Berg- und Wasserwacht reduziert im Einsatz

Wegen Corona-Krise: Besondere Vorsicht bei Freizeitaktivitäten am Berg und im Wasser notwendig

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Die Rettungs- und Hilfsdienste in Stadt und Landkreis Rosenheim weisen darauf hin, dass im Zuge des derzeitigen bayernweiten Katastrophenfalls wegen der Corona-Krise die Sicherung von Freizeitaktivitäten zurückstehen muss. „Wenn in den nächsten Wochen die Temperaturen ansteigen, ist damit zu rechnen, dass die im Rahmen der Ausgangsbeschränkungen zulässigen sportlichen Aktivitäten zunehmend an die heimischen Seen verlagert werden. Anders als üblich können wir aber …

… aus Kapazitätsgründen keine Bereitschaftsdienste an Wachhütten der Wasserwacht in der Region durchführen. Deshalb bitten wir die Schwimmerinnen und Schwimmer um besondere Vorsicht. Die Reaktionszeiten der Rettungskräfte müssen sich in einer solchen Situation zwangsläufig verlängern“, weist Thomas Neugebauer vom BRK-Kreisverband Rosenheim auf eine Risikolage hin, der sich die Menschen in der Region bisher nicht bewusst sein dürften.

Gleiches gilt für die Einsatzmöglichkeiten der Bergwacht in den heimischen Voralpen. „Auch bei Bergwanderungen, die alleine oder mit der Familie ebenfalls trotz Ausgangsbeschränkungen möglich sind, raten wir zu erhöhter Vorsicht“, so Kreisbrandrat Richard Schrank, der aber betont:

„Der Verzicht auf Bereitschaftsdienste hat aber keinen Einfluss auf die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft für Notfalleinsätze. Vielmehr dienen diese Maßnahmen dem langfristigen Erhalt der Einsatzstärke der Hilfs- und Rettungsdienste im weiteren Verlauf der Corona-Krise“.

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3 Kommentare zu “Berg- und Wasserwacht reduziert im Einsatz

  1. Also bleibt doch im Umkreis eurer Stadt oder Gemeinde. Man muss doch nicht ausgerechnet jetzt in die Berge. Bleibt Zuhause!!! Das tut auch mal den Bergen und der Natur allgemein gut! Es gibt so viele schöne Alternativen im engeren Umkreis! Überflutet nicht unnütz die anderen Gemeinden. Das ist doch nicht der Sinn der Ausgangsbeschränkung. Die Menschen, die Gärten und Terrassen haben können doch da die Sonne genießen. Bleibt ihr doch Zuhause. Alle anderen haben bestimmt Natur vor der Haustüre. Überflutet doch bitte nicht andere Gemeinden. Lasst doch mal die Berge und Seeen ruhen. Das tut nicht nur ihren Mitmenschen, sondern auch der Natur gut. Das ist Rücksicht auf die Natur sich auch mal erholen zu dürfen und Rücksicht auf die Menschen die in den Regionen leben! Ist es so schwierig mal verzichten zu müssen? Bleibt bitte, bitte Zuhause!! Tut es auch für die Rettungskräfte und allen die an der Front arbeiten!!

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  2. Parkplätze sperren, vermehrte Kontrollen und saftige Bußgelder – anders gehts anscheinend nicht.

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  3. Der Mensch ist leider ein Herdentier… Was ein Rindvieh vormacht, machen viele nach!
    Ich meine damit:
    Bleibt bitte, bitte zu Hause!

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