Bewerber-Rekord fürs Bauen in Eiselfing

Noch nie waren es so viele: Insgesamt 67 Interessenten für 17 Grundstücke

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Wos für a scheens Platzerl: Die gewaltige Nachfrage nach Grundstücken im künftigen Baugebiet „Eiselfing-Nord“ ist nun offiziell bestätigt! Bis zum Antragsschluss gingen insgesamt 67 Bewerbungen für die 17 im Einheimischen-Modell zu vergebenden Parzellen im Rathaus ein. „Dieses erst im vergangenen Sommer vollständig überarbeitete Modell dient ganz bewusst dazu, dass junge Familien mit Kindern sowie pflegebedürftige Mitbürger und auch Menschen mit Behinderung die Möglichkeit erhalten, in Eiselfing Baugrund zu erschwinglichen Preisen erwerben zu können“, so Bürgermeister Georg Reinthaler.

Unser Foto: Auf dieser Fläche zwischen Eiselfing (links) und Bachmehring (rechts im Hintergrund) wird ein großes Baugebiet entstehen.

Eine derart hohe Bewerberzahl habe es bis dato in der Gemeinde jedoch noch nie gegeben. Hier spiegelten sich der immense Siedlungsdruck und die zugleich knappen Flächen wider.

Für das Bauamt im Rathaus gelte nun, sämtliche Anträge und Unterlagen zu prüfen und eine anonymisierte Punkte-Rangliste gemäß der Vergaberichtlinien zu erstellen. Über diese könne der Gemeinderat schließlich im Dezember ohne Interessenkonflikte abstimmen, da keinem Entscheidungsträger inklusive Bürgermeister die Namen der in Frage kommenden, am besten platzierten, Bewerber im Vorfeld bekannt seien.

Zusätzlich stehen im Baugebiet „Eiselfing-Nord“ voraussichtlich ab dem kommenden Jahr noch fünf weitere Parzellen für reine Wohnbebauung im freien Verkauf durch die Gemeinde zu Verfügung. Darüber hinaus erfolgt die Ausweisung von vier Grundstücken als Mischgebiet und es entstehen bis zu vier Mehrparteienhäuser mit Eigentumswohnungen. Letztere werden durch einen noch zu bestimmenden Bauträger errichtet.

„Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Bewerbungsfrist für die Grundstücke im Einheimischen-Modell abgelaufen ist und hierfür keine Anträge mehr angenommen werden“, erklärt Reinthaler.
 

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Ein Gedanke zu „Bewerber-Rekord fürs Bauen in Eiselfing

  1. Do bin i dahoam

    Na dann kann man den Bewerbern nur die Daumen drücken und für einige Familien unter ihnen nur noch hoffen, dass die Baugründe auch wirklich an die im Artikel genannten Personengruppen vergeben werden. Gab vor nicht allzulanger Zeit ja mit dem selben „Einheimischenmodell“ einige Ungereimtheiten wie man hörte….

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