Bestens vorbereitet für den Notfall

Rotter Wehr übte technisch-medizinische Rettung nach einem Verkehrsunfall

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In großer Hitze übte jetzt die Freiwillige Feuerwehr Rott in der Zufahrt zum Gewerbegebiet „Am Eckfeld“: Ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen wurde simuliert. Mit allen Fahrzeugen machten sich die aktiven Feuerwehr-Männer und -Frauen nach der Alarmierung auf den Weg zum gemeldeten Unfallort, vorausfahrend das speziell ausgebildete First Responder-Team in dessen Einsatzfahrzeug, um ein sofortiges Einleiten der Ersthelfermaßnahmen zu gewährleisten.

Dort angekommen wurde die Lage von den Gruppenführern erkundet und der Einsatzleitung gemeldet.

Am inszenierten Unfall beteiligt waren ein Traktor mit Frontladeranbau, ein Pkw und ein Fahrrad. Insgesamt mussten drei Personen mit verschiedenen, auf Hydraulik basierenden Geräten für technische Hilfeleistung aus dem Pkw befreit werden – darunter der Rettungsspreizer, die Rettungsschere und die Anwendung eines Hubzylinder.

Die Personen aus dem Fahrzeug und eine verunfallte Radfahrerin wurden von den First Respondern versorgt. Nebenbei sicherten weitere Kameraden der Rotter Feuerwehr die Unfallstelle ab und kontrollierten mittels der Wärmebildkamera das Umfeld auf weitere Verletzte, die sich eventuell außerhalb der Unfallstelle befinden.

Vielen Dank geht an dieser Stelle an die mitwirkenden Kameraden, an die Firma Dengler & Crüwell für die Bereitstellung sowie den Transport des Unfallfahrzeugs und an Bernd Klemmer für die Bilddokumentation des Übungsabends.

Nach einer abschließenden Besprechung war allen Beteiligten wieder klar, wie wichtig solche Übungen sind. In jeder Sekunde kann es zu einem Ernstfall kommen. Neben einer guten Ausbildung ist die ständige Übung und Auffrischung des Rettungsvorgangs das Allerwichtigste, so die Feuerwehr Rott.

jz/tl

Fotos: Bernd Klemmer (Lux Nova)

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