Basketball: Das Aus im EuroCup

Am gestrigen Abend mit 62:65 verloren - Trotzdem ein versöhnlicher Jahresabschluss

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Er hat gestern spontan das Ruder alleine übenommen (wir berichteten): Interims-Coach Nikolay Gospodinov konnte mit den Wasserburger Basketball-Damen im EuroCup zwar nicht den Traum vom Achtelfinale erfüllen – aber es gab zumindest einen versöhnlichen Jahresabschluss für den TSV Wasserburg! Die Damen zeigten am Abend beim 62:65 gegen Saint-Amand aus Frankreich trotz der Niederlage eine gute Leistung.

 

Mit einer 33-Punkte Hypothek aus dem Hinspiel in Frankreich und ohne drei wichtige Spielerinnen war der Glaube an ein Weiterkommen auf Wasserburger Seite vor der Partie nicht all zu groß. Petra Zaplatova konnte aufgrund eines grippalen Effekts nicht eingreifen, Becca Tobin fällt mit ihrer Knieverletzung weiter aus und Monique Reid wäre zwar mittlerweile auch im EuroCup einsatzbereichtigt gewesen, war aber aus familiären Gründen schon früher zurück in die USA gereist.

„Zu Beginn sind wir etwas ängstlich aufgetreten“, so Interims-Coach Nikolay Gospodinov angesichts eines 11:26-Rückstands nach dem ersten Viertel. Es hatte über drei Minuten gedauert, bis die treuen Fans, die trotz der stressigen Weihnachtswoche in die Badria-Halle gekommen waren, ihr Team aber immer lautstark angefeuert hatten, den ersten Punkt ihres Teams bejubeln konnten. Die Gäste aus Saint-Amand trafen in dieser Phase aber auch sehr hochprozentig im Gegensatz zu den TSV-Damen.

Doch diese steigerten sich in der Folge und konnten alle weiteren Spielabschnitte gewinnen.

Mitte des dritten Viertels waren die Gastgeberinnen dann plötzlich dran: Der Rückstand betrug nur noch 45:48 und es entwickelte sich eine offene Partie, in der Wasserburg durchaus auch die Chance hatte, zu gewinnen. Leider ließen sich die starken Französinnen die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, erwehrten sich aller gegnerischen Angriffe und sicherten sich den 61:65-Auswärtssieg. Am Einzug von Saint-Amand in die „Round of 16“ des EuroCups war ohnehin nichts zu ändern.

„Ich war sehr stolz aufs Team und vor allem auch darauf, wie wir gekämpft haben“, erklärte Gospodinov.

Jetzt geht es in eine kurze Weihnachtspause, denn schon am Sonntag, 7. Januar, steht das nächste Spiel im Deutschen Pokal zuhause gegen Herne auf dem Programm.

Es spielten gestern: Haiden Palmer (18 Punkte, 6 Rebounds), Milica Deura (9 Punkte, 8 Rebounds), Santa Okockyte (11 Punkte, 5 Assists), Annika Holopainen (18 Punkte, 8 Rebounds), Laura Audere, Anna Heise und Margaux Galliou-Loko (5 Punkte, 9 Rebounds).

Die Abteilung Basketball wünscht auf diesem Weg allen Mitgliedern, Helfern, Sponsoren, Unterstützern und Fans frohe Weihnachten und alles Gute für das Neue Jahr.

son

Foto: TSV Wasserburg – Andreas Brei

 

 

 

 

 

 

 

 

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