Basketball-Herren auf Achterbahn-Fahrt

Bayernliga: Auch bei abstiegsgefährdeten Rosenheimern ausgerutscht

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Lorenzo GriffinNach einer vierwöchiger Spielpause leisteten sich die Wasserburger Basketball-Herren beim abstiegsgefährdeten SB Rosenheim II einen weiteren Ausrutscher. In einer von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägten Partie sicherte sich Rosenheim durch einen 72:64 (38:31)-Erfolg wichtige Punkte, während die Wasserburger eine weitere Chance verspielten, sich wieder im Kampf um die Vizemeisterschaft zurück zu melden. Mit acht Siegen und sieben Niederlagen, darunter vier seit dem Jahreswechsel, befindet sich der TSV Wasserburg nun in der Bayernliga Süd auf Rang fünf. Lorenzo Griffin (unser Foto) mit …

… 24 Punkten und Kenan Biberovic (16) waren erneut die erfolgreichsten Werfer, aber die Anfangsphase stand ganz im Zeichen der ehemaligen Rosenheimer Marcel Freiwald und Hermann Michel, welche die ersten neun Punkte gegen ihren alten Verein erzielten. Freiwald kassierte aber schnell Fouls und ärgerte sich über seine dadurch reduzierte Einsatzzeit: „Gerade hier hätte ich gerne mehr zeigen wollen“.

Auch weil man sich viele Rebounds sicherte, führte Wasserburg nach zehn Minuten mit 17:12.

Nach zwei schnellen Körben im zweiten Viertel folgte aber leider ein völliger Einbruch: Der Tabellenfünfte traf so gut wie nichts mehr, Rosenheim gewann an Sicherheit und Selbstvertrauen und wendete das Blatt zur Pause (38:31).
Danach ging die Achterbahn-Fahrt weiter: Nun waren die Gäste wieder an der Reihe, verteidigten aggressiv und schlossen ihre Schnellangriffe erfolgreich ab.

In den Schlussabschnitts ging der Favorit mit einer 55:51-Führung, zeigte aber danach wieder seine andere Seite: Ballverluste, verlegte Korbleger und zwei unsportliche Fouls aus Frust. „Wenn wir nur zwei Viertel präsent sind, können wir kein Spiel gewinnen“, ärgerte sich Trainer Danny Paz über das völlig verpatzte Schlussviertel mit nur acht Punkten. „Chancen waren genug vorhanden, ein paar der der freien Dreier in der Schlussphase verwandeln und wir wären im Rennen geblieben. Wir müssen diesen misslungen Auftritt schnell abhaken, denn der nächste Gegner wartet schon.“

Am Donnerstag nämlich findet in Vaterstetten ein Nachholspiel statt – für Wasserburg die letzte Möglichkeit, nochmal die vorderen Plätze zu attackieren.

Bis zum nächsten Heimspiel ist es auch nicht weit: Am Samstag erwartet man in der Halle der Mittelschule den TV Memmingen.

Es spielten: Kenan Biberovic (16), Manuel Eggs, Marcel Freiwald (6), Lorenzo Griffin (24), Hermann Michel (12), Christopher Sardgon (2), Amir Sehalic und Salu Tadi (4).

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