Bundesliga: Finale ohne Wasserburg

Basketball-Damen verlieren auch zweite Partie gegen den Herner TC

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Mit 71:86 (35:39) verlieren die Wasserburger Basketball-Damen am Dienstagabend gegen den Herner TC auch das zweite Spiel der Play-Off-Halbfinale-Serie und stehen somit im Spiel um Platz drei.

Im ersten Viertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Gastgeberinnen aber immer einem kleinen Rückstand hinterherliefen. Doch mit einer traumhaften sicheren Dreierquote – vier von fünf Würfen fanden in den ersten acht Minuten den Weg ins Ziel – und einer aggressiven Verteidigung, die Herne zu fünf Ballverlusten in dieser Phase zwang, ging Wasserburg beim 18:16 zum ersten Mal in Front. Bis zur Halbzeit wechselte die Führung ständig, kein Team konnte sich wirklich absetzen. Zum Pausenpfiff lagen die Gäste dann 35:39 vorne.

Zum Ende des dritten Viertels betrug der Wasserburger Rückstand dann schon acht (51:59) und im letzten Spielabschnitt zwischenzeitlich sogar 18 Punkte. Diesen verkürzten die Innstädterinnen zwar noch ein Mal auf zehn Zähler, letztendlich konnte aber auch ein frenetisch anfeuerndes Publikum und eine bis zum Ende aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft die 71:86-Niederlage nicht verhindern.

„Wir waren zur Halbzeit dran, aber dann haben wir vor allem zu schlecht gerebounded. Das hat größtenteils den Unterschied ausgemacht”, so Sidney Parsons, die die Serie gerne in die Verlängerung gebracht hätte: „Herzlichen Glückwunsch an Herne! Für uns ist es natürlich enttäuschend, im Halbfinale auszuscheiden – aber wir müssen positiv bleiben, denn wir haben noch zwei weitere Spiele zu absolvieren.”

Nach sechs Finalteilnahmen in Folge – und in den letzten 17 Jahren überhaupt erst zum zweiten Mal (!) – geht es für den TSV Wasserburg NICHT in ein Finale um die Deutsche Meisterschaft!

Die Serie um den dritten Platz startet mit dem Hinspiel in Wasserburg am Donnerstag, 25. April, um 19 Uhr im Badria. Die Entscheidung (Summe der Korbpunkte aus beiden Partien) wird dann im Rückspiel am Samstag, 27. April, beim Gegner fallen, der aber erst noch ermittelt werden muss. Keltern liegt in der zweiten Halbfinalserie gegen Marburg mit 1:0 in Führung.

Gegen Herne spielten: Svenja Brunckhorst (15 Punkte), Leonie Fiebich (21 Punkte,  6 Rebounds), Alina Hartmann (2 Punkte), Laura Hebecker (12 Punkte), Tina Jakovina (5 Rebounds), Marie Mfoula, Sophie Perner, Jennifer Schlott (4 Punkte), Jewel Tunstull (10 Punkte, 4 Rebounds) und Ashley Williams (7 Punkte).

SON

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