Bleibt’s dahoam!

Die Sorge der Polizei vor dem kommenden Wochenende, dem letzten vor dem verschärften Lockdown

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Mit Sorge blickt die Polizei auf das kommende Wochenende in der Region – das letzte Wochenende vor den verschärften Lockdown-Maßnahmen! Denn schon in den letzten Wochen nutzten viele Tagestouristen die meist trockene Witterung, um die touristischen „Hotspots“ im südlichen Oberbayern zu besuchen. Vor allem die zugefrorenen Seen und die teilweise vom Schnee bedeckten Berge und Hügel zogen viele Menschen in die Natur. Auch der Landkreis Rosenheim und der ganze Chiemgau kann ein Lied davon singen. Mit einhergehend entstanden dadurch an manchen Orten sehr belastende Verkehrsverhältnisse auf den Zufahrtsstraßen zu den Ausflugszielen und auf den dortigen Parkplätzen.

Stellenweise kilometerlange Staus verhinderten für viele Ausflügler das eigentlich erhoffte Ausflugsvergnügen.

Die Polizei im südlichen Oberbayern, führte, insbesondere an den touristischen Hotspots, aus diesem Grund in den vergangenen Wochen eine verstärkte Verkehrsüberwachung durch. Dabei kamen auch Unterstützungskräfte der Bereitschaftspolizei und geschlossene Einheiten des Polizeipräsidiums zum Einsatz. Die Bilanz fällt unterschiedlich aus.

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd befinden sich zahlreiche touristische „Hotspots“. Die An- und Abfahrtswege sowie öffentlichen Parkplätze waren bereits vor der Corona-Pandemie regelmäßig durch den Ausflugsverkehr überfüllt und nicht mehr aufnahmefähig. Vielerorts waren öffentliche Ausflugsparkplätze schon am frühen Vormittag belegt, so dass zahlreiche Fahrzeuge am Fahrbahnrand, auf Grünstreifen, in Wäldern oder auf Wiesen abgestellt wurden.

Hotspots entlang der Alpen punktuell überlastet

Beispiel Ruhpolding im landkreis Traunstein. Die beliebten Langlaufstrecken und die zugefrorenen Seen entlang der Bundesstraße 305 im sogenannten Seengebiet zwischen Ruhpolding und Reit im Winkl zogen unzählige Wintersportler an. Die bedingt zur Verfügung stehenden, zulässigen Parkflächen waren meist schnell ausgelastet.

Die geltenden Parkverbote entlang der Bundesstraße wurden vielfach missachtet. Die Polizeistation Ruhpolding führte mit der kommunalen Verkehrsüberwachung der Gemeinde Ruhpolding verstärkte Überwachungsmaßnahmen durch und sprach an mehreren Tagen eine Vielzahl von gebührenpflichtigen Verwarnungen aus.

Schliersee, Landkreis Miesbach. Wie bereits vor der Pandemie und auch im vergangenen Sommer stellten sich insbesondere die Ausflugsziele rund um den Schliersee und Spitzingsee als massive Brennpunkte des Verkehrsgeschehens heraus. Die örtliche zuständige Polizeiinspektion Miesbach war in den vergangenen drei Wochen mit Unterstützungskräften der Operativen Ergänzungsdienste Rosenheim sowie der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Einsatz, um zum einen durch gezielte Maßnahmen den Verkehrsfluss zu gewährleisten, aber auch festgestellte Verkehrsverstöße restriktiv zu verfolgen.

Vornehmlich an Feiertagen und Wochenenden mit trockener Witterung mussten vielfach Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung, insbesondere gegen Park- und Durchfahrtsverbote, verfolgt werden. Alleine zwischen dem Jahreswechsel und dem Dreikönigstag wurden rund 300 Verkehrsordnungswidrigkeiten gebührenpflichtig verwarnt oder zur Anzeige gebracht.

Auch in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Bad Tölz-Wolfratshausen (vornehmlich Bereich Lenggries Brauneck) und Garmisch-Partenkirchen (Bereich Eibsee) war über die Feiertage und den Jahreswechsel ein sehr hohes Verkehrsaufkommen durch Tagesausflügler zu verzeichnen. Im Vergleich zur Verkehrssituation im Landkreis Miesbach waren hier allerdings deutlich weniger Zuwiderhandlungen gegen straßenverkehrsrechtliche Vorschriften feststellbar.

Aufgestelltes Schild gegen Ausflügler

Für mediales Aufsehen sorgte ein selbst gebasteltes Schild mit möglicherweise beleidigendem oder volksverhetzendem Inhalt gegen Tagestouristen im Landkreis Miesbach. So meldet es heute das Polizeipräsidium.

Am Silvestertag stellten Beamte der Polizeiinspektion Miesbach am Ortseingang das Schild sicher. Zudem wurde ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet und der Sachverhalt der Staatsanwaltschaft München II zur Prüfung hinsichtlich eines möglichen, strafbaren Inhalts weitergeleitet. Das Ergebnis steht derzeit noch aus.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Kfz-Kennzeichen alleine keine Rückschlüsse auf den Wohnort oder die Herkunft der Insassen zulässt. Vielmehr kann es sich bei dem Fahrzeug um ein Leasing-, Miet- oder Firmenfahrzeug handeln.

Zudem wurde bereits mit Beginn des Jahres 2015 die bundesweite Kennzeichenmitnahme eingeführt, nach der jeder Fahrzeughalter sein altes Kennzeichen bei einem Umzug innerhalb Deutschlands behalten darf.

Ganzheitliche Kontrollen der Polizei

Die vom Ausflugsverkehr tangierten Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd kontrollieren auch weiterhin, teilweise mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei, verstärkt die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und das Freihalten der Zufahrtsstraßen in den Ausflugsregionen. Festgestellte Verstöße werden konsequent geahndet. Dies kann von einem Verwarnungsgeld oder einer Ordnungswidrigkeitenanzeige bis hin zur Abschleppung des Fahrzeugs führen.

Überdies sind die Polizeibeamten zur Bekämpfung von vermeidbaren Infektionsgefahren angehalten, das Vorliegen von triftigen Gründen für das Verlassen der eigenen Wohnung (Allgemeine Ausgangsbeschränkung), aber auch die Beachtung der Kontaktbeschränkung im Rahmen von ganzheitlichen Kontrollen zu überprüfen und dabei festgestellte Verstöße zur Anzeige zu bringen.

Verstöße gegen die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung waren im Zuge der Überwachung des Ausflugsverkehrs kaum festzustellen. Die Menschen hielten sich, wo vorgeschrieben, meist vorbildlich an die Maskentragepflicht, die Abstandsregeln und die Kontaktbeschränkungen.

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie appelliert die Polizei nochmals im Interesse aller an die Solidarität und den Gemeinschaftssinn:

  • Beachten Sie die Regelungen der geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung!
  • Beachten Sie ab kommenden Montag, 11.01.2021, insbesondere eine mögliche Umkreisbeschränkung von 15 Kilometern für Ihren Wohnort, sofern der 7-Tage-Inzidenzwert über 200 liegt!
  • Wägen Sie vor Fahrtantritt bitte gründlich ab, ob Sie für Ihren Ausflug unbedingt Ihren Wohnort verlassen müssen!
  • Fahren Sie keine Ausflugsziele an, von denen Sie z. B. aus dem Rundfunk wissen, dass es hier bereits zu Stauungen auf der Anfahrt kommt!
  • Überlegen Sie sich vor Fahrtantritt einen „Plan B“, also ein alternatives Ausflugsziel! Die Internetseite https://www.oberbayern.de/ausflugs-ticker/ bietet hierfür wertvolle Tipps.
  • Parken Sie nur auf ausgewiesenen Parkplätzen und -flächen!
  • Denken Sie an die Umwelt! Insbesondere Wiesen und Wälder, die nicht explizit als Parkplatz ausgewiesen wurden, sind nicht zum Abstellen eines Fahrzeugs geeignet!
  • Halten Sie Rettungswege frei und achten Sie beim Parken am Fahrbahnrand auf eine ausreichende Fahrbahnbreite für größere Einsatz- und Rettungsfahrzeuge!
  • Weichen Sie auf andere Parkplätze aus, auch wenn sich hierdurch Ihr Fußweg verlängert!

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29 Kommentare zu “Bleibt’s dahoam!

  1. Wenn ich um 5uhr losfahre in die berge hat das rki noch keine zahlen veröffentlich.was passiert dann? Wenn der wert dann über 200 beträgt?

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    1. Was genau ist an der Aufforderung “Bleibt´s dahoam!” nicht zu verstehen?

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      1. Die Frage ist schon berechtigt, oder ich stelle die Frage hier nochmal in Anderer Form.
        Wann wird der Inzedenzwert für den aktuellen Tag bekannt gegeben, was ist die Offizielle Quelle für den Wert.
        Wie lange ist der Wert nach Bekanntgabe gültig?
        Dann zum Bewegungsradius, es gibt immer wieder zwei Ausführungen dazu, einmal der Wohnort als Mittelpunkt für den Bewegungsradius, dann wieder mal die Gemeindegrenze.
        Wobei die Gemeindegrenze schon so großzügig ist, das es keinen Sinn mehr macht. Mit einem Radius von 15KM vom Wohnort sollte doch jeder ein Geschäft zum Einkaufen erreichen.
        Das ganze ist doch wichtig, wenn es darum geht , wenn jemand von der Polizei kontrolliert wird.

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        1. Ich dachte eigentlich, dass man hier selbst zum Nachdenken kommt. Das scheint aber nicht der Fall zu sein. Die Aufforderung “Bleibt´s dahoam!” ist unmissverständlich.
          Insofern bin ich schon etwas fassungslos, dass ernsthaft überlegt wird, bei drohendem Reißen der Inzidenzwerte an einen Bergsausflug zu denken.

          Und dann diese Erwägungen auch noch von Ihnen bestätigt werden.

          Es gibt hier nichts zu überlegen: einfach erstmal zuhause bleiben.

          Alles andere macht momentan keinen Sinn.
          (…)
          Die 15-km-Grenze gilt ausschließlich für touristische Ausflüge (nicht für Einkaufsfahrten) und sie gilt ab der Gemeindegrenze. Da gibt es keine unterschiedlichen Interpretationen.
          Die offiziellen Inzidenzwerte werden vom Robert-Koch-Institut morgens veröffentlicht: Auch das dürfte aber eigentlich seit mehreren Monaten bekannt sein. Wenn man sich eben einschlägig informiert.

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    2. Entweder du wartest, bis ein Ergebnis vorliegt, oder du zahlst Eur 500, ganz einfach.

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  2. Schon traurig, dass die Leute so unvernünftig sind. Warum fährt man in solch touristischen Hochburgen, die früher schon überlaufen waren? Ist der Mensch wirklich so ein Herdentier? Ich bin überzeugt dass es selbst um Städte herum Plätze gibt, die noch viele nicht kennen. Die Natur kann man überall genießen. Wo Massen sind, kann man doch nichts mehr genießen. Es gibt so viele schöne Wanderwege, die nicht überlaufen sind. Außerdem finde ich es sehr schade, dass man auch nicht mal auf das Skifahren und so weiter verzichten kann. Im Frühjahr durfte keiner Motorrad fahren und die haben sich daran gehalten.

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    1. Die Leute findet du auf Berggipfeln, die max. pro Tag von 2-5 Bergwandern bestiegen werden. Es ist überall viel los und es ist den Leuten nicht zu verdenken oder gar zu verbieten. Ausserdem wurde doch immer gepredigt, das das Virus in der Luft draussen gar nicht übertragen wird. Warum sollen die Schulkinder denn andauernd lüften?
      (…)

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  3. Ned in die Berg fahren!!!!
    Bleibts dahoam!!!!!

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    1. Na gwiss ned! I lass ma ned ois verbieten!

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      1. Wega soichane wie di ham mia ja den Schlamassl und miassn dahoam bleim.
        Bleib moi a bar Wocha dahoam, wenns vorbei is, konnst ja wieda ause und aufi, sovui wiasd mechsd, aba jetzad ned.

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      2. Haben Sie den neu eingestellten Artikel „Bitte kommen Sie nicht zu uns“ gelesen?
        Müssen denn noch mehr Verschärfungen und Verbote her, nur, weil Leute wie Sie nicht begreifen wollen, daß wir alle in einer Situation stecken, die nur mit Vernunft und vor allem Rücksicht und OHNE Egoismus Einzelner nicht noch katastrophaler wird?

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  4. Zuhause is a schee

    @kaiser
    Bleib einfach dahoam!!!

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  5. In den Bergen bleiben, bis er wieder unter 200 sinkt. Alles andere birgt ein hohes Risiko.
    Die Alternative: Daheimbleiben.

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  6. Gibt es einen triftigen Grund in die Berge zu fahren?

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    1. Ja! Bewegung, frische Luft, Abwechslung usw.

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      1. Und das geht nicht im Umkreis den Heimatortes?

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  7. @Kritiker
    Und das alles gibt es nur aufm Berg?
    Alles andere ist dann nebensächlich?
    Irgendwie unkreativ, unsolidarisch und nicht weit über den Tellerrand gedacht.

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  8. @kritiker und das gibt’s nur in den Bergen?

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  9. Natürlich raus und an die frische Bergluft. Was soll da bitte passieren. Auch wenn in Spitzingsee 500 bis 1000 Leute drauf sind ist die Wahrscheinlichkeit sich beim Einkaufen in Edeka sich anzustecken um das 1000 fache höher.

    Ich lebe nicht nach Zahlen Statistiken und dem ganzen Blödsinn den mir jemand vormacht der jeden Tag eine andere Taktik an den Tag legt und das schon seit über 9 Monaten.

    Wenn ich mich richtig verhalte und Distanz wahre ist es nicht egoistisch und auch nicht verboten einen Ausflug zu machen.

    Das ist meine Meinung

    Wer daheim bleiben willkann es ja tun. Ich nicht

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  10. Wenn von 10 Kommentar – Schreibern, 2 das Ganze nicht verstehen, wie soll es dann besser werden.
    Leider wächst der Egoismus mit jedem Tag mehr, wirklich traurig.

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  11. @ Josef
    Es geht auch nicht rein um die Ansteckung.
    Es geht z.B. auch um volle Straßen, erhöhtes Unfallrisiko, Einsatz der Rettungskräfte am Berg oder auf dem Weg dorthin, Krankenhauskapazitäten, Personalkapazitäten, überfüllte Parkplätze so dass Rettungsdienstler nicht mal mehr durchkommen.
    Viele treffen sich halt dann doch.
    Mag der einzelne auch verantwortungsbewusst sein so wie Sie, das ist voll in Ordnung. Ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung ist es offensichtlich nicht. Demnach braucht man Regeln für alle.
    Das hat nichts mit jeden Tag eine andere Taktik zu tun. Der Virus braucht bestimmte Voraussetzungen um sich auszubreiten. Das ist das eine. Aber auch alle weiteren Konsequenzen wie z.B. volle Intensivstationen müssen beachtet werden. Und hier könnte man sich entsprechend verhalten. Aber wahrscheinlich schaffen das viele erst, wenn sie selbst betroffen sind oder wissen wie es dort zugeht.
    Taktiken neuen Erkenntnissen und Gegebenheiten anzupassen zeugt meiner Meinung nach eher von Aufmerksamkeit und ist vorausschauender und effektiver als an alt bewährtem festzuhalten.

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  12. Es geht doch einfach um Massen. Um die verstopften Straßen und überfüllten Parkplätze. Wie Manu schon richtig schreibt, man muss doch jeder unbedingt an Orte fahren, die ohne Corona schon voll waren. Und wenn ich mich hinstellen und trotzig sage, ich lass mir nichts verbieten, ist das Kindergarten.

    Um was geht es da ihnen wirklich?
    Es hat ihnen keiner verboten, sich an der frischen Luft zu bewegen.

    Die Gemeinden haben Hr. Söder angelegt etwas gegen den Massenansturm zu unternehmen. Für die Einheimischen und für die Natur ist das keine Lebensqualität mehr. Was würden sie sagen wenn ihnen die Zufahrt zum Haus oder ihre Enfahrt zugeparkt wird?
    Wenn sich vor ihrer Haustür Blechlawinen vorbeischieben?

    Da möchte ich sie hören. Außerdem, Zuhause bleiben ist auch Umweltschutz.

    Also bitte überlegen, ob ich wirklich mein Ego auf Kosten von Anderen ausleben muss.

    Und in einer Zeit einer Pandemie gibt es einfach mal Regeln, da kann man sich doch nicht einfach wie ein bockiges Kleinkind verhalten und mich hinstellen und “ich will aber, ich lasse mir nichts verbieten” rufen.

    Meidet einfach die Massen.

    Antworten
  13. Mei, Manche müssen schon echt ein trauriges Leben haben… Was ist denn so schlimm daran, einfach mal mit dem Hintern daheim zu bleiben, daheim spazieren zu gehen usw.
    Ich verstehe all jene, die in der Großstadt leben, in der Wohnung ohne Garten, dass die mal “raus” müssen. Aber “wir”, die wir auf dem Land bzw einer Kleinstadt leben mit genug Bewegungsspielraum in freier Natur, wir müssen doch wirklich nicht auch noch durch die Gegend rennen.

    Jede Krankenhauskapazität die man sich aktuell sparen kann ist wichtig, warum raffen das so viele Menschen nicht? Denken denn wirklich so viele Menschen nur noch an sich?!

    Antworten
  14. @logik….ja wenns nach deinen worten ginge,müsste sich jeder ein lebenlang einsperren.

    Antworten
  15. Da stellen viele täglich neue Bilder von ihren Ausflügen mit den Kindern in What´s App .

    Anscheinend halten sie es zuhause nicht aus und das, obwohl sie ein grosses Haus und einen grossen Garten haben.
    Man kann sich auch mit wenig Schnee mit Kindern im Garten beschäftigen und zwischendurch wieder zum Aufwärmen ins Haus gehen.

    Nicht die Kinder wollen unbedingt Ausflüge machen, sondern die Eltern.
    Manche sind es einfach nicht gewohnt, auf irgendetwas zu verzichten. Man muss ja zeigen, wie sportlich die Kinder sind.

    Antworten
  16. @logik
    Man kann es drehen und wenden wie man will, eins bleibt wir sitzen alle im gleichen Boot.

    MMn sollte sich ein Mensch frei bewegen können auch in Zeiten der Pandemie wenn er sich an die Maßnahmen hält. Aber das jemand ein Egoist oder sonst wie genannt wird nur weil ihm mittlerweile die Decke auf den Kopf fällt finde ich nicht fair.

    Für Falschparker und Massnahmem Verweigerer gibt es die Gesetzeshüter. Leider gibt es hier auch viele Punkte die völlig daneben sind. Strasse sperren, Positionsmissbrauch ectr.

    Was ich nicht mag wenn die Leute ständig in eine Schublade gesteckt werden. Immer wieder wird die Schuld an andere weitergegeben. Im Moment sind die Leute die in die Berge fahren die schlimmen. Im Sommer waren es mal die Urlauber davor die Nachbarn aus Italien anfangs die Österreicher….

    Ach ja die Gastronomen und Hoteliere habe ich vergessen!

    (…)
    Angst prägt den Alltag und Statistiken verängstigen die Leute noch mehr.
    (…)
    So wird es weitergehen bis zum Frühling und die gearschten sind all die die im Moment zu haben, denn an den Zahlen hat sich nix geändert und wird sich nix ändern bis die Temperaturen wieder steigen.

    Ich persönlich wünsche mir mehr Verständnis untereinander und hoffe das der Spuk bis zum Sommer allmählich ein Ende hat. Gemeint ist nicht Sommer 2022 🙂

    Love Peace and Harmony

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  17. @Vorsichtige, also man darf schon vor die Tür gehen und auch den eigenen Garten verlassen.
    Es spricht absolut nichts dagegen mit den Kindern eine naheliegenden Schlittenberg aufzusuchen und davon gibt es zum Glück ja genug.
    Man sollte halt dafür nicht kilometerweit mit dem Auto rumfahren und auch nicht ausgerechnet den Berg wählen, der gnadenlos überlaufen ist. Es geht doch nur um die Menschenmassen.

    Vorsicht ist absolut richtig, das bin ich definitiv auch. Aber das beißt sich nicht damit, dass ich mit meinen Kindern zum Schlittenfahren gehe. Fußläufig vom Haus aus zu erreichen. Ohne auf andere Menschen zu treffen.

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  18. @ Blödsinn
    Weil? Das hat meiner Meinung nach nichts mit lebenslangem einsperren zu tun. Sondern mit Solidarität bis die Zahlen wieder so sind, dass eine Nachverfolgbarkeit möglich ist.
    Und das wär wohl bereits schon der Fall, wenn alle an einem Strang ziehen würden. Aber schwarz-weiß ist halt einfacher.
    Wenn einem die Decke auf den Kopf fällt, ja, dann muss man halt mal kreativ werden. Dafür können andere nichts wenn hier die Möglichkeiten und/oder die Interessen begrenzt sind. Wer seine Kinder bisher nur mit dem Fernseher beschäftigt hat wird es natürlich schwer haben etwas anderes anzubieten. Nur als Beispiel.

    @Josef
    Eben. Wir sitzen alle in einem Boot. Und es dauert länger wenn alle in eine andere Richtung rudern.
    Das hat weder was mit Angst zu tun noch mit Schuld. Sondern mit Logik. Gibt man dem Virus die Möglichkeit sich auszubreiten, wird es das auch tun. Egal ob auf dem Berg, im Flieger in Richtung Urlaub, in einem Gastraum, in Schule oder Kindergarten oder zu Hause. Natürlich helfen AHA Regeln, Lüften usw. Aber offensichtlich steigen die Zahlen. Einige können der Logik halt nicht folgen. Und genau das macht vielen Angst, keine Faktenbasis zu haben.

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  19. @??!
    Ich muss Ihnen recht geben. Hab auch nicht die gemeint, die zu Fuss zum nächsten Schlittenberg gehen.
    Machen wir auch.
    Hab die gemeint, die mit dem Auto in Wintersportorte fahren, damit die Kinder Skifahren üben können, damit die nichts verlernen und im nächsten Skikurs die besten sind.

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