Bund Naturschutz wandert ins „Paradies“

Vogelgezwitscherreich bei St. Leonhard – „Wer hat hier gerufen?“

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Das Wetter war bestens und die Teilnehmer der Vogelstimmenwanderung der Schnaitseer Gruppe im Bund Naturschutz zeigten sich sehr interessiert. Alois Dirnaichner übernahm die Führung durch und an das sogenannte „Paradies“, einem Bereich mit einem idyllischen Mösl nahe Kirchloibersdorf. Schon nach wenigen Metern gaben sich die Zuhörer der Vogelgesänge verwirrt und fragten immer wieder aufs Neue: „Was war das jetzt für ein Vogel?”

Dass ein und derselbe gefiederte Schnabelträger nicht nur ein Lied trällern konnte, sondern auch unterschiedliche Ruflaute von sich gab, merkten die aufmerksamen Wanderer schnell. Dirnaichner erklärte die einzelnen Rufe ausführlich. Nicht jeder gefiederte Sänger habe neben seinen Liedstrophen, die ebenfalls variieren können, auch unterschiedliche Ruflaute.

„Bei einigen Vögel gibt es Warnlaute oder auch Kontaktlaute.” Der sachkundige Vogelstimmenspezialist erklärte auch, worauf es bei der Stimmlage ankommt. Erstaunlicherweise hatte eine der Teilnehmerinnen diese Unterschiede sehr rasch erkannt und fast immer den richtigen Sänger identifiziert. Und siehe da: Die Exkursionsteilnehmerin ist selber Musikerin und hat dafür einfach ein Gehör. Ihr Lächeln bei jedem Treffer gab ihr Recht – ein gutes Musikgehör hilft auch beim Erkennen der gefiederten Sänger. Nach vielen  Eindrücken in herrlicher Natur und mit viel mehr Wissen rund um unsere fliegenden Mitgeschöpfe kehrten die Wanderer nach Schnaitsee zurück. UK

 

Auch während der Pause am idyllischen Mösl, trällerten die heimischen Vögel aus vollen  Kehlen. „Was war das für einer?” – wurde immer wieder gefragt.

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