Bravo-Rufe, tosender Applaus am Stoa!

„Ein ganz wunderbarer Film": Fast 1000 Besucher bei „Butterbrot und Freiheitsliebe"

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Tosender Applaus, viele Komplimente und Bravo-Rufe: Fast eintausend Besucher waren zur Film-Premiere von „Butterbrot und Freiheitsliebe“ an den Edlinger Stoa gekommen und waren begeistert! Mal witzig, mal zum Nachdenken ist der Film, der über Jahre zu einem großen Dorfprojekt in Edling wurde. Und von ganz oben gab’s zu dem besonderen Tag auch noch Unterstützung: Eine schöne, laue Sommernacht in purer Idylle ohne einen Tropfen Regen! Strahlend das Regie-Team, das sich noch in der Nacht über viel Lob riesig freuen durfte. Unsere Bilder, unser Bericht …

Fotos: Sebi Drax und Georg Barth

 

Am Mikro stellte er dem Publikum das Team einzeln vor: Drehbuchautor Bernhard Golla aus Edling.

„Es hat uns supergut gefallen und auch die Nicht-Edlinger, die uns begleitet haben, waren hin und weg. Ihr habt etwas sehr, sehr Schönes und Bleibendes geschaffen. Meinen Respekt.“ So und ähnlich die vielen Lobesworte noch in der Nacht.

Mit viel Liebe zum Detail und der Idee, die Geschichte von Edling von Kindern des Dorfes spielen zu lassen, gelang ein kurzweiliger Film, aus dem jeder etwas mit nach Hause nehmen konnte.

Ohne die Themen zu viel vorweg zu nehmen: Informatives wechselt mit Witzigem – die Arbeit, die hinter dem ehrenamtlichen Projekt steckt, sie wird spürbar. Vor allem die O-Töne der „alten Edlinger“ mit viel Herz, Verstand und Gefühl – die große Ehrlichkeit berührt sehr in dem Film.

Schon immer hat es das Regie-Team fasziniert, wie ein Gemeinschafts-Gefühl in einem Dorf gestärkt werden kann. Ganz nah an den Menschen.

Unser Foto zeigt von links Martin Bacher, Rupert Hiebl, Barbara Böhm, Alex Drax, Andrea Bacher, Barbara Golla, Renate Drax, Sandra Kulbach und ganz rechts stehend Bernhard Golla, deren Traum es war, die Premiere ihres Films am Stoa feiern zu können!

Die Jüngste der Schauspieler war beim Dreh vier Jahre alt – Marlene Gottwald (vorne) … hier bei einer Szene aus dem Zweiten Weltkrieg.

Eine Herausforderung war es, mit den Kindern als Laien die Spielszenen abzudrehen – damit nichts aufgesetzt, sondern echt und unmittelbar rüberkommt, hat man sich nie streng ans Drehbuch gehalten. Ob ernst oder lustig – mit den Buben und Mädchen und den Jugendlichen wurde immer aus der Situation heraus gehandelt und entschieden. Das war ehrenamtlich natürlich auch zeitlich eine Herausforderung. Aber man wollte auf die Persönlichkeiten der Spieler eingehen – mit dem großen Ziel vor Augen, einen professionellen Film zu schaffen.

Glücklich, es gemeinsam geschafft zu haben: Von links Barbara Böhm, Alex Drax, Andrea Bacher und Barbara Golla kurz vor dem Filmbeginn.

Die Kinder haben das Team dabei immer wieder überrascht. Sie wurden auch bei der zehnten Wiederholung einer Szene nicht müde – egal, ob bei 34 Grad im Schatten oder bei 15 Grad minus, mit sich nach heißem Tee sehnend, den kalten schneidenden Wind im Gesicht, dass einem die Tränen liefen.

Dann die Ehrlichkeit, mit der die Interview-Partner alle im Regie-Team immer wieder unglaublich berührt haben. Der Film zeigt das deutlich: Es geht nie um eine Außenwirkung, es geht so sehr um das Leben, bescheiden, aufrichtig – selbst sogar Fehler eingestehend.

Drehtermin in Edling bei größter Hitze …

Seine Worte nimmt man mit nach Hause und vergisst sie nicht mehr: Peter Schuster (unser Foto) ist mit über 90 Jahren der älteste Teilnehmer im Film.

Einen herzlichen Dank sprach Bernhard Golla am Mikro allen aus, durch die das Team eine enorme Unterstützung erfahren durfte. Es waren Menschen, die das Film-Vorhaben ja gar nicht wirklich kannten und sich trotzdem sofort begeistern haben lassen. Einfach so. Ein ganz besonderer Dank an dieser Stelle an den Kirtaverein Edling, der die Trägerschaft des Projekts auch versicherungstechnisch übernommen hatte.

Renate Drax und Sandra Kulbach (rechts) vom Regie-Team.

Vieles ist in dem Film spürbar: Das gemeinsame Erleben, etwas schaffen zu können, wenn man es mit den richtigen Leuten macht. Das Zusammenwachsen im Team. Über so lange Zeit sich jede Woche zu treffen, zu überlegen und zu diskutieren, sich gegenseitig wieder aufzubauen und zu motivieren. Immer mit dem Ziel vor Augen, etwas zu schaffen, das einem Dorf erhalten bleibt: Der Premieren-Abend und die große Begeisterung sind nun der Lohn! Ein Zeitdokument, wertvoll und beispielgebend für die ganze Heimat …

Noch einmal am Stoa zu sehen am Montag, 30. Juli.!

Hier ein paar weitere Impressionen des Premieren-Abends:

Die Sprecherin im Film: Leni Böhm aus Edling (vorne stehend).

Hier einige junge Schauspielerinnen aus Edling – Foto oben und unten – die dem Filmbeginn am Stoa entgegen fieberten …

 

Vom Regie-Team: Der Vorstand des Trägers Kirtaverein, Martin Bacher (links) sowie Rupert Hiebl, ehemaliger Rektor der Edlinger Schule.

Eigens ein roter Teppich als Überraschung für die Schauspieler und Ehrengäste im Kassenbereich am Stoa:

Sie sorgten für den musikalischen Rahmen der Premiere: Die Band „Erimastax“ …

Mei, kennt ma da heid vui Leit: Ein großes Hallo – auch Edlings Bürgermeister Matthias Schnetzer traf pünktlichst am Stoa ein (Bildmitte hinten rechts stehend):

Edling frei kämpfen vor ein paar Jahrzehnten: Von links Paula Gottwald, Mathilde Golla und Tommy Bacher.

Aha, des war oiso a Telefon und wia benutzt ma des – de Scheibe drehen? Lorenz Gottwald bei den Dreharbeiten.

Siehe auch:

Eine Melodie für Edling

 

 

 

 

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2 Gedanken zu „Bravo-Rufe, tosender Applaus am Stoa!

  1. Respekt, i woaß teilweise wia ma se do einehänga muaß. Soiba bei a paar Fuime dabeigwen und Jahre lang aa Theata gspuit.

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  2. Läuft der Film eigentlich im Kino auch, ich hab die Premiere nicht geschafft, und am zweiten Stoa-Termin hab ich auch keine Zeit😖

    Anm. d. Red:

    Ja, der Film wird auch im Wasserburger Kino gezeigt – die genauen Termine stehen noch nicht fest, geben wir dann bekannt …

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