Basket-Pokal: Das war eher knapp!

Wasserburg tut sich gestern schwer gegen die Aiblinger Fire-Girls - Magere Trefferquote

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Das war knapper als gedacht: Mit 75:58 (29:34) haben die Wasserburger Basketball-Damen am gestrigen Abend auch das zweite Landkreis-Derby innerhalb weniger Tage gegen Bad Aibling gewonnen – sie ziehen damit als Titelverteidiger in die dritte Runde des Deutschen Pokal-Wettbewerbs ein. Kämpferisch starteten die Gäste, die sogar gestern erst einmal meist leicht in Führung lagen – so auch überraschend zur Halbzeit (29:34). Nach dem Seitenwechsel …

… erwarteten die meisten Zuschauer in Wasserburg, dass sich das Blatt jetzt wenden würde, doch im Gegenteil: Bad Aibling legte noch ein paar Punkte drauf und lag zwischenzeitlich sogar elf Zähler in Front (44:33).

Doch nach dem 44:52 in der 27. Minute fielen endlich auch beim Titelverteidiger vom Inn die Würfe. Mit einem viertelübergreifenden 20:2-Lauf holte man sich die Führung zurück, die er sich bis zum Ende nicht mehr nehmen ließ und sogar noch ausbauen konnte. Insgesamt ließen die Wasserburger in den letzten 13 Minuten nur noch magere sechs Punkte des Gegners zu.

„Mit der Verteidigung war ich sehr zufrieden, wir haben Bad Aibling unter 60 Punkten gehalten, das ist immer unser Ziel“, so Head-Coach Georg Eichler: „Auch wenn die Zuschauer das wohl nicht so sehen, fand ich unser Spiel besser als das erste. Wir haben im Angriff sehr gut agiert, aber einfach nichts getroffen.“

Vor allem die vielen Fahrkarten in den ersten drei Vierteln – trotz gut herausgespielter Chancen – drückten die Trefferquote aus dem Feld auf magere 36 Prozent.

Es spielten für Wasserburg: Julia Pöcksteiner, Haiden Palmer (16 Punkte, 8 Rebounds), Milica Deura (3 Punkte), Santa Okockyte (22 Punkte, 4 Rebounds, 4 Dreier), Petra Zaplatova (7 Punkte), Sophie Perner, Annika Holopainen (3 Punkte), Becca Tobin (17 Punkte, 7 Rebounds, 4 Assists), Liz Wood und Margaux Galliou-Loko (7 Punkte, 11 Rebounds).

Für Bad Aibling spielten: Chelsea Waters (7 Rebounds, 4 Steals), Laura Engeln (10 Punkte, 8 Rebounds), Vanessa Gibbels, Alina Hartmann (14 Punkte, 4 Rebounds), Cyrielle Recoura (15 Punkte, 5 Rebounds), Sonja Nagel, Lindsay Sherbert und Destinee Young (8 Punkte, 4 Rebounds).

Foto: Andi Brei

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2 Gedanken zu „Basket-Pokal: Das war eher knapp!

  1. Tja ist halt kein Selbstläufer mehr! Weniger Geld, ne total neue Mannschaft, nur 2 Deutsche, davon nur ein „Eigengewächs 😂 „. Es wird halt nicht mehr jeder Gegner aus der Halle gefegt wie früher.

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  2. De letzdn Jahr is oiwei gred worn, „de gwinnan ja sowiso, des werd ja langweilig.“

    Kaum wern de Partien enga, da werd a wieda gmeggad. Is füa manche Leid doch grod recht, do kennas oiwei onegrantln. 🙂

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