Basketball: Generalprobe misslungen

Wasserburger Damen I seit sechs Jahren erstmals 'nur' Zweite vor Play-Offs

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Die Damen vom TSV Wasserburg haben einen Spieltag vor Ende der Basketball-Hauptrunde der Bundesliga keine Chance mehr auf Rang eins und müssen sich zum ersten Mal seit 2012 mit Platz zwei begnügen! Ausgerechnet gegen das achtplatzierte Chemnitz haben sie am gestrigen Abend verloren: Mit 60:67 (33:39) war es eine misslungene Generalprobe – denn es war nicht die letzte Reise nach Sachsen. Bereits in zwei Wochen tritt Wasserburg dort zum Top-4-Turnier des Deutschen Basketball-Pokals an. 

„Wir sind sehr langsam reingekommen und haben Chemnitz dadurch Selbstvertrauen gegeben“, ärgerte sich Wasserburgs Head-Coach Nikolay Gospodinov vor allem auch über die zahlreichen Offensiv-Rebounds, die dem Gegner ermöglicht wurden – und die dieser zu vielen einfachen Punkten nutzen konnte. So erhöhten die ChemCats ihren Vorsprung kontinuierlich und führten im zweiten Viertel bereits mit 14 Punkten (24:38).

Bis zur Pause konnten die TSV-Damen den Rückstand zwar wieder verringern (33:39), nur um nach dem Seitenwechsel schnell wieder einen 2:8-Lauf zu kassieren.

Auch die neuerliche Lücke schlossen die Gäste vom Inn aber zuversichtlich und gingen wenige Minuten vor Spielende sogar mit 60:59 in Führung!

In der Folge aber gab’s nur noch Chemnitzer Punkte zum 67:60-Sieg der Sachsen, die sich damit bei der gleichzeitigen Niederlage Saarlouis gegen das abstiegsbedrohte Göttingen Rang acht und die Play-Off-Teilnahme sicherten.

Gegner im Play-Off-Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft wird nun entweder Nördlingen oder Hannover. „Egal gegen wen, wir müssen uns für das Pokalfinale und die Play-Offs noch enorm steigern“, so der Wasserburger Trainer Gospodinov. 

Es spielten: Milica Deura (11 Punkte), Margaux Galliou-Loko (10 Punkte, 5 Rebounds), Annika Holopainen, Ieva Kazlauskaite, Santa Okockyte (12 Punkte), Haiden Palmer (unser Foto oben – 14 Punkte, 5 Rebounds), Becca Tobin (7 Punkte, 14 Rebounds, 4 Steals, 4 Blocks) und Petra Zaplatova (6 Punkte).

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