Chefarzt verabschiedet

Wasserburg: Symposium zu Ehren von Richard Schmidmeier am Inn-Salzach-Klinikum

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Unter dem Titel „Sozialpsychiatrie – Past, Present and Future“ wurde vor einem vollen Festsaal des kbo-Inn-Salzach-Klinikums Chefarzt Richard Schmidmeier im Rahmen eines Abschieds-Symposiums von Kollegen und Wegbegleitern in den Ruhestand verabschiedet. Als einen „Meilenstein in der Geschichte des Hauses“ bezeichnete Dr. Theodor Danzl, Geschäftsführer des kbo-Inn-Salzach-Klinikums, in seiner Begrüßungsrede Richard Schmidmeier.

Unser Foto zeigt von links Prof. Dr. Peter Zwanzger, Ärztlicher Direktor kbo-Inn-Salzach-Klinikum, Dr. Margitta Borrmann-Hassenbach, Vorstand kbo, Dr. Michael Rentrop, Chefarzt Klinische Sozialpsychiatrie, Richard Schmidmeier, Chefarzt a.D., Ruth Höfter, Chefärztin Fachbereich Suchtmedizin, Dr. Tobias Winkler, Chefarzt Klinik für Neurologie sowie Dr. Theodor Danzl, Geschäftsführer kbo-Inn-Salzach-Klinikum.

Neben persönlichen Grußworten – von Dr. Margitta Borrmann-Hassenbach (Vorstand kbo), Ernst Brinckmann (Stellv. Direktor der Bezirksverwaltung a.D.), Herbert Leitmannstetter (Geschäftsführer Unternehmensgruppe Krohn-Leitmannstetter) und Josef Ramstetter (ehemaliger Fachbereichsleiter Sozialpsychiatrie der Diakonie Südostoberbayern) – blickte Prof. Peter Zwanzger (Ärztlicher Direktor kbo-Inn-Salzach-Klinikum) auf den Werdegang Richard Schmidmeiers am Klinikum zurück.

Er durchlief dort in 38 Jahren zunächst im Bereich Gerontopsychiatrie, später dann in der Klinischen Sozialpsychiatrie alle Stufen vom Assistenzarzt über leitenden Arzt und Oberarzt bis zum Chefarzt.

Geboren 1953 in München absolvierte Richard Schmidmeier nach dem Abitur und dem anschließenden Medizinstudium zunächst sein Praktisches Jahr in München. Nach Abschluss seines Studiums bewarb er sich dann erfolgreich am Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg. Am 1. Januar 2000 wurde er dort Chefarzt der Gerontopsychiatrie, bis er schließlich 2007 in den Fachbereich Klinische Sozialpsychiatrie wechselte. In seiner Tätigkeit als Arzt und seinem vielseitigen Engagement war ihm das wichtigste Anliegen dabei immer, die Versorgung psychisch kranker Menschen zu verbessern.

Als einen Meister des Netzwerkens, Bindeglied verschiedenster Einrichtungen und „Inkarnation von Engagement und Vielseitigkeit“ verabschiedete Prof. Peter Zwanzger seinen Kollegen in den Ruhestand.

Anschließend gaben Dr. Silvia Krumm (Bezirkskrankenhaus Günzburg) und PD Dr. Martin Begemann (Max-Planck-Institut Göttingen) in Fachvorträgen dem Publikum interessante Einblicke in aktuelle Entwicklungen in den Bereichen der Sozialpsychiatrie und der Neurobiologie.

 

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