„Cäcilienmesse“ in St. Jakob

Chorkonzert am Sonntag, 24. November, in der Stadtpfarrkirche Wasserburg

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Die „Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile“, im Deutschen meist kurz „Cäcilienmesse“ genannt, ist eine Messe von Charles Gounod für drei Solostimmen, vier- bis sechsstimmigen Chor, Orchester und Orgel. Sie ist der heiligen Cäcilia, der Schutzpatronin der Kirchenmusik, gewidmet. Ihr zu Ehren sowie zum Lobe Gottes, wird sie nun nach mehr als 25 Jahren wieder in Wasserburg erklingen. Die Aufführung findet am Sonntag, 24. November, um 17 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Jakob statt.

Die Solisten dieses Konzertes sind Barbara Baier, Markus Kotschenreuther und Martin Hörberg. Gemeinsam mit der Männerschola und dem Kirchenchor und einem großem Orchester musizieren sie unter der Leitung von Kirchenmusikerin Anja Zwiefelhofer.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, um Spenden zur Deckung der Unkosten wird jedoch gebeten.

Die Cäcilienmesse ist wohl das bekannteste, kirchenmusikalische Werk von Charles Gounod. Er komponierte sie im Alter von 37 Jahren und er benötigte dafür ganze fünf Jahre. Sie ragt aus seinen übrigen Messen durch ihre ausgesprochen üppige Orchesterbegleitung hervor, während die meisten anderen Messen Gounods neben den Sängern höchstens eine Orgel benötigen.

Die Cäcilienmesse wurde am 22. November 1855, dem Jahrestag der Hl. Cäcilia, in St-Eustache de Paris uraufgeführt. Der damals ebenfalls anwesende Komponist Camille Saint-Saëns schrieb später:

„Die Aufführung der Cäcilienmesse rief eine Art Benommenheit hervor. Diese Einfachheit, diese Größe, dieses reine Licht, das sich über die Musikwelt wie eine Dämmerung breitete, setzte die Leute sehr in Erstaunen: Man fühlte, dass hier ein Genie tätig gewesen war … glänzende Strahlen gingen von dieser Messe aus … zunächst war man geblendet, dann berauscht und schließlich überwältigt.“

Noch zu Lebzeiten Gounods erschienen zahlreiche Ausgaben und Bearbeitungen der Messe, was ein Hinweis auf die große Popularität des Werkes ist.

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