Champions-Cup: Im Finale verloren!

Wasserburger Basket-Damen mit 75:92-Niederlage: „Das Ding" geht diesmal an Keltern

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Der erste Titel der Saison im deutschen Basketball der Damen geht nach Keltern (Foto)! Der TSV Wasserburg hat am gestrigen Samstagabend in Göttingen das Finale im Champions-Cup leider verloren. Mit 75:92 hatte das Team von Georg Eichler am Ende das Nachsehen, wobei der Einbruch im zweiten Viertel gekommen war: Mit 17:32 verlor man es deutlich, nachdem Wasserburg zum Auftakt in Viertel eins noch mit 26:21 geführt hatte.

Seit der Einführung des Champions-Cups hatte ausschließlich Wasserburg den Pokal gewonnen – nämlich 2015 und 2016.

Im Rahmen des Gesamt-Turniers tritt Wasserburg heute noch gegen Heidelberg an.

Der genaue Spielbericht:

Diese Serie ist gerissen: Nach elf nationalen Titeln in Folge müssen sich die Wasserburger Basketball-Damen im Champions Cup den Rutronik Stars Keltern mit 75:93 (43:53) geschlagen geben.

Meister vom Inn gegen Vizemeister – Pokalsieger aus Oberbayern gegen Vize-Pokalsieger hieß es in dieser dritten Auflage der DBBL-Version des Super-Cups.

Und erstmals hieß der Sieger am Ende nicht TSV Wasserburg. „Wir haben gut angefangen, uns dann aber unter anderem auch von den nicht optimalen äußeren Umständen verunsichern lassen und den Faden verloren“, klagte Head-Coach Georg Eichler nach dem ersten Spiel über die volle Spielzeit nach nur drei Wochen Vorbereitung: „Das sollte nicht passieren, es ist aber verständlich, dass wir jetzt noch nicht die gewünschte Konstanz aufs Feld bringen.“

Die Glückwünsche gehen an ein starkes Keltern, das sich sehr gezielt verstärkt hat und nach einem knappen Rückstand im ersten Viertel im zweiten Spielabschnitt groß aufspielte.

Mit 32:17 gewann das Team von Coach Christian Hergenröther diese zehn Minuten und führte so zur Halbzeit relativ komfortabel mit zehn Punkten. Die Wasserburgerinnen konnten nochmal zum 60:60 in der 27. Minute ausgleichen, mussten die Gegnerinnen dann aber wieder davon ziehen lassen. Ein 0:9-Lauf drei Minuten vor Spielende besiegelte die Niederlage endgültig.

Am Sonntag folgte noch ein Testspiel gegen Heidelberg, das im Duell der Meister der 2. Ligen der letzten Saison den Gastgebern aus Göttingen mit 58:62 unterlegen war. Mit 85:69 (46:29) holte sich der TSV einen ungefährdeten Sieg, bei dem Eichler vor allem mit der Verteidigung schon weitaus zufriedener war: „ Aber 21 Ballverluste sind viel zu viel. Wir hoffen, dass sich die Verletzungen von Laura Hebecker und Becca Tobin als nicht zu ernst herausstellen.“

Denn schon nächsten Sonntag startet die Liga mit einem Heimspiel gegen Bad Aibling. Am Mittwoch darauf folgt das Pokalspiel ebenfalls gegen Bad Aibling. Der große Fokus liegt aber auf dem Auftakt des EuroCups Mitte Oktober.

Es spielten am Wochenende: Margaux Galliou-Loko (13 Punkte gegen Keltern / 14 gegen Heidelberg), Becca Tobin (5 / 12), Milica Deura (5 / 9), Haiden Palmer (9 / 4), Laura Hebecker (10 / 10), Petra Zaplatova (10 / 8), Santa Okockyte (17 / 18), Sophie Perner, Annika Holopainen (6 / 6) und Jacinta Vandenberg (0 / 4).

Unser Foto: Team Keltern feierte …

Fotos: Basketball Keltern

 

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