Bundesliga: TSV siegt im Derby

Wasserburgs Basketball-Damen holen klaren 77:63-Erfolg gegen Bad Aibling

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Der TSV Wasserburg hat das Landkreis-Derby der 1. Bundesliga in Bad Aibling souverän gewonnen. Nach dem 77:63 (28:41)-Sieg stehen die Innstädterinnen weiter auf Rang zwei der DBBL. Zu kämpfen hatten die Gäste aus Wasserburg am Samstagabend nur Mitte der ersten Halbzeit, nachdem sie eine 7:0-Führung verspielt hatten.

Bad Aibling konnte jetzt besser dagegen halten und profitierte auch von der frühen Foulbelastung der gegnerischen Aufbauspielerin Jennifer Schlott, die dadurch ungewohnt viel Zeit auf der Bank Platz nehmen musste. Die Gastgeberinnen glichen aus und gingen Ende des ersten Viertels sogar in Führung (15:16). Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum 23:24 in der 14. Minute.

Doch jetzt machte der TSV ernst, legte einen 16:0-Lauf aufs Parkett des Firedomes und sorgte so für eine Vorentscheidung. Nach dem Seitenwechsel ging die Wasserburger Dominanz weiter und der Vorsprung war beim 54:34 (27. Minute) erstmals auf 20 Punkte angewachsen. Weiter als auf 23 Zähler kletterte die Führung allerdings nicht mehr. Die letzten Minuten der Partie konnte Bad Aibling noch zur Ergebniskosmetik nutzen, den Wasserburger 77:63-Erfolg aber nicht mehr gefährden.

„Wir haben heute sehr gut gespielt und gekämpft und konnten dem Spiel über weite Strecken unseren Stil aufzwingen“, so Head-Coach Sidney Parsons: „Zwischenzeitlich hatten wir aber immer wieder mal Phasen, in denen wir die Konzentration etwas verloren haben. Das müssen wir noch abstellen.“ Die Wasserburger Trainerin freute sich vor allem auch über die stark verbesserte Reboundarbeit ihres Teams, das das Duell in dieser Kategorie mit 38:23 eindeutig gewinnen konnte.

Aus einer wie immer ausgeglichenen Teamleistung ragten dieses Mal Leonie Fiebich und Jewel Tunstull mit 19 bzw. 21 Punkten heraus. Jetzt heißt es, sich auf die schwere nächste Woche zu konzentrieren mit den beiden Heimspielen gegen Göttingen am Mittwoch und Herne am Samstag. SON

Es spielten: Svenja Brunckhorst (8 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists), Leonie Fiebich (19 Punkte, 4 Rebounds), Laura Hebecker (5 Punkte, 4 Rebounds), Tina Jakovina (7 Punkte, 6 Rebounds), Sophie Perner (1 Punkt), Martyna Petrenaite (7 Punkte, 100 % Trefferquote), Jennifer Schlott (5 Punkte, 4 Rebounds, 5 Assists), Manuela Scholzgart, Jewel Tunstull (21 Punkte, 7 Rebounds) und Ashley Williams (4 Punkte, 5 Rebounds).

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