„Brauchen Hotspot-Strategie”

Söder will strengere Maßnahmen - Bayerische Entscheidung am Freitag - Sorgenkind Silvester

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Gespannt wird am heutigen Nachmittag der Corona-Gipfel erwartet. Nachdem gestern einiges bereits durchgesickert war (wir berichteten), was geplant sei im Land, sagte heute Bayerns Ministerpräsident Markus Söder deutlich, dass das nicht reichen werde. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, sei laut Söder vor allem eine Hotspot-Strategie nötig: In Regionen mit hohen Inzidenzwerten müsse man anders vorgehen als in Gegenden mit niedrigeren Zahlen. Hier müsse es strengere Kontaktbeschränkungen und Regeln für Schulen geben – beispielsweise mit einem Wechselunterricht für höhere Jahrgangsstufen.

Söder bedauerte in diesem Zusammenhang, dass eine Mehrzahl der Länder sich beim Thema Maskenpflicht im Unterricht schwertue. Bayern behalte das auf jeden Fall bei …

Söder hoffe, dass am Nachmittag bei dem Corona-Gipfel noch an einigen Stellen ‘Verbesserungen’ erreicht werden. Sollte dies nicht gelingen, werde er für Bayern auf jeden Fall eigene, strengere Regeln auf den Weg bringen. In der Beschlussvorlage sei vorgegeben, dass die Länder nachschärfen könnten. Und das werde Bayern dann auch tun, kündigte der Ministerpräsident an.

Am morgigen Donnerstag werde das bayerische Kabinett darüber beraten, am kommenden Freitag werde dann der Landtag darüber abstimmen.

Söder zeigte einerseits Verständnis für die geplanten Lockerungen der Kontaktbeschränkungen für die Weihnachtstage. Andererseits kritisierte er, dass diese bis Neujahr gelten sollen. Das bereite ihm Sorgen.

Denn Silvester werde weniger im Familienkreis, sondern eher mit Freunden gefeiert. Da müsse man noch mal überlegen, ob die Zahl ZEHN da angemessen ist. 

Söder machte deutlich, dass der Teil-Lockdown am 20. Dezember wohl nicht vorbei sein werde. Jedem müsse bewusst sein, dass nicht am 20. Dezember alles geöffnet werde. Die Zahlen seien einfach aktuell noch viel zu hoch. Das Datum sei nur deswegen gewählt worden, weil das Gesetz klar vorgebe, dass Verordnungen nur für vier Wochen gemacht werden dürfen.

Quelle BR

 

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