Betrunken nicht aufs Radl steigen

Von unserer Partner-Fahrschule Eggerl: Der Verkehrstipp der Woche (66)

image_pdfimage_print

Wenn die Führerscheinprüfung schon etwas zurückliegt, stellt sich immer wieder die Frage, wie die ein oder andere Regel im Straßenverkehr lautet. Deshalb klärt das Team der Fahrschule Eggerl an dieser Stelle wöchentlich über Verkehrsfragen auf. Heute geht es die Promillegrenzen beim Fahrradfahren. Foto: Pixabay


>>Der Abend war schön und der Biergartenbesuch entsprechend lang – nach Hause geht es verantwortungsbewusst mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto. Doch wie unproblematisch ist das Fahrradfahren unter Alkoholeinfluss tatsächlich?

Grundsätzlich gilt: wer deutliche Anzeichen von Alkoholisierung zeigt, sollte auch nicht mehr Fahrradfahren. Das Risiko, sich selbst und andere durch die eigene Fahrweise zu gefährden, ist dabei einfach zu hoch. Deshalb kann das Fahrradfahren unter Alkoholeinfluss bei einer auffälligen Fahrweise („Schlangenlinien“, Überfahren einer roten Ampel usw.) oder auch bei einem Unfall Strafen nach sich ziehen. Theoretisch kann bereits ab einem Wert von 0,3 Promille in einem solchen Fall Strafanzeige gestellt werden. Man spricht dann von einer alkoholbedingten Fahruntüchtigkeit.

Bei unauffälliger Fahrweise ist das Fahrradfahren noch weitaus länger erlaubt. Ab einem Wert von 1,6 Promille wird allerdings immer von Fahruntüchtigkeit ausgegangen. Es drohen eine Geldstrafe, der Entzug einer vorhandenen Fahrerlaubnis und die Anordnung zu einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU).

Übrigens sind die Regeln für E-Scooter deutlich strenger. Hier gelten nämlich dieselben Promillegrenzen wie fürs Auto! Diese haben wir bereits in einem älteren Verkehrstipp für Sie zusammengefasst: https://www.wasserburger-stimme.de/schlagzeilen/auch-fuer-e-scooter-gilt-eine-promillegrenze/2019/08/07/

Unser Tipp: lassen Sie im Zweifel auch das Fahrrad stehen, wenn sie etwas mehr getrunken haben. Zu Fuß gehen oder mit dem Taxi fahren ist dann nicht nur sicherer, sondern bewahrt sie auch vor führerscheinrechtlichen Konsequenzen.<<

 

Fahrschule Eggerl

Wasserburg | Edling | Pfaffing | Rott | Albaching | Grafing | Aßling 

Hofstatt 15, 83512 Wasserburg
08071/9206219
info@fahrschule-eggerl.de

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

9 Kommentare zu “Betrunken nicht aufs Radl steigen

  1. Solang man aufsteigen kann, kann man auch fahren.

    Antworten
  2. Altstadtbewohner

    Ich finde das Unfair das man seinen Autoführerschein verlieren kann.

    Da sind die zugegebenermaßen wenigen die vorhaus aus gar keinen Autoführerschein besitzen im Vorteil. Die können mit über 1,6 Promille Radfahren und kommen nur mit einer Geldstrafe davon.

    Antworten
    1. Früher hat man Gefangenen das Haupthaar geschoren – daher auch die Bedeutung des gscherten Lackls. Das war auch total unfair, weil die von Natur aus Glatzköpfigen dadurch einwandfrei im Vorteil waren.

      Antworten
      1. Man kons aber a so seng: Wir glatzköpfigen san von Natur aus gestraft. A Führerscheinloser ned oder ned unbedingt.

        Antworten
        1. Genau so, wie es Leute gibt, für die Mutter Natur eine Stirn bis in den Nacken als Standardausrüstung vorgesehen hat und solche, die mit dem Rasierer erst nachhelfen müssen, so gibt es neben denen, die freiwillig aufs Autofahren verzichten auch diejenigen, vor denen uns ein strenger Prüfer zum Glück bewahrt hat.

          Antworten
  3. Bei unauffälliger Fahrweise sind also 1,59 Promille erlaubt. Schaumamoi ob ma mit der Polizei darüber diskutiern kann, was auffällig und was unauffällig is.

    Antworten
    1. Bei 1,59 Promille fehlt a nix, egal ob auffällig

      Antworten
      1. Ja mir feid nix, aber des sigt ned jeder

        Antworten
  4. I bin dafür das diese Droge ein „no-go“ werden muss in unserer Gesellschaft und das endlich der Brokkoli Saft in die Gesellschaft integriert wird 😉

    Antworten