Bravo, Theaterer aus Ramerberg!

A Mordsgaudi mit den G'spenstermachern beim Wirt in Zellerreit - Noch drei Mal

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Wer von Herzen lachen will, der ist beim Wirt in Zellerreit am kommenden Wochenende am richtigen Ort: Noch drei Mal stehen die Ramerberger Theaterspieler dort auf der Bühne und ihre G’spenstermacherei, die hat’s in sich, die lässt kein Auge trocken! A Mordsgaudi ist der lustig-makaber-schaurig-schöne Schwank mit tollen, schauspielerischen Leistungen – allen voran von diesen Beiden: Großes Kompliment an Hauptdarstellerin Sandra Maier (links) und an ihre kongeniale Partnerin Maria Niggl …

Fotos: Renate Drax

 

Ein Lacher jagt den anderen …

Ihnen ist für die kollektive Gaudi nichts zu blöd: Sie poltern und tanzen, sie wettern von derb und grantig bis melancholisch, sind nie um eine Antwort verlegen – und sie verwandeln sich auch optisch mutig und ohne Skrupel. Sie leben ihre Rollen und verdienen sich so den größten Applaus. Hut ab, Rosa Moderer alias Sandra Maier und Vevi Veichtl alias Maria Niggl! Zu viel darf nicht verraten werden …

Das Publikum miteinbezogen ins Spiel – hier von Sandra Maier (rechts).

Ein Händchen bewies Regisseurin Manuela Scherfler einmal mehr mit dem Stück und auch vor allem mit seiner Besetzung sowie Umsetzung. In den männlichen Hauptrollen glänzen Georg Huber als Schippe (unten rechts sitzend) und Peter Wilhelm als Schaufe, zwei Brüder, die als skurrile Totengräber zusammen arbeiten – ein Krimi pur: Im tristen Moortaler Moos lasst uns trinken den Wein, denn es könnt der letzte sein! Ois gsogt damit. Denn auf der Jagd sind sie – ja, nach was, dem lieben Geld natürlich! Genau darin liegt die Botschaft des ganzen Stücks – wie das Diridari den oder die Charaktere verdirbt.

Auch die Lena – gut gespielt von Monika Stanner (Foto mit Hut) – kann davon ein Lied singen: Selbst nach einem erschlichenen Erbe greifend, packt sie den Leo bei der Ehre – Thomas Berger (Foto unten rechts), stark als energischer Jugendpart des Stückls mit vermeintlichem Durchblick …

Respekt: Absolut überzeugend auch Marlene Niedermaier (Foto mit Hut), die die schwere Aufgabe der so unheimlichen Philomena übernommen hat und sich mit Klaus Deml (Foto oben links), dem bodenständigen Schuaster Jackl oft Sonderapplaus verdient.

 

 

 

Stolz auf die Leistungen ihres Teams: Ramerbergs Regisseurin Manuela Scherfler (Foto), eine Könnerin ihres ehrenamtlichen Fachs …

Hinter den Kulissen arbeiten fleißig: Uschi Maier (Maske) und Andrea Deml (Souffleuse) sowie Elke Buchner, die sich um die Garderobe der Schauspieler kümmert.

Schön gelungen von allen auch wieder die Kulisse hinter dem imaginären Vorhang …

Besonders sind in Zellerreit stets Einlagen und Gedanken, die sich die Ramerberger Theaterspieler zusätzlich zur Stückl-Vorlage überlegen: Diesmal gibt’s um Moderator Maxi Follner wieder ein – des verrod ma no ned! Nur amoi des Buidl vom Scherfler Hansi siehe unten …

 

Gespielt wird noch beim Esterer in Zellerreit am

Freitag, 9. November, um 20 Uhr

Samstag, 10. November, um 20 Uhr

Sonntag, 11. November, um 14.30 Uhr!

Der Kartenvorverkauf läuft in Traudl`s Cafe – Dorfstraße 8 am Kirchplatz in Ramerberg. Im Vorverkauf reservierte Karten sind nur gegen Barzahlung erhältlich.

Restkarten gibt es an der jeweiligen Abend- und Tageskasse!

Das ganze Ramerberger Team – mit purer Freude am Spiel. Das spürt und sieht man:

 

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