidt: „Wer spenden möchte, der darf das gerne tun.“ Auch Chucholl betonte, dass „große Sprünge“ nicht mehr möglich seien, da der Verein „nichts mehr auf der Seite habe.“

Nach der Entlastung der Vorstandschaft durch die Kassenprüferinnen Heidi Maier und Petra Lerch folgten die Berichte der einzelnen Abteilungen. Derzeit kann der TSV mit zehn verschiedenen Sparten aufwarten, wobei die elfte Abteilung, Volleyball, derzeit eingestellt sei.

Bei den Abteilungsberichten wurden insbesondere der Europameistertitel des Taekwondo-Kämpfers Veit Stöcklein, die erstmalig so hohe Mitgliederzahl der Stadtgarde und die herausragenden Leistungen der Fußballer, Leichtathleten und Basketballer hervorgehoben. In letzterer Sparte blickte Gabriele Brei (Foto oben) zum letzten Mal stellvertretend für die Abteilung Basketball auf das vergangene Jahr zurück, da sie ihr Amt niederlegen wird. „Das Leben beginnt nach dem Mandat“, so Brei.

 

Foto (von links): Christine Hecht, Frank Gnerlich, Walter Chucholl, Edmund Schmidt (in Abwesenheit: Norbert Lambacher)

Am Ende der Versammlung standen die Neuwahlen an, die keine Änderungen mit sich brachten. Walter Chucholl wurde erneut zum ersten Vorsitzenden gewählt, Norbert Lambacher behielt trotz Abwesenheit das Amt des ersten Stellvertreters, dritter Vorsitzender bleibt Frank Gnerlich. Christine Hecht übt weiterhin das Amt der Schriftführerin aus und Edmund Schmidt bleibt Kassenwart.

„Ich darf feststellen, dass das Verhältnis im Verein äußerst gut ist. Ich hoffe, dass die Zusammenarbeit weiterhin so bleibt und danke euch für euer Vertrauen“, beendete Walter Chucholl die Versammlung. MP

 

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