Hellenen war nicht zu stoppen

Basket: Wasserburgs Herren unterliegen Favoriten aus München mit 55:73

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Lorenzo GriffinDavid wehrte sich lange gegen Goliath, letztendlich hatte der „Riese“ BC Hellenen München gegen die Wasserburger Gastgeber in der Partie des 3. Spieltages der Bayernliga Süd aber doch den längeren Atem. Die Mannen von Coach Danny Paz mussten sich mit 55:73 (29:38) gegen einen der großen Ligafavoriten, der sechs Neuzugänge aus der Regionalliga 1 in seinen Reihen hat, geschlagen geben.

Die Wasserburger Herren starteten mit harter Verteidigung und effizientem Mannschaftsspiel sehr gut in das Spiel und führten schnell mit 6:0. Die Gäste spielten in der Folge ihre Überlegenheit auf den großen Positionen aus und glichen aus. Es entwickelte sich ein enges Spiel, in dem die Hausherren trotz früher Foulprobleme das erste Viertel mit einer knappen 20:19-Führung beendeten. Als dann die Würfe auf Wasserburger Seite nicht mehr fallen wollten, nutzten die Hellenen das eiskalt aus und erzielten ihre Punkte sehr variabel unter dem Korb aber auch aus der Distanz. So ging es mit 28:38 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Wasserburg wieder mit verbessertem Angriff und gewann das dritte Viertel sogar knapp (42:51, 30. Minute). Im letzten Spielabschnitt reichte es dann aber nicht, um noch näher heranzukommen. Am Ende siegten die Gäste aus der Landeshauptstadt mit 73:55 gegen ein durch Verletzung und Krankheit dezimiertes Team vom Inn. „Das am Ende doch relativ deutliche Ergebnis spiegelt nicht unsere Leistung wider“, so der Wasserburger Trainer: „Wir haben gut und hart gespielt gegen dieses Top-Team.“

Schon übernächstes Wochenende sind die Münchner wieder in der Badria-Halle zur ersten Runde des Bayernpokals. Davor warten noch die Aufgaben in der Liga gegen Aufsteiger FC Bayern München 3 und Vaterstetten.

SOA

Es spielten: Edin Bajric (2 Punkte), Kenan Biberovic (12 Punkte / 2 Dreier), Marcel Freiwald (9), Lorenzo Griffin (Foto – 11), Hermann Michel (7 / 1), Chris Sardgon (12 / 1) und Salu Tadi (2).

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