Bravo-Rufe: Danke, Yume Hanusch!

Tosender Applaus für ein großartiges Ensemble zum Klassik-Jubiläum in Edling

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Bravo-Rufe, tosender Applaus – mit Freude und Respekt und ja, Daumen hoch: Es wurde ein wahrer Jubiläums-Höhepunkt der beliebten Klassikreihe im Edlinger Krippnerhaus. Mit einem großartigen Kammerkonzert diesmal zum aktuellen Thema „Im Spiegel der Natur”: Ein Ensemble mit hochkarätigen Musikerinnen um die Pianistin Yume Hanusch – und an dieser Stelle erstmals mit der ganzen Familie auf der Bühne. Ihren 13-jährigen Zwillingen Mayumi (Violine) und Rafael (Violoncello) sowie ihrem Ehemann Dr. Peter Hanusch an der Violine. Man begeisterte und berührte das Publikum im voll besetzten Saal …

Fotos: Renate Drax

Auf unserem Foto oben hinten stehend von links

Yume Hanusch (Klavier, Gesamtleitung) und Dr. Peter Hanusch (Moderation und Violine), Sprecher Max Dietrich, Birgit Saßmannshaus (Violoncello), Christine Krebs (Percussion) und Katja Lichtenauer (Technik und Kunst), vorne von links Alice Guinet (Flöte) sowie Marija Hackl (Violine).

 Unsere Einzel-Fotos unten: Die beiden Nachwuchs-Talente, die 13-jährigen Mayumi (Violine) und Rafael Hanusch (Violoncello) sowie Angela Büsel (Viola) und weiter unten Monika Aufschläger (Kontrabass).

Von Vivaldi  aus dem Jahre 1725 über Schubert und Chopin bis zu Piazzolla, Ian Clarke, der französischen, jungen Künstlerin Zaz sowie dem heimischen Komponisten Peter Ludwig spannte sich der Jahreszeiten-Bogen im Saal ganz wunderbar.

Dr. Peter Hanusch stimmte dazu – mit Katja Lichtenauer an der Technik – dank kurzer Einführungstexte auf die jeweiligen Kompositionen bestens ein. Man konnte sich so sehr gut ein Bild dazu machen von den berühmten Komponisten. Ergänzt durch Aufnahmen und Stimmungsbilder auf der großen Leinwand. Leidenschaft wurde spürbar – umgesetzt mal im Quintett, mal alle als großes Streicherensemble gemeinsam, mal als Duett oder auch als Solisten auf der Edlinger Bühne.

Schöne Worte hatte Dr. Hanusch am Beginn des Konzertes anlässlich des Jubiläums von Klassik-Kids gefunden, auf zehn Jahre zurückblickend und auf Besucherzahlen von 400 Kindern im ersten Jahr und 5300 Kindern zum Beispiel im vergangenen Jahr! Zehn Produktionen, fünf Bücher, mehrere Radio- und TV-Beiträge. Zu den Anfängen sagte er, dass seine Frau Yume damals gemeint habe, man könne die Jugend doch nicht dauernd nur kritisieren, man müsse der Jugend, den Kindern einfach nur den Weg zeigen zur klassischen Musik. Und diesen Weg gemeinsam gehen. Und zwar so früh wie möglich.

Mit Freude, Stolz und Respekt habe das Ensemble ab diesem Moment Yume Hanusch begleitet, um mit ihr und mit 26.000 Kindern diesen Weg zu begleiten. Yume Hanusch gebühre für ihr Engagement großer Dank. Man könne ihr nur zurufen: Weiter so – es lohnt sich!

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Unsere Impressionen …

A bissal Spaß muss sein bei der Zugabe … die Mama am Klavier von den Kindern im musikalischen Regen mit einem Schirm beschützt.

Der 1992 verstorbene Bandoneon-Virtuose Astor Piazzolla fehlte auch diesmal nicht im Programm. Es ging um den Winter – den Invierno Porteno. Und auch bei Peter Ludwigs Tango in E – Gänsehaut-Feeling.

Besonders schön im für alle Besucher bereit liegenden Programmheft: Jeder Künstler des Abends und Mitwirkende verriet dort seine Lieblinge im Spiegel der Natur – den Lieblings-Baum, die Pflanze, die Jahreszeit, die Farbe, das Land und die Lieblingsmusik.

Nach der Pause wurde das neueste Werk des Klassik-Junior-Projekts 2019 den Erwachsenen vorgestellt – zum unglaublichen zehnten Jubiläum: Das magische Amulett!

Den Erwachsenen machte es sichtlich Spaß – sie sangen mit, klatschten und stampften mit den Füßen.

Die Pianistin und Ärztin Yume Hanusch aus Edling hatte hier nicht nur einmal mehr die Gesamtleitung, sondern die Kindergeschichte stammt auch wieder aus ihrer Feder. Für die kindgerechte Inszenierung hat Yume Hanusch hier zehn bedeutende Komponisten zusammengestellt, für Quintett arrangiert und ein neues Märchen verfasst, das Thema Natur mit seinen Jahreszeiten im Mittelpunkt.

Dazu wurden – wie auch schon seit einer Woche bei den Aufführungen für insgesamt über 2500 Kinder aus dem ganzen Altlandkreis im Krippnerhaus – zauberhafte Bilder von der Edlinger Künstlerin Katja Lichtenauer auf die Leinwand projiziert. Der Erzähler war Max Dietrich.

Unser Extra-Bericht dazu folgt!

Maria Hiebl vom Veranstalter Aktionskreis Kultur und Heimat e.V. in Edling freute sich sehr über den so gelungenen Abend mit dem schönsten Lohn: Kräftiger, lang anhaltender Applaus – und Blumen.

 

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