Brennerdialog: Grüne unterstützen Petition

Kreisverband ruft zum Unterschreiben auf - Noch bis 18. Dezember möglich

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Der Grünen-Kreisverband im Landkreis Rosenheim unterstützt die Bundestagspetition der Bürgerinitiative Brennerdialog Rosenheimer Land und des Bund Naturschutzes (wir berichteten)! Das heißt es heute in einer Presseerklärung. Auf den vergangenen Bezirks- und Landesparteitagen der Grünen wurden Anträge zur Unterstützung der Petition eingebracht und fanden dort volle Unterstützung …

Seit dem 19. November ist die Petition nun online und kann bis zum 18. Dezember unterzeichnet werden.

  1. Unterstützung per Online-Eintrag: Direkt zur Petition auf die Homepage des Petitionsausschusses – dort kann man sich nach einer Registrierung als Unterstützer eintragen.
  2. Unterstützung per Unterschrift – eine entsprechende Unterschriftsliste zum Ausdrucken findet man auf der Homepage brennerpetition.de als Download. Die unterschriebene/n Liste/n müssen fristgerecht in einem Fensterkuvert an den Petitionsausschuss des Bundestages geschickt werden.

An vielen Orten werden außerdem in Kürze spezielle Unterschriftslisten aufliegen.

Die Petition ID 96263 besagt, dass für den Brenner-Nordzulauf nicht ausschließlich eine Neubaustrecke mit einem dritten und vierten Gleis als Hochleistungsstrecke für 230 Stundenkilometer geplant werden dürfe.

Vielmehr seien Ausbau und Modernisierung der Bestandsstrecke in die Planung mit einzubeziehen. Darüber hinaus sei die bestehende Strecke durchgängig mit einem Lärmschutz auf Neubaustandard von Kiefersfelden bis München auszustatten.

„Wenn man die Einleitung des Bundesverkehrswegeplanes liest, sollte dies eigentlich selbstverständlich sein, ist es aber nicht – es wurde ein anderer Planungsauftrag erteilt“, so Brunhilde Rothdauscher, seit Jahren Brennernordzulauf-Expertin für den Grünen-Kreisverband. „Wir Grüne wollen eine nachhaltige Verkehrspolitik. Das bedeutet für uns Verkehr vermeiden und einen erheblichen Teil des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene verlagern, wie es grüne Beschlüsse fordern.“

Um den alpenquerenden Verkehr gemeinsam mit den Nachbarländern regulierend bepreisen und vorhandene Gütertransportkapazitäten optimal auslasten zu können, wollen die Grünen zum Beispiel eine Alpentransitbörse einführen. „Die Verlagerungspolitik muss außerdem durch flankierende Maßnahmen unterstützt werden. Dazu gehören neben Korridormaut, Nachtfahrverbot und sektoralen Fahrverboten auch Maßnahmen zur Vermeidung von unnötigen Verkehren“, ergänzt der Kreisvorsitzende Hubert Lingweiler.

 

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