Bedeutung der Bauern für Bayern

Rott: Kreisdelegierten-Versammlung der Jungen Union mit brisanten Themen

image_pdfimage_print

Die heimische Landwirtschaft und das damit verbundene, regionale Einkaufen, aber auch der Asyl-Streit der Schwester-Parteien CDU und CSU auf Bundesebene sowie ein Ausblick auf die bevorstehenden Landtagswahlen – das waren die Hauptthemen jetzt bei der Kreisdelegierten-Versammlung der Jungen Union Rosenheim-Land unter der Leitung von Matthias Eggerl aus Rott (links im Bild).

Zuerst wurde die ORO Obstverwertung unter der Führung von ORO-Geschäftsführer Joachim Wiesböck besichtigt. Dieser machte deutlich, dass die Regionalität der Produkte die große Stärke von ORO sei und das schon seit fast 60 Jahren. Dies mache sich auch in der Qualität der Produkte bemerkbar, wovon sich die Nachwuchspolitiker bei der anschließenden Saftverkostung selbst überzeugen konnten.

Im offiziellen Teil der Versammlung dann im Gasthaus zur Post konnte der JU-Kreisvorsitzende Matthias Eggerl zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Das erste Grußwort sprach die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende CSU-Generalsekretärin, Daniela Ludwig. Diese ging in ihrer Rede vor allem auf den derzeitigen Streit zwischen CDU und CSU ein. „Wir als Partei machen gerade eine harte Zeit durch, aber wir wissen alle, dass sich an unserer Migrationspolitik etwas ändern muss und dafür sind wir auch bereit zu kämpfen“, so Ludwig.

Klaus Stöttner, CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter des Stimmkreises Rosenheim-Ost, bedankte sich bei den JUlern für ihr Engagement: „Dieser Wahlkampf wird uns einiges abverlangen und ich bin froh, dass wir in euch so tatkräftige Unterstützung haben, die maßgeblich zum Erfolg dieser Partei beiträgt“.

Sein Kollege aus dem Rosenheimer Westen, Otto Lederer, machte deutlich: „Wenn wir in Bayern weiterhin die Nummer eins in fast allen Bereichen bleiben wollen, braucht es die absolute Mehrheit der CSU“.

Bezirksrat Sebastian Friesinger unterstrich unter Bezugnahme auf das Thema der Versammlung die Bedeutung, die regionales Einkaufen habe und wies auf sein Engagement in diesem Bereich hin: „Die Frisch-vom-Hof-App macht es für uns alle möglich, regional einzukaufen und davon zu profitieren“.

In seinem darauffolgenden Tätigkeitsbericht ging Eggerl auf den Bundestagswahlkampf im letzten Jahr ein und zeigte sich erfreut über die vielen Neumitglieder, die in dieser Zeit geworben werden konnten.

„Auch den diesjährigen Landtagswahlkampf werden wir nutzen, um uns als Junge Union noch bekannter zu machen und unsere Mitgliederzahl zu steigern“, so Eggerl.

Danach gingen die Kreisgeschäftsführer Andreas Meier und Magdalena Schlosser in ihrem Bericht auf die vielfältigen Aktionen der CSU-Nachwuchsorganisation im Jahr 2017 ein und Schatzmeister Stefan Julinek veranschaulichte die Kassenlage der JU.

Als Referent hatte die Junge Union den Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands, Josef Bodmaier, eingeladen. Dieser zeigte in seinem Vortrag die Bedeutung der Bauern für Bayern auf. „Wir pflegen die bayerische Kulturlandschaft nicht nur, sondern wir gestalten sie“, so Bodmaier.

Regionales Einkaufen sei auch deshalb so wichtig, da die Bauern in der Preiskalkulation immer am Ende der Kette stünden und regionale Vermarktung, ob in Form von Hofmärkten, kleinen Produktautomaten oder sogar in Kooperation mit lokalen Supermärkten, ein entscheidendes Standbein für diese seien. Auch Sebastian Friesinger, Vorsitzender des Vereins RegRo machte den Zuhörern das regionale Einkaufen schmackhaft und wies auf das Projekt „Nimms RegRonal“ hin, das regionales Einkaufen in fast 40 Supermärkten in der Region möglich mache.

Als Abschluss stimmte der Bezirksvorsitzende der Jungen Union Oberbayern und Landtagslistenkandidat, Daniel Artmann, die Mitglieder noch einmal auf den bevorstehenden Landtagswahlkampf ein. Artmann stellte fest: „Wir sind als CSU in vielen Bereichen anfangs belächelt worden und haben doch immer Recht behalten“. Die Wahl im Oktober sei entscheidend für die CSU und auch für Bayern. Jede Stimme sei wichtig und dafür werde man kämpfen, so Artmann abschließend.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.