„Brauchen Aufbruch-Stimmung”

Vorsitzende des IHK-Regionalforums Südostoberbayern sorgt sich um die Tourismusbranche in der Region

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Der zweite Lockdown zur Eindämmung des Coronavirus trübt die Stimmung der Unternehmen in Südostoberbayern. Der Konjunkturindex sank zum Jahresbeginn von 107 auf 97 Punkte, wie die IHK für München und Oberbayern heute mitteilt. Die regionale IHK-Konjunkturumfrage komme jedoch zum Ergebnis, dass die Stimmung der Unternehmen besser als beim ersten Lockdown sei. Dies entspreche dem bayernweiten Trend.

Die Geschäftslage sinkt im Vergleich zum Herbst per Saldo von 16 auf 7 Punkte. Aktuell
bezeichnen 35 Prozent der Betriebe ihre Lage als gut, 28 Prozent als
schlecht. Die Geschäftslage ist damit besser als im Frühjahr 2020.

„Seit einem knappen Jahr fordert die Corona-Pandemie die Wirtschaft in
Südostoberbayern heraus. Sie wird auch weiterhin die Entwicklungen bestimmen“, sagt Irene Wagner, Vorsitzende IHK-Regionalforums Südostoberbayern. „Umso wichtiger ist es, dass wir das Coronavirus mit einer durchschlagenden Impf- und Testkampagne erfolgreich zurückdrängen und die Wirtschaft wieder eine Perspektive nach
Normalisierung bekommt. Es braucht eine Aufbruchstimmung und keinen
Dauer-Lockdown.“

Wagner fordert von der Politik konkrete Konzepte und Vorgaben, wie Geschäfte, Gastronomie und Hotels unter Einhaltung aller Hygieneregeln zeitnah wieder öffnen können. „Gerade in der Tourismusbranche bangen zahlreiche Unternehmen um ihre Existenz, vielen Betrieben droht das Aus.“

Die IHK hatte für ihren Konjunkturbericht vom 12. Januar bis zum 22. Januar zahlreiche Unternehmen in den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf am Inn, Traunstein sowie Stadt und Landkreis Rosenheim befragt. Dreimal im Jahr wird der
IHK-Konjunkturbericht veröffentlicht.

 

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