Bittere Niederlage für TSV-Damen

Zweite Bundesliga: Basketballerinnen müssen sich Speyer mit 70:75 geschlagen geben

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Mit 70:75 mussten sich die TSV-Damen den Gästen aus Speyer geschlagen geben. „Schlimmer als die Niederlage ist für mich, dass sich eine unserer besten Spielerinnen verletzt hat”, so ein enttäuschter Trainer Nikolai Gospodinov nach dem Spiel. Sophie Perner verletzte sich nach den ersten zehn Minuten schwer am Knie und musste so den Rest des Geschehens von der Seitenlinie aus verfolgen.

Die Damen vom Inn schienen sich von diesem Schock das gesamte Spiel über nicht mehr zu erholen. Nach einem starken ersten Viertel drückten die Gäste dem Spiel immer mehr ihren Stempel auf und gingen am Ende verdient als Sieger vom Feld. Die 18-Jährige Annika Netter besiegte die Wasserburgerinnen fast im Alleingang und hatte am Ende beeindruckende 32 Punkte auf ihrem Konto.

„Wir haben eine sehr schlechte Verteidigung gespielt, zudem haben wir nicht das umgesetzt was wir uns vor dem Spiel vorgenommen haben”, so Gospodinov. Zwölf Ballverluste erlaubten sich die Wasserburgerinnen und ließen zudem 13 Offensiv-Rebounds zu. Zuviel um ein Spiel zu gewinnen. „Ich denke ein weiteres Problem war, dass wir am Ende nur noch mit sechs Spielerinnen gespielt haben. Wir waren im letzten Viertel einfach zu müde und haben vor allem im offensiven nichts mehr auf die Reihe bekommen”, analysierte der bulgarische Head-Coach.

Zwar punkteten drei der sieben Wasserburgerinnen im zweistelligen Bereich, doch auch das nützte am Ende nichts. Trotz der Niederlagen befinden sich die TSV-Damen weiterhin auf dem sechsten Tabellenplatz. Punktgleich mit München, Krodorf und Keltern. Gegen die Rutronik Stars Keltern gilt es am kommenden Sonntag nun einen Sieg zu holen. AH

 

Es spielten: Huber (11 Punkte, 7 Assists), Lutz (2 Punkte), Perner (4 Punkte), Pöcksteiner (13 Punkte), Stemmer, Heise (33 Punkte, 14 Rebounds), Wood (7 Punkte, 10 Rebounds)

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