Bombenfund: Evakuierung gestartet

In Stephanskirchen müssen 200 Anwohner ihre Häuser und Wohnungen räumen

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Der Großeinsatz der Rettungs- und Einsatzkräfte nach dem Bombenfund in Stephanskirchen bei Rosenheim läuft weiter auf vollen Touren. Die Evakuierung im 300-Meter-Sicherheitsradius hat um 14.30 Uhr begonnen. Durch die Polizei wurden Straßensperren eingerichtet. Von der Evakuierung sind rund 200 Personen in folgende Straßen betroffen:

Filzenweg, Birkenriedstraße, Kapellenweg, Teile der Westerndorfer Straße und Wandlweg.

Die Betroffenen werden gebeten, bis nach Abschluss der Entschärfung zu Freunden oder Bekannten zu gehen. Als Alternative steht die Mittelschule in Stephanskirchen als Notunterkunft zur Verfügung. Zwischen 16 und 17 Uhr wird der Luftraum über der Fundstelle bis zu einer Höhe von 1.000 Metern gesperrt. Ziel ist es, bis zu diesem Zeitpunkt die Evakuierung abzuschließen und mit der Entschärfung zu beginnen. Die Bahnlinie Rosenheim-Salzburg und die Staatsstraße 2362 sind nicht betroffen.

Etwa 200 Einsatzkräfte sind derzeit beteiligt. Die Polizei kümmert sich um den Verkehr und die Absperrung. Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst gehen von Haus zu Haus um zu prüfen, ob alle Bewohner evakuiert sind. Personen, die nicht oder nur bedingt mobil sind, werden abgeholt.

Das Landratsamt hat unter 08031/392-5555 ein Bürgertelefon eingerichtet.

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