Burkhardt: Areal fertig zur Übergabe

Stadtverwaltung entwirft Konzept für weitere Nutzung des ehemaligen Firmengeländes

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Die letzten Tanks sind weg, in allen Hallen herrscht Ruh! Der Umzug der Wasserburger Traditionsfirma Burkhardt nach Thüringen ist seit gestern endgültig über die Bühne. In der kommenden Woche wird das Areal an den Verpächter, die Stadt Wasserburg und die Heiliggeist-Spitalstiftung, zurückgegeben. Die Erbpacht-Verträge sind ausgelaufen. Doch wie geht’s jetzt weiter mit den 7.200 Quadratmetern am westlichsten Zipfel der Altstadt?

„Die Verwaltung wurde vom Stadtrat damit beauftragt, ein Konzept für die Nachfolgenutzung zu entwerfen und zur weiteren Beratung vorzulegen. Daraus soll dann die Bauleitplanung entwickelt werden. Eine Kostenschätzung für den Abbruch der Fabrikgebäude wurde bereits eingeholt“, sagte heute auf Anfrage der Wasserburger Stimme Robert Mayerhofer, bei der Stadt für die Liegenschaften zuständig.

 

Im Rahmen der Haushaltsberatungen für das Jahr 2019 wird der Stadtrat nun über den Zeitpunkt des Abbruchs der alten Gebäude beraten. Was genau auf das Areal kommt, ist also noch völlig offen.

 

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9 Gedanken zu „Burkhardt: Areal fertig zur Übergabe

  1. Wie wär es mit einem Eigeheimischen Modell es gibt viel zu wenig Baugrundstücke in Wasserburg für Familien!!!!

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  2. Es gibt keine bezahlbaren Baugrundstücke für Familien in Wasserburg!
    Und da wird sich vermutlich auch nicht viel daran ändern.
    Schade!!!

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  3. Ich kann mich Zanker nur anschließen und hoffe, dass die Verantwortlichen spätestens bei der Vergabe der Grundstücke an der Schmiedwiese erkannt haben, dass ein erheblicher Bedarf an Einheimischenbauland besteht. Als selbst betroffene Familie kann ich nach mehreren Jahren der erfolglosen Suche nach bezahlbarem Baugrund deshalb nur an die Entscheidungsträger appellieren Familien hier zeitnah die Möglichkeit zu eröffnen sich Wohneigentum zu schaffen. Was bringt uns ein „Baukindergeld“ wenn niemand bauen kann weil es keine Grundstücke gibt!?!

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    1. Wahlberechtigter

      Das „Baukindergeld“ ist nur ein politisches Wahlkampfgeschenk, von dem wieder einmal rein diejenigen profitieren, die sich ohnehin schon Wohneigentum leisten können.

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  4. Es muss nicht nur bezahlbaren Baugrund geben, auch bezahlbare Wohnungen für Familien, die sich das Bauen nicht leisten können. Ein sozialer Wohnungsbau mit geringen Wohnnebenkosten wäre meiner Ansicht hier die besser Alternative. Ein massiver, schlichter, einfacher Baustil, ohne viel schnörkel, mit geringen Unterhaltskosten und als Passivhaus gebaut. Ein Vorzeigeobjegt für die Stadt und der Heiliggeist-Spitalstiftung.
    Ich hoffe nur, dass es nicht an einen Bauträger verkauft wird, sondern die Stadt und Stifftung es sich zutraut, dies selbst zu verwirklichen, mit regionalen Firmen und Geschäften. So haben viele Leute was von dem schönem Grundstück „mitten“ in der Altstadt. 🙂

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    1. ich würd auch sagen, dass bezahlbare Mietwohnungen wichtiger sind als wieder mal nur Eigentumswohnungen, die sich die Mehrheit nicht leisten kann.

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  5. Das Grundstück ist ja glücklicherweise so groß, dass beide Varianten umgesetzt werden könnten. Fraglich bleibt nur ob Herrn Mayerhofer und Co. überhaupt interessiert was die Bürger die es betrifft wollen oder brauchen. Man darf sicher nicht ausser acht lassen, dass die Entscheidungsträger in dieser Stadt in der Regel ihre Schäfchen im trockenen haben.

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  6. Eine Bürgerbefragung im Rahmen der Wahlen im Oktober wäre doch ein geeignetes Mittel um den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln…

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  7. Ein Einheimischen-Modell sehe ich gerade nicht da an dieser Örtlichkeit Wasserburgs die sperrliche Sonneneinstrahlung den Grund ungemein attraktiv macht evtl sollte man den Gedanken weiterführen und den Platz sinnvoll mit einem zweckbau ausfüllen

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