Bürgerbüro: Neuer Eingang bald fertig

Barrierefreiheit jetzt gesichert - Radlständer waren nur versuchsweise angebracht

image_pdfimage_print

Der Umbau des Bürgerbüros im Rathaus läuft auf vollen Touren. Wie Bürgermeister Michael Kölbl bei der Bürgerversammlung in der Altstadt (wir berichteten) bekannt gab, wird das Büro voraussichtlich Mitte Dezember für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Nach dem Umbau ist der Zugang barrierefrei von der Herrengasse aus möglich. Dazu testet die Stadt derzeit auch verschiedene Möglichkeiten, den Parkraum direkt vor dem Eingang freizuhalten. Radlständer, die kurzfristig installiert worden waren (Foto), wurden aber wieder entfernt. Es soll jetzt …

… auf der Fahrbahn eine Sperrfläche aufgezeichnet werden. Fest steht: Es wird wohl wieder mindestens ein Parkplatz in der Altstadt wegfallen.

Noch nicht sehr ansehnlich, aber schon bald für die Öffentlichkeit benutzbar: Der neue Eingang zum Bürgerbüro in der Herrengasse.

 

Lesen Sie auch:

Umgestaltung Marienplatz: „Neue Sachlage“

Marienplatz: Auch WFV nimmt Stellung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

8 Gedanken zu „Bürgerbüro: Neuer Eingang bald fertig

  1. Das ist ein Witz, oder?

    45

    21
    Antworten
    1. Nein, irgenwie müssen doch die hohen Gewerbesteuereinnahmen hinfliesen.

      28

      18
      Antworten
    2. Woran siehst du den Witz?

      14

      25
      Antworten
    3. Das ist es in der Tat. Das Wort Witz leitet sich aus dem indogermanischen vid bzw. dem lateinischen videre ab und bezeichnet die Klugheit und den gesunden Menschenverstand. Auch wenn das Wort seit dem 19. Jahrhundert einem gewissen Bedeutungswandel unterworfen war, lebt dessen ursprüngliche Bedeutung heute noch in Begriffen wie „Witz an der Sache“, „Mutterwitz“ oder „Gewitztheit“ fort.
      Nachdem nun zum einen erwiesen ist, dass Fahrradfahrer im Schnitt wesentlich mehr zur Wiederbelebung bzw. Aufrechterhaltung eines Einzelhandelsstandortes beitragen als die gleiche Anzahl an Autofahrern, dies auch noch umweltfreundlicher und mit ungleich weniger Emmissionen, während zudem die Gesellschaft altert und der Barrierefreiheit eine zunehmend größere Bedeutung zukommt, so erscheint einem der Verlust eines einziges Pkw-Stellplatzes bei einem Zugewinn von drei (oder mehr) Fahrradständern bei gleichzeitig erreichter barrierefreier Erschließung des Bürgerbüros durchaus von großer Klugheit und einem gesunden Menschenverstand geprägt und damit durchaus äußerst gewitzt.

      40

      28
      Antworten
    4. Lieber Saubermann, was daran ist für dich ein Witz?
      Ich hoffe nicht die Tatsache, dass der Stadt ein barierefreier Zugang wichtiger ist, als EIN Parkplatz.
      Wenn doch, schäm dich!!!

      21

      10
      Antworten
      1. Barrierefreiheit ist immer gut. Und der eine Parkplatz macht das Kraut nicht mehr fett. Aber dann bitte auch konsequent umsetzen. So gehörten zum Beispiel alle die Herrschaften mit einem deutlich erhöhten Bußgeld bedacht, wenn Sie mit Ihren Autos auf den Gehwegen der Stadt parken und man mit Kinderwagen, Rollstühlen, etc. auf die Fahrbahn ausweichen muss. Was die Barrierefreiheit betrifft, sollte sich auch so mancher Einzelhandel die Frage stellen, ob wirklich der ganze Weg mit Tischen, Stühlen und diversen Aufstellern zugepflastert werden muss. Aber Hauptsache, der Rubel rollt, gell……

        18

        5
        Antworten
      2. Liebe Maria, Sauermann ging es glaube ich nicht um den Parkplatz und um den barierefreien Zugang, sondern über die überzogenen Kosten und das bei den hohen Gewerbesteureinnahmen.
        Zudem ist es ja schön das, dass Bürgerbüro barierefrei ist, was nutzt das den betroffenen Personen wenn sie dann aber in eine der anderen Büros müssen? Die Treppen bleiben zu den anderen Stockwerken.

        8

        9
        Antworten
        1. Und woher nimmt der Sauermann sein Wissen über die überzogenen Kosten? Im Artikel steht jetzt eigentlich nichts dazu. Die Radlständer haben dem Anschein nach Bodenhülsen und sind dadurch relativ problemlos auf- und abbaubar.
          Das ganze restliche Rathaus ist durch den Aufzug im Lichthof schon länger barrierefrei. Der Schönheitsfehler dabei war, dass ausgerechnet das Bürgerbüro als zumeist erste Anlaufstelle bislang die Ausnahme war. Mit dem Außeneingang hat man doch eine durchaus recht preisgünstige und mit vergleichsweise wenig Aufwand erreichbare Lösung geschaffen, wobei man dann eben in Kauf genommen hat, dass ein Rollifahrer vom Bürgerbüro erst einmal ums halbe Gebäude rum zum barrierefreien Seiteneingang in der Rathausgasse muss.

          16

          7
          Antworten