„Bin tief bewegt. Danke!“

Leserbrief zu einem stationären Aufenthalt im Wasserburger RoMed-Klinikum

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Am heutigen Samstagmorgen erreicht unsere Redaktion dieser Leserbrief, den eine Mutter aus dem Altlandkreis – Daniela Pfaffenberger – geschrieben hat. Es geht um einen stationären Aufenthalt im Wasserburger RoMed-Krankenhaus. Der Wortlaut: „Sehr geehrtes Team der Wasserburger Stimme. Mir brennt etwas ‚unter den Nägeln‘, was ich unbedingt loswerden möchte, da es mich bis heute tief beeindruckt und emotional bewegt …

Aufgrund eines Bandscheibenvorfalls an der Halswirbelsäule musste ich von heute auf morgen für einen zweiwöchigen stationären Aufenthalt ins Wasserburger Krankenhaus Station 2. Was ich während dieses Aufenthaltes beobachten und selbst erfahren durfte, verdient meine ganze Hochachtung …

Ob Pfleger(-innen), BUFTI oder Praktikantin, was sie alle hier tagtäglich leisten, ist oberste Liga.
In der ersten Woche war ich in einem Vier-Bett-Zimmer untergebracht, mit regem Wechsel der Mitpatientinnen.

Viele Patientinnen waren ältere Leute, teilweise hoch betagt und pflegebedürftig und ich durfte erleben, wie respektvoll und rührend mit ihnen umgegangen wurde. So zum Beispiel gab es in einer Nacht drei Neuzugänge in meinem Zimmer – Patientin mit Erbrechen, Durchfall, starken Schmerzen durch Stürze oder Pflegebedürftigkeit.

Wann immer mit der Klingel um Hilfe gebeten wurde, kamen sofort Pflegekräfte, um die Patienten zu lagern, umzuziehen, zu säubern oder beim Toilettengang zu helfen. Mehrmals am Tag wurden wir gefragt, ob wir noch etwas brauchen oder es wurde von den Pflegekräften geschaut, ob genug zu Trinken ect. bereit steht.
Dann kam der Tag meiner OP und zwei Tage, an denen auch ich in einem völlig hilflosen Zustand war. Alle meine Wünsche reduzierten sich mit einem Mal auf meine körperlichen Grundbedürfnisse. Wann immer ich Hilfe brauchte, es wurde alles möglich gemacht, um Schmerzen zu lindern oder mir zu helfen.
Besonders in der Nacht konnte ich hören, wie die eine Nachtpflegekraft / Station den Gang auf und ab flitzte.
Diese 14 Tage waren für mich eine völlig neue Erfahrung und ich möchte von Herzen ‚Danke‘ sagen, für die liebevolle, umsichtige und respektvolle Pflege.
Ich hätte mir es nicht besser vorstellen und wünschen können.“

Daniela Pfaffenberger

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8 Gedanken zu „„Bin tief bewegt. Danke!“

  1. Danke für diesen schönen Leserbrief! Sehr positiv, dass in der heutigen Zeit auch noch lobenswerte Worte und Respekt für die harte Arbeit in den sozialen Berufen Platz haben. Ein großes Kompliment an alle Pflegekräfte in den Kliniken und Heimen der Region!

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  2. Hustenbonbon

    Kann ich nur bestätigen! Auch die meisten Ärzte leisten eine super Arbeit auch wenn es leider „Ausreisser“ gibt insbesondere im Bereich Höflichkeit und Verständnis dem Patienten gegenüber. Aber insgesamt ein Krankenhaus das man nur loben kann!

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  3. Auch ich habe diese für mich wunderbaren Erfahrungen schon mehrmals im Wasserburger Kraankenhaus erleben dürfen. Weiß Gott, ich bin die letzten sieben Jahre schon mehrmals durch verschiedene Krankenhäuser „gereist“ worden und wenn es irgendwie geht und sein muss gehe ich nach Wasserburg. Leider können hier nicht alle Krankheiten betreut werden und ich freue mich darauf, so Gott will, den Neuanfang in Gabersee noch erleben zu dürfen.Vorausgesetzt, die jezzigen Engerl (Buben und Mädchen) werden dann nicht dem sogenannten Kommerz geopfert.

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  4. Da schließe ich mich bedingunslos an. Ich war die letzten Jahre schon in acht verschiedenen Kliniken einquartiert unter andderem in Wasserburg einigemale (verschiedene Abtlg.). Kann diesbezüglich auch nur sehr Positives feststellen. Wenn ich unbedingt ein Krankenhaus aufsuchen muss empfhele ich die Wasserburger an erster Stelle. Leider sind hier nicht alle Arztabteilungen vorhanden.

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    1. Meine Erfahrung: Ärztliche Auskunft für Angehörige gibt es nur, wenn man Chefarztbehandlung wählt.
      Antidepressiva werden ohne Rücksicht auf psychische Folgen und ohne Fachkenntnis abgesetzt.

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      1. Dafür sind aber in erster Linie die Ärzte verantwortlich und dass in Wasserburg jetzt nicht die Creme de la Creme der Ärzteschaft ansässig ist, ist seit Jahrzehnten weit über die Grenzen des Landkreises bekannt. Ich glaub auch dass sich einige aus der Pflegeschaft wünschen würden dass sich das ändert .Beneiden tu ich sie auch nicht da sie den Frust eines Mediziners der nunmal nicht gerade viel aus seinem jahrelangen Studium gemacht hat bestimmt am häufigsten abbekommen.

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  5. Respekt…..erst wenn man in der Sch… sitzt dann erkennt men den Wert der Pflege…..jeder von uns sollte Dankber sein,,,, Sh….wird überall gemacht

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  6. Respekt
    auch ich würde mich immer wieder für das Wasserburger Krankenhaus entscheiden. Die Arbeit der Ärzte und Pflegekräfte ist nur
    zu loben. Ich war in einem 4 Bett-Zimmer untergebracht mit älteren Damen, meist schon ein wenig mehr auf Pflege nach der O.P.
    angewiesen, man konnte klingeln wenn ein Toilettengang erforderlich war man Schmerzen oder Durst hatte, es kam immer jemand.
    Deshalb gilt auch heute noch mein Dank an die gesamte Belegschaft des Krankenhauses Wasserburg die täglich ihren Dienst
    verrichten und Ihre Patienten höflich und zuvorkommend behandeln.

    Meinen Respekt und Dank möchte ich hiermit zum Ausdruck bringen

    Rappolder Emma

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