„Brand“ in einem Patientenzimmer

Zum Glück war's nur eine Übung bei der RoMed-Klinik - Schnell richtig handeln können

image_pdfimage_print

„Brand“ in einem Patientenzimmer! Zum Glück kein Ernstfall, sondern nur eine Übung am RoMed-Klinikum in Bad Aibling: Es ist 19.45 Uhr. Das Pflegepersonal geht auf der Belegstation in der RoMed Klinik seiner Arbeit nach. Dann klingelt ein Patient nach der Krankenschwester und es ertönt ein lauter Aufschrei: „Feuer!“. Rauch quillt aus einem Patientenzimmer auf den Gang. Als die Schwester die Zimmertüre öffnet ist bereits dichter Rauch im Raum.

Soweit der Anfang einer Brandschutz-Übung, die in der RoMed Klinik Bad Aibling durchgeführt wurde.

Der Brandalarm wird ausgelöst und dann beginnt die Evakuierung der betroffenen Räume. In aller Eile versuchen Schwestern, Pfleger und Ärzte zehn „Patienten“ in einen Seitenflügel zu verlegen. Die Patienten, von Statisten gespielt, warten mit Verwirrtheit, Panikattacken und Schmerzzuständen auf.

Von der integrierten Leitstelle verständigt, treffen inzwischen die Feuerwehr und eine Einheit des Rettungsdienstes ein. Mit Atemschutzmasken ausgerüstet, gelangen sie zu den betroffenen Zimmern, löschen das Feuer und saugen den Rauch ab. Ebenfalls zu Übungszwecken betreten Feuerwehrleute über die Drehleiter das Zimmer, in dem der Brand ausgebrochen ist.

Damit endet die Übung und die echten Patienten können wieder in ihre Zimmer gebracht werden.

Danach haben sich alle Beteiligte bei einer kleinen Brotzeit gestärkt.

Peter Bolz, Beauftragter für die Brandschutz-Organisation und -Personalschulung der RoMed Kliniken Bad Aibling, Prien und Wasserburg ist sehr zufrieden mit dem Ablauf der Übung. „Wir hoffen natürlich alle, dass ein solches Geschehen nie Wirklichkeit wird“, betont er, „aber wenn, dann können solche Übungen dazu beitragen, schneller richtig zu handeln“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.