Bergwacht: Einsatzreicher Sonntag!

Auf der Kampenwand: Helfer aus Wasserburg hatten alle Hände voll zu tun

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Das schöne Wetter lockte am Wochenende viele Menschen in die Berge. So hatte die Dienstmannschaft der Bergwacht Wasserburg auf der Kampenwand auch am gestrigen Sonntag leider alle Hände voll zu tun. Auch der Rettungshubschrauber war im Einsatz. Zum ersten Fall wurden die Bergwachtler gegen 12 Uhr alarmiert. Ein 69-Jähriger aus dem Landkreis Traunstein war in der Nähe der Sonnenalm gestürzt …

… und hatte sich eine blutende Kopfplatzwunde und eine Handfraktur zugezogen. Drei Einsatzkräfte rückten von der Diensthütte zu dem Verletzten aus und übernahmen die Versorgung des Patienten.
Zeitgleich kam über die Rettungleitstelle Rosenheim gestern um 12.20 Uhr die nächste Alarmierung. Eine 54-jährige Bergwanderin aus München war beim Abstieg von den sogenannten Kaisersälen gestürzt und hatte sich das Sprunggelenk gebrochen.

Die Bergwachtmannschaft, die gerade mit dem ersten Patienten von der Sonnen-Alm zur Seilbahn unterwegs war, teilte sich auf und zwei Mann eilten zusammen mit zwei weiteren Bergwachtkräften, die von der Diensthütte starteten, zur Steinling-Alm und stiegen gemeinsam zu der Veletzten auf.

Bei der Patientin warteten bereits ein zufällig passierender Arzt und ein Bergwachtkollege aus Grassau. Aufgrund der Schwere der Verletzung war an einen schonenden, bodengebundenen Abtransport nicht zu denken, weshalb der Münchner Rettungshubschrauber Christoph 1 nachgefordert wurde.

Die Patientin wurde in den Bergwacht-Luftrettungssack verpackt, per Winde vom Rettungshubschrauber aufgenommen und in eine Münchner Klinik geflogen. Vier Mann der Bergwacht Wasserburg und zwei Mann der Bergwacht Aschau-Sachrang waren bei diesem Einsatz rund zwei Stunden beschäftigt.
Um 15 Uhr dann der nächste Anruf von den Wirtsleuten der Steinling-Alm. Ein 56-jähriger Mann aus Niederbayern war im Abstieg vom Kampenwand-Ostgipfel von einem Stein am Kopf getroffen worden, stieg mit seiner Frau noch selbständig zur Steinling-Alm ab, zeigte dort aber starke Symptome einer Gehirnerschütterung. Der Mann wurde mit dem Bergwachtfahrzeug nach Aschau gefahren und in ärztliche Behandlung übergeben.

wh

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