Burgau: Auch dort Keime im Trinkwasser

Stadtwerke Wasserburg informieren: Wasser muss abgekocht werden!

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Bei einer routinemäßig durchgeführten Trinkwasseruntersuchung wurden in der Burgau Keime im Trinkwasser festgestellt. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Rosenheim muss daher vorsorglich das Trinkwasser abgekocht und gechlort werden. Betroffen ist aktuell nur die Burgau (Nord und Süd, Köbingerbergstraße ab Hallgrafenstraße), die anderen Wasserburger Stadtteile müssen das Trinkwasser derzeit nicht abkochen.

Die Abnehmer werden aufgefordert:

  • Wasser für die Verwendung als Trinkwasser*
  • Wasser für die Zubereitung von Getränken, Nahrung, insbesondere für Säuglinge, alte und kranke Menschen
  • Wasser zum Abwaschen von Salaten, Obst und Gemüse
  • Wasser zum Spülen von Gefäßen, in den Lebensmittel zubereitet oder aufbewahrt werden (es sei denn es werden Geschirrspülmaschinen verwendet)
  • Wasser zum Zähneputzen und zur Mundpflege nur abgekocht zu verwenden, bis eine ausreichende Chlorkonzentration im Leitungsnetz vorhanden ist.

Dazu sollte das Wasser sprudelnd aufgekocht werden und anschließend eine Abkühlzeit von mindestens zehn Minuten eingehalten werden, um eventuell vorhandene Keime wirksam abzutöten.

Eine Ursache für die Verkeimung kann derzeit noch nicht festgestellt werden. Sobald das Trinkwasser nicht mehr abgekocht werden muss, werden die Stadtwerke entsprechend darüber informieren.

Die Anwohner in der Burgau werden in Kürze auch per Durchsagen der Feuerwehr informiert.

Bei Rückfragen steht H. Mayer, Betriebsleiter Wasserwerk, unter der Telefon-Nummer 08071 / 9088 11 jederzeit zur Verfügung.

 

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33 Gedanken zu „Burgau: Auch dort Keime im Trinkwasser

  1. Seit wann ist es bekannt, dass Keime im Trinkwasser gefunden wurden?
    Doch nicht erst seit heute oder?

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    1. Doch, seit heute

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  2. @g. Das einzige, was ihnen dazu einfällt, sind Vermutungen und Unterstellungen zu äußern?

    Ich bedanke mich bei der Feuerwehr, die zeitnah nach der Mitteilung unsere Siedlung informiert hat, es war prima zu verstehen.

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  3. …doch. Angeblich seit Donnerstag ca. 17 Uhr.

    Mich würde interessieren, wann das Wasser davor zuletzt kontrolliert wurde. Also ab wann eine Kontamination möglich war.
    Welche Keime gefunden wurden und wie man sich verhalten soll, wenn man davon getrunken hatte.

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    1. Das meinte ich! Tiefseetaucher, das zu Ihrer Unterstellung!!!

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  4. Immer öfter hört man von Trinkwasserverschmutzung.

    Man fragt sich für was einem der Staat als erstes schon mal mindestens 50 Prozent seines verdienten Lohnes nimmt.
    Was tut denn der Staat überhaupt noch für uns?

    Es wäre doch primäre Aufgabe der öffentlichen Hand für die Versorgung der Bürger mit einwandfreiem Trinkwasser zu sorgen.

    Der Bürger selbst kann es nicht.
    Das war doch die Begründung für die zentrale Wasserversorgung nicht nur in Städten sondern auch in Außenbereichen – dass nur öffentliche Einrichtungen die Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser gewährleisten können. Das Betreiben eigener Brunnen wurde – auch im Außenbereich – verboten, weil das den Kommunen vorbehalten werden soll. Damit hat man totale Abhängigkeit geschaffen. Nicht nur vom Preis, auch von der Qualität des Wassers ist damit jeder Bürger unselbständig und abhängig gemacht worden.

    Warum kommt dann die Kommune/der Staat seinen Verpflichtungen nicht nach?

    Sobald ein Bürger seine Pflichten nicht erfüllt gibt es empfindliche Folgen/Strafen – der Staat darf scheinbar alles.

    Freundliche Grüße

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    1. Ganz offensichtlich kommt hier die zuständige Kommune – und nicht „der Staat“ – ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach und hat nach der Feststellung von Keimen umgehend das Gesundheitsamt informiert und mit Chlorungsmaßnahmen begonnen. Diesen Luxus, dass das Trinkwasser so umfassend überwacht wird, gibt es sonst nur in wenigen anderen Ländern auf dieser Welt. Pauschale Unterstellungen oder das Jammern wegen Steuerbelastung ist in diesem Zusammenhang also völlig am Thema vorbei!

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    2. Nun verbreiten Sie doch keine Panik und reden wieder alles schlecht.
      Die Stadtwerke kontrollieren in regelmäßigen Abständen das Trinkwasser und geben ihr bestes um das Trinkwasser in einer sehr guten Qualität an den Endverbraucher zu liefern.
      Wasser ist immer noch das am besten kontrollierte Lebensmittel.
      Natürlich kann es vorkommen, dass bei einer Probeentnahme eine Auffälligkeit gefunden wird aber das doch kein Weltuntergang und
      die Stadtwerke kommen Ihren Verpflichtungen schon nach.
      Und seien Sie mal ehrlich zu sich selbst – wenn Sie einen eigenen Brunnen mit Trinkwasser hätten wie oft würden Sie dieses Wasser kontrollieren und wie oft kontrollieren Sie Ihre Wasserversorgung im Haus auf Legionellen und wie oft reinigen Sie Ihren Wasserfilter im Haus?!?

      Also Kirche im Dorf lassen und die Stadtwerke machen lassen.

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      1. Viel spannender ist doch die Frage, woher kommen die Keime?
        Könnte unsere hochsubventionierte Landwirtschaft etwas damit zu tun haben? Also genau die Bauern, die bei Ernteausfällen nach Milliardenentschädigung fragen, obwohl sie am Klimawandel mit Schuld sind? Und die jetzt vielleicht sogar unser Trinkwasser verseuchen?

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        1. EinWasserburger

          Servus Reitmehringer,
          liegt es denn wirklich an den Bauern oder vielleicht an der Gesellschaft die immer ein volles Regal im Laden benötigt, jeder Salat, Tomate, Gurke usw. perfekt sein muss….
          Noch dazu kommt das Milch, Butter, Jogurt so günstig wie möglich sein soll/muss.
          Leute die an unseren Landwirten Kritik ausüben sollten sich mal die Frage stellen ob Sie auch einen Salta nehmen der nicht perfekt ist oder es eben zu gewissen Jahreszeiten nicht alles an Gemüse gibt.
          Oder auch mal ne Butter für 1 € kaufen anstatt den günstigen.
          Wir leben in einer WEGWERF Gesellschaft und haben immer nur das Maul auf!!
          Habt ihr denn nicht andere Probleme? Einmal ist es das Wasser dann ist es in der Stadt am Wochenende zu laut, ein andermal stören euch die Kuhglocken oder sonst was …

          Jetzt ist das Wasser eben verschmutzt und die Stadt wird Ihr bestmöglichstes dafür tun rauszufinden woher die Verschmutzung kommt und es zu beseitigen!!
          Oder seit Ihr alle perfekt ?
          Schönes Wochenende!!

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          1. Also mir ist es ziemlich egal ob die Gurke perfekt ist … ich kaufe auch eine krumme vom Markt. Aber bei verseuchtem Wasser hört der Spaß leider auf. Und ja, Ich glaube wirklich, das uns Landwirtschaft in eine völlig falsche Richtung entwickelt. Deshalb hier mal ein paar Daten zum nachdenken:

            Tierhaltung und Fleischerzeugung tragen zur Verschmutzung des Grund- und Oberflächenwassers durch tierische Exkremente bei, die über Düngung und Abwässer in die Umwelt gelangen. Eine Kuh produziert beispielsweise knapp 60 Liter Exkremente täglich. Die weltweiten Ausscheidungen aus der sogenannten Nutztierhaltung werden auf etwa 8 Milliarden Tonnen jährlich geschätzt. Sind Grundwasserquellen einmal verschmutzt, dauert es Jahre bis Jahrzehnte, bis sie sich erholt haben. Zusätzlich verschärfen tierische Exkremente in der Umwelt den globalen Klimawandel auf vielfältige Weise, dessen Folgen laut Umweltbundesamt wiederum die Verfügbarkeit von sauberem Wasser für viele Regionen der Erde gefährdet.

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      2. Ich finde nicht, dass hier jemand Panik verbreitet.
        Eine perfekte Qualität darf man als Bürger aber natürlich von den Stadtwerken fordern.
        Dazu gehört auch eine offene, transparente und vollständige Informationspolitik über Art und Umfang der Kontaminierung, deren Ursachen
        und mögliche gesundheitliche Gefahren.

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    3. Nun verbreiten Sie doch keine Panik.
      Die Stadtwerke haben rechtzeitig informiert und gehandelt.
      Die Stadtwerke kontrollieren in regelmäßigen Abständen unser Trinkwasser.
      Unser Trinkwasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel.
      Natürlich kann es vorkommen, dass bei einer Probeentnahme Auffälligkeiten festgestellt werden, aber dafür können Sie doch den Staat nicht verantwortlich machen.
      Und greifen Sie sich mal an die eigene Nase, wenn Sie einen eigenen Brunnen mit Trinkwasser hätten, wie oft würden Sie die Wasserqualität kontrollieren ?!?
      Wie oft kontrollieren Sie Ihr Wasser im Haus auf Legionellen und wie oft wechseln Sie Ihr Hauswasserfilter ?!?!

      Lassen Sie bitte die Stadtwerke ihre Arbeit machen und hetzen Sie nicht.
      Mit freundlichen Grüßen

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      1. Die Stadtwerke verlangen ja schon seit Jahren immer mehr für das Wasser, da kann man auch verlangen, daas wir es ohne Keime nutzen können.
        Und wer zahlt den Strom, wenn ich alles abkochen muss, da verdienen doch die Stadtwerke auch wieder.
        Und ich möchte auch wissen, woher die Keime kommen und wer dafür verantwortlich gemacht wird.
        Und wie lange es dauert und was ist, wenn gechlort wird, da muss ich doch auch abkochen. Oder?
        Also was den Hausfilter betrifft, das betrifft ja nur die Eigenheimler. Wir als Mieter können so was nicht erwarten. Hier ist bessere Aufklärung gefragt, aber wahrscheinlich wird es keine Aufklärung geben.

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        1. Werte Ratschkatl,

          bei dem Preis, den wir Wasserburger für einen Kubikmeter Wasser – also 1000 Liter – bezahlen, kann kein einziger Discounter mithalten. Kein Euro pro 1000 Liter. Dafür gibt’s bei Aldi kein Sechsertragerl. Da wird das bisschen Strom vielleicht noch mit drin sein. Nur wegen des Chlors muss niemand Wasser abkochen. Dazu ist die Menge viel zu gering, eindeutig im für Menschen unschädlichen Bereich. Alles andere wäre ja auch Blödsinn. Übrigens ist gechlortes Trinkwasser in vielen Ländern Europas und in Nordamerika völlig normal.
          Was die Ursache für die Keime war? Ist vermutlich nicht herauszufinden. Klar ist es leicht, auf die Bauern zu schimpfen. Oder es auf eine tote Kuh auf einem Acker zu schieben. Oder was auch immer sonst irgendwelche Verschwörungstheoretiker in die Welt setzen mögen. Fakt ist: In 99 Prozent aller Fälle ist die Ursache nicht herauszufinden. Also kann auch keiner verantwortlich gemacht werden. Seien wir doch lieber froh, dass die Stadtwerke so oft Proben ziehen und so schnell reagiert haben, dass der ganze Spuk mit der Abkocherei nach einem Tag vorbei war.

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  5. Es wäre schön und sinnvoll, wenn die Stadt Wasserburg den eigenen Kindergarten in der Burgau mit Trinkwasser versorgen würde; gerade bei Kindern ist das Infektionsrisiko relativ groß, und als Träger hat die Stadt doch eine Sorgfaltspflicht.

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  6. Wieso ist eigtl nur die burgau betroffen und nicht der rest von wbg????

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    1. Nach meinen Informationen kommt der erhöhte Keimgehalt im Trinkwasser von der Erwärmung der Wasserleitungen durch die monatelang hohen Außentemperaturen und die Austrocknung des Bodens.
      Wie ich erfahren konnte liegt die Temperatur des Leitungswassers derzeit bei über 20 Grad, normal wären ca. 12 Grad. Im Bereich von frisch geteerten Straßen, wo sich die schwarze Teerdecke sehr stark erhitzt liegt die Temperatur von aus Hydranten entnommenem Wasser sogar bei 30 Grad. Da es kein 100% keimfreies Wasser gibt vermehren sich die Keime bei höheren Temperaturen schneller als sonst.
      Besonders anfällig sind dabei lange Leitungen mit großem Durchmesser,bei geringem Wasserverbrauch. Reitmehringer,für dich wäre es ratsam sich erst zu informieren und dann zu urteilen. Übrigens,
      Landwirtschaft ist Kreislaufwirtschaft, alles, was die Kuh ausscheidet, hat sie vorher aus der Natur aufgenommen und gibt es ihr wieder zurück.

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      1. Da hast du grundsätzlich recht, aber in der konventionellen Landwirtschaft wird in der Regel zusätzlich Kraftfutter verwendet. Das darin enthaltene Soja stammt in der Regel nicht vom eigenen Feld, sonder z.B. aus Brasilien. Ebenso wenig der Kunstdünger, der in rauhen Mengen dem durch den Maisanbau ausgelaugten Böden zugeführt wird. D.h., ja alles stammt erst mal aus der Natur, nur nicht alles in einer Kreislaufwirtschaft aus der Region, sondern mit äusserst energiehungrigen Rohstoffen, die über tausende Kilometer tausende Kilometer erst mal zu uns transportiert werden müssen. Abgesehen davon ist es kein Wunder, seit Tagen riecht die Luft nach Odel, weil ja Regen angesagt war. Wenn dann alle gleichzeitig aufs Feld fahren und Gülle fahren, wäre es kein Wunder wenn Teile davon ins Grundwasser gelangen.

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  7. Oidstoderer - das Original!

    Ich finde es nicht gut, dass hier jetzt plötzlich noch jemand Schreibt der sich ‚Oidstoderer‘ nennt.

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  8. Warum immer gleich die Bauern oder den Wasserversorger anprangern. Vielleicht hat auch ein Hausbesitzer restrektive Bürger seine Regenwasserzysterne nicht sachgerecht angeschlossen und von dieser Seite gibt es eine Rückströmung ins Wassernetz. Dies täte auch die örtliche Eingrenzung erklären. Nur so mal nachgedacht.

    Lorenz Huber

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    1. Einwohnerin der nördlichen Burgau

      Es ist wirklich an der Zeit, die Dinge beim Namen zu benennen. Um welche Keime handelt es sich, welche Symptome können auftreten? Was heisst regelmässige Kontrolle? Wann war die letzte Kontrolle?
      Man gewinnt den Eindruck, dass hier absichtlich vertuscht wird.
      Panik bekomme ich, wenn ich unwissend bin und nicht, wenn ich aufgeklärt werde. Es ist die Pflicht der Stadt, Transparenz aufzuzeigen.

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      1. Empfehlung zur EIgeninitiative

        Andere Artikel lesen? Bei den Stadtwerken anrufen? Es gibt hier einige Optionen.

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  9. Ja, warum eigentlich immer die Bauern?
    Wenn man bedenkt, dass der Mensch täglich mindestens 100 g Exkremente produziert, Vegetarier übrigens 300 – 400 g ?
    Allein in Berlin fallen täglich 800 t menschliche Exkremente an. Das löst sich auch nicht einfach so in Luft auf. Aber es ist halt bequem, den schwarzen Peter der Landwirtschaft zuzuschieben.

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  10. Ich fordere Transparenz! Nur dann bekomme ich keine Panik, weil ich weiß, wo ich dran bin:
    Welche Keime? In welchen zeitlichen Abständen wird kontrolliert? Welche Symptome können auftreten! Spekulationen sind nicht dienlich

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  11. Ich kann nicht mal das wasser abkochen, da nur orangbraunes wasser mit schwarzen dreck aus den leitungen kommt. Super oder? Wo krieg ich jetzt die entsprechende menge wasser her? Direkt von den stadtwerken, wohl eher nicht 😡👊

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    1. Na, vielleicht sind Sie ja die Ursache – orangebraunes Wasser mit schwarzem Dreck scheint einzigartig zu sein. Ab zu Aldi und vorher vielleicht den Klempner anrufen …

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  12. Dr. Christine Mayerhofer, Stadtwerkereferentin im Stadtrat

    Wie allgemein bekannt, wurde bei einer routinemäßigen Beprobung in der Burgau eine geringe Anzahl von coliformen Keimen im Trinkwasser gefunden und daraufhin vorschriftsgemäß sofort das Gesundheitsamt eingeschaltet. Die Bevölkerung wurde sofort über das „Abkochgebot“ informiert, die Bechlorung des Wassers sofort eingeleitet und das Leitungssystem so geschaltet, dass kein Wasser aus der Burgau in andere Stadtteile fließt.
    Spekulationen über Ursachen bringen nichts, in den meisten Fällen wird trotz gründlicher Suche keine Ursache gefunden.
    Wer unser Wasserwerk kennt, weiß, dass hier mit allergrößter Sorgfalt mit unserem Trinkwasser umgegangen wird.
    Es werden alle 4 Wochen vier Proben gezogen (2 sind vorgeschrieben).
    Selbstverständlich werden jetzt ständig Proben genommen.
    Besorgte Bürger können sich jederzeit beim Leiter des Wasserwerks informieren (da hilft ein Blick auf die Website der Stadtwerke), vertuscht wird hier gar nichts.
    Nach meinen Informationen kann das Abkochgebot schon in den nächsten Abendstunden aufgehoben werden. Die „Wasserburger Stimme“ und alle gängigen Medien und Radiosender informieren darüber zeitnah.

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  13. Freundlich ist es, wenn man erfahren darf, was grad Status ist und wie lange es dauert bis zur Entwarnung.
    Weiterhin, was wir alle dazu beitragen können, um ein sauberes Grundwasser zu bekommen und es zu behalten.
    Wir können alle was tun, anstatt einen Schuldigen zu suchen.

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  14. Bei uns ist das Wasser auch orange mit irgendwelchen Partikeln.
    Nützt ja alles nix, woanders Wasser abfüllen oder kaufen. Die Stadtwerke werden’s nicht tun.
    Und überhaupt, wieso wird immer darauf gewartet, dass es ein anderer tut! Ich find’s auch nicht toll, aber es kann immer alles passieren, da muss man sich selbst helfen und wenn nötig, auch den anderen.

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  15. DANKE.
    Das ist ein gutes Wort

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  16. Mei, es verwöhnten Stodara. Moants es, dass de Stadtwerke des extra gmacht ham mit da Verunreinigung.

    So wos passiert hoid. Und ned bloß bei eich. Zefix.

    Vielleicht soidat ma eich moi wochenlang Chlor ins Brauchwasser mischen, dann dats so wos ned gem. Aber dringa kannt mas a nimma.

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  17. Wir fassen die drei Artikel der Wasserburger Stimme (…) mal zusammen und stellen aufkommende Fragen:

    Es heißt, es „wurde den Wasserburger Stadtwerken am späten Donnerstagnachmittag vom Labor mitgeteilt, dass bei einer routinemäßig durchgeführten Wasserprobe Keime festgestellt worden waren.“ Daraufhin wurde zwar von den Stadtwerken „umgehend eine Abkochverfügung für den Stadtteil Burgau erlassen“, aber erst knapp zwölf Stunden später „am heutigen Freitagmorgen mit der Chlorung des Trinkwassers begonnen.“

    **1. Warum wurde mit der Chlorung nicht umgehend nach der Information durch das Labor, also am späten Donnerstagnachmittag, begonnen?

    Laut Frau Dr. Christine Mayerhofer, Stadtwerke-Referentin im Stadtrat, wurde „das Wassernetz so geschaltet, dass das Wasser von der Burgau nicht in andere Stadtteile fließt.“ Sie sagt außerdem, dass Spekulationen nicht weiterführend seien: „Die Ursache für eine solche Verunreinigung wird häufig nicht gefunden“.
    Eine kritische Diskussion und auch Ursachenforschung wie unter dem ersten Artikel auf der Wasserburger Stimme scheint also nicht gewollt.

    **2. Frau Dr. Christine Mayerhofer ist abseits des politischen Lebens als praktizierende Ärztin mit eigener Praxis in der Burgautätig. Welche Einblicke und Kompetenzen hat sie hinsichtlich der täglichen Abläufe in den Stadtwerken Wasserburg?

    Die Werksreferentin äußert sich auch zur Häufigkeit der Beprobung und gibt damit Hinweise darauf, dass das Wasser bereit bis zu einem Monat lang verkeimt sein könnte: „Die Stadtwerke beproben einmal im Monat an vier Stellen des Wassernetzes (zwei wären vorgeschrieben).“

    **3. Wie kann man hohe Trinkwasserqualität sicherstellen, wenn man nur alle vier Wochen Proben des Wassers nimmt? Kann man hier nicht viel zu spät auf ggf. einsickernde Schadstoffe etc. reagieren?

    Gleichzeitig scheint aber klar zu sein, dass nicht die Quelle verseucht war – also die Stadtwerke – sondern das Leitungsnetz in der Burgau. Denn nur hier wurde verkeimtes Trinkwasser bei Proben entnommen. Zum weiteren Vorgehen heißt es nun:

    „Auch weitere Wasserproben wurden und werden genommen. Die Chlorung des Trinkwassers wird erst aufgehoben, nachdem ausschließlich keimfreie Wasserproben vorliegen.“ Hier fehlen mir als Laien viele Details. Wird die Chlorung an der Quelle, also den Stadtwerken vorgenommen? Dann aber wäre das Wasser im kompletten Wassernetz der Stadt jetzt gechlort. Das ist glaube ich nicht der Fall, also wird nur das Netz in der Burgau – das Netz, das Auslöser der verkeimten Proben ist – gechlort.

    **4. Wie kann man am beprobten Wasser in der Burgau, das ja nun gechlort und somit keimfrei ist, feststellen, wann das Leitungsnetz dort wieder keimfrei ist? Wie kann ein Teil eines Leitungsnetzes verkeimt sein, wenn die Quelle es nicht ist? Will man hier nicht weitere Ursachenforschung bzw. Aufklärung betreiben?

    (…) Zum ersten Artikel der Wasserburger Stimme findet man folgenden Kommentar von Herrn Dr. F. Friedl: „Es wäre schön und sinnvoll, wenn die Stadt Wasserburg den eigenen Kindergarten in der Burgau mit Trinkwasser versorgen würde […]“

    **5. Gibt es eigentlich einen Notfallplan für den Fall von verkeimtem Trinkwasser in Wasserburg, beispielsweise für die Versorgung öffentlicher Einrichtungen, die Ursachenforschung etc.?

    Anmerkung der Redaktion: Kommentar wurde gekürzt.

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