Basket-Damen: Auch Chemnitz hoch besiegt

Gestern am Abend - Wasserburgs Headcoach Eichler lobt starke Defensive-Leistung

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basket togetherDer nächste Kantersieg für Wasserburgs Damen in der ersten Basketball-Bundesliga gestern am Abend! Die ChemCats aus Chemnitz wurden mit einem 85:48 heim geschickt, nachdem man schon am Freitag – wie berichtet – in Saarlouis hoch gewonnen hatte. Auch gegen Chemnitz lobte Wasserburgs Headcoach Georg Eichler die starke Leistung seiner Mannschaft in der Defensive. Durch den klaren Vorsprung hatte der Trainer die Gelegenheit gut durch zu wechseln und die Spielerinnen zu schonen. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle, laut Eichler, auch Hans Brei und Co-Trainer Michi Zovko: „ Die beiden haben mich und die Mannschaft am Doppelspiel-Wochenende wirklich großartig unterstützt.“

Die Chemnitzer Ladies machten es gestern den Innstädterinnen in der ersten Spielhälfte nicht leicht. Das erste Viertel glich einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Gäste waren schnell, verteidigten hart und gingen, wie Wasserburg, zeitweise in Führung. In der achten Spielminute gelang den Damen dann der 9:9 Ausgleich und sie konnten zum zweiten Viertel einen 14:9 Vorsprung aufbauen.

In den zweiten zehn Minuten hatten die Gastgeberinnen zwar öfter Pech unter dem Korb, sie konnten sich aber häufiger durchsetzen und letztendlich das Spielkommando übernehmen. Zur Halbzeit trennten sich die Teams 33:19.

In der zweiten Halbzeit waren die Wasserburgerinnen nicht mehr aufzuhalten. Sie kamen immer besser ins Spiel und für die Zuschauer waren einige „Schmankerl“ dabei: 32 Zähler in einem Viertel, geschickte Pässe und Spielzüge und ein Dreier nach dem anderen.

So erzielte unter anderem Neuzugang Marlou de Kleijn innerhalb kürzester Zeit gleich zwei Treffer von der Dreipunktelinie. Zum letzten und entscheidenden Viertel stand es dann 65:31 für die Gastgeber – ein Spielstand der in den Anfängen der Partie nicht abzusehen war. Im entscheidenden Viertel ließen die Damen nichts mehr anbrennen und sie gewannen 85:48.

Gegen die ChemCats spielten: Shey Peddy (8 Punkte), Katerina Hindráková (5), Marlou de Kleijn (17), Elisabeth Pavel (4), Nayo Raincock (5), Carla Bellscheidt (15), Stephi Wagner(2), Tiina Sten (5), Svenja Brunckhorst (11) und Soana Lucet (13).

Die Partie am Freitag bei Dauerkonkurrent Saarlouis im Rückblick

Am Freitag haben die Wasserburgerinnen Saarlouis von der Tabellenspitze abgelöst. Der TSV führt nun nach dem dritten Spieltag die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung an. Und so kam es dazu:

Die Spielerinnen der TV Saarlouis Royals mussten in der heimischen Stadtgartenhalle eine überaus klare und bittere 38:90 Heimniederlage gegen die Damen einstecken. Die Royals hatten krankheits-, beziehungsweise verletzungsbedingt mit Ausfällen zu kämpfen. So fiel die die US-Amerikanerin Amanda Dow wegen einer Zahnentzündung aus und nach dem zweiten Viertel mussten die Gastgeberinnen auch auf Mannschaftskapitän Stina Barnet verzichten, die sich in einem Zweikampf an der Achillessehne verletzte.

Nach den ersten fünf Spielminuten übernahmen die Basketballdamen in Saarlouis die Führung und gingen mit einem 22:16 Vorsprung in das zweite Viertel. Von da lief es für das Team von Headcoach Schorsch Eichler dann wirklich „wie geschmiert“: 41:24 führten sie zur Halbzeitpause, 65:36 dann nach dem dritten Viertel. Deutlich überlegen zeigten sich die Innstädterinnen nochmals im entscheidenden Viertel: Den Saarländerinnen machten nur zwei Punkte, Wasserburg dagegen 25. „ Wir hatten Saarlouis‘ Spielerinnen schnell im Griff. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Defensivleistung der Mannschaft“, sagte Schorsch Eichler nach dem Spiel.

Gegen die TV Saarlouis Royals spielten: Shey Peddy (18 Punkte), Carla Bellscheidt (6), Svenja Brunckhorst (5), Marlou de Klejin (14), Katarina Hindráková (5), Soana Lucet (2), Elisabeth Pavel (10), Nayo Raincock (13), Tiina Sten (13) und Stephi Wagner (4).

Foto: TSV Wasserburg

au

 

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