Bürgerinitiative sammelt jetzt Spenden

Geplante Deponie in Odelsham: Gegner setzen auf Hilfe durch die Bürger

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Vergangene Woche hatte der Haupt- und Finanzausschuss des Wasserburger Stadtrats den Antrag der „Bürgerinitiative Wasserburger Land“ auf finanzielle Unterstützung für eine anwaltliche Vertretung beim Erörterungstermin mit drei gegen vier Stimmen abgelehnt (wir berichteten). „Die Bürgerinitiative lässt sich dadurch nicht entmutigen und hat nun einen Spendenaufruf im Internet gestartet“, heißt es jetzt in einer Pressemitteilung.

„Es ist wirklich sehr schade, dass sich der Hauptausschuss des Wasserburger Stadtrats gegen eine professionelle Vertretung der Bürger im Erörterungstermin entschieden hat“, bedauert BI-Vorstand Roger Diller. Denn die anwaltliche Vertretung der Gemeinden werde sich nur für die Belange der Kommunen einsetzen, nicht aber für die der Privatpersonen.

Die Bürgerinitiative möchte mit einem eigenen Rechtsbeistand die Positionen der Bürgerinnen und Bürger beim Erörterungstermin vertreten. Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens wurden mehr als 2.000 Einwendungen gegen den Bau der DK-1 Deponie bei Odelsham erhoben. Diese Positionen der privaten Einwender sind für das gesamte Verfahren sehr wichtig und eröffnen neue Möglichkeiten.

„Wir werden uns auch weiterhin für eine professionelle Vertretung der Bürger im Verfahren einsetzen, weil diese für eine Verhinderung der DK-1 Deponie vor den Toren der Stadt Wasserburg dringend notwendig ist. Auch wenn unser Vereinssitz in Babensham ist, setzen wir uns doch für die ganze Region ein“, so Diller. Mit der anwaltlichen Beauftragung solle die Grundlage für eine eventuell notwendige Klage geschaffen werden.

Bisher sei durch die lange Laufzeit des Projekts versucht worden, den Widerstand zu brechen. Das sei nicht gelungen. „Auch jetzt lässt sich die Bürgerinitiative nicht entmutigen. Wir bitten nun alle Bürger, die die geplante Deponie in Odelsham verhindern wollen, um ihre Unterstützung“, so Diller. „Jede Spende zählt.“

BI Wasserburger Land e.V.,
IBAN: DE71 7115 2680 0030 1178 32

Eine Spendenquittung wird ausgestellt.

 

 

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