Basket: Der Einbruch im letzten Viertel

Wasserburger Damen gestern bis kurz vor knapp mit Tabellenführer auf Augenhöhe

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Es war lange Zeit am gestrigen Abend eine enge Kiste – doch dann kam das vierte Viertel und der Wasserburger Einbruch: Mit 62-75 haben die Ladies vom Inn beim Spitzenreiter der Bundesliga verloren. Platz vier war aber schon vor dem Match sicher (wir berichteten). Erst stand’s gestern im letzten Spiel vor den Playoffs der Bundesliga zwischen dem Hausherrn Herner TC und dem Rekordmeister TSV spannend 23 : 23. Dann zur Halbzeit ein knappes 42:40 für die Gastgeberinnen und noch knapper hieß es 59:58 nach dem dritten Viertel …

Leider punktete Herne dann aber 16fach und Wasserburg nur mehr vier Mal!

Info zu den Play-Offs zur Deutschen Meisterschaft – am Samstag, 30. März, geht’s um 19 Uhr daheim im Badria gegen die Eisvögel Freiburg (aktuell Fünftplatzierter):

Viertelfinale:
Die erste Runde der Play-Offs wird im “BEST OF THREE” Modus ausgespielt.
Das erste Team, welches zwei Siege erreicht, zieht in das Halbfinale ein.
Halbfinale:
Das Halbfinale der Play-Offs wird im “BEST OF THREE” Modus ausgespielt.
Das erste Team, welches zwei Siege erreicht, zieht in das Endspiel ein.
Spiel um Platz 3:
Das Spiel um Platz 3 der Play-Offs wird im “BEST OF TWO” Modus ausgespielt.
Das Team, mit der besseren Tendenz, wird drittplaziert.
Finale:
Das Finale der Play-Offs wird im “BEST OF FIVE” Modus ausgespielt.
Das erste Team, das drei Siege erreicht ist der Deutsche Meister 2019!

Der Spielbericht zum Match in Herne:

Ein Achtungserfolg war für die Innstädterinnen lang in Reichweite. „Wir haben echt gut und konzentriert gespielt in den ersten drei Vierteln. Wir haben unseren Rhythmus wieder gefunden“, so Head-Coach Sidney Parsons: „Doch wir müssen es schaffen, über die gesamte Spielzeit unsere Leistung zu bringen.“

Die Partie war von Beginn an ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit ständigen Führungswechseln. 30 Minuten lang konnte sich kein Team absetzen.

Mit 58:59 ging es ins letzte Viertel, das sich für die Gäste aus Oberbayern katastrophal entwickeln sollte. Zahlreiche Ballverluste prägten diese Phase und verhinderten lange Zeit einen Korberfolg. Erst nach über fünf Minuten fielen die ersten beiden Wasserburger Punkte von der Freiwurflinie. Da auch Herne Schwächen im Abschluss offenbarte, betrug der Rückstand zu diesem Zeitpunkt nur drei Zähler.

Doch dann folgten zwei Dreier von Hernes Beatrice Attura, die die Vorentscheidung markierten. Wasserburg konnte nur noch einen weiteren Korb erzielten und musste sich nach diesem 4:16-Viertel am Ende zu deutlich mit 62:75 geschlagen geben.

„17 Ballverluste und die meisten davon im letzten Viertel sind einfach zu viel, um ein Spiel zu gewinnen“, ärgerte sich Parsons.

Die Niederlage nicht verhindern konnte Centerin Jewel Tunstull, die in ihrer ersten Partie seit Mitte Januar und nach ihrer Knie-OP aber zumindest wieder Spielpraxis für die Play-Offs sammeln konnte. (son)

Es spielten: Svenja Brunckhorst (Foto oben – 15 Punkte, 4 Rebounds), Leonie Fiebich (11 Punkte, 8 Rebounds), Alina Hartmann, Tina Jakovina (8 Punkte, 4 Rebounds), Marie Mfoula, Sophie Perner (2 Punkte), Julia Pöcksteiner (2 Punkte), Jennifer Schlott (13 Punkte), Manuela Scholzgart, Jewel Tunstull (6 Punkte) und Ashley Williams (5 Punkte, 7 Rebounds).

 

 

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