Bargeld, Kreditkarte, Ausweise weg

Frau (49) wurde gestern am Bahnhof in Rosenheim bestohlen

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Eine Frau wurde am gestrigen Dienstag am Rosenheimer Bahnhof bestohlen. Das meldete sie der Bundespolizei. Eigenen Angaben zufolge ist ihr beim Ausstieg aus einem Regionalzug gegen 11.30 Uhr dort der Geldbeutel entwendet worden. Einen konkreten Täter konnte die bestohlene 49-Jährige nicht ausmachen. In ihrer Börse hätten sich neben Bargeld auch der Ausweis, eine Bank- und Kreditkarte sowie die Versichertenkarte befunden.

Die Bundespolizei schließt nicht aus, dass der Dieb das Gedränge beim Ausstieg aus dem Zug, der von Kufstein nach Rosenheim gefahren war, ausgenutzt hat, um den Geldbeutel an sich zu nehmen.

Dabei handle es sich um eine bekannte Vorgehensweise:

Nach vorliegenden Erkenntnissen nehmen mehrere Täter das Opfer buchstäblich „in die Zange“; ein weiterer Mittäter lässt das Opfer dann „auflaufen“ und sorgt für die erforderliche Ablenkung, so dass der „Greifer“ dann die Wertsachen beispielsweise aus dem Rucksack nehmen kann.

Neben dem „Drängel-Trick“ warnt die Bundespolizei auch vor anderen Maschen, wie etwa der „vorgetäuschten Einsteigehilfe“, bei der ein hilfsbereiter Täter, anbietet, das Gepäck zu tragen und einen „Stau“ provoziert, während die Mittäter von hinten oder der Seite unbemerkt zugreifen.

Beim sogenannten „Bettel-Trick“ kann der Bettler selbst, abgedeckt durch ein vorgehaltenes Pappschild, zugreifen.

Vorsorglich rät die Bundespolizei dazu, vor allem in Menschenmengen auf die eigenen Wertsachen zu achten. Hand- oder Umhängetaschen sollten so getragen werden, dass die Öffnung zum Körper hin zeigt. Geld, Kreditkarten, Papiere und andere Wertsachen sollten immer eng am Körper, günstiger Weise in verschlossenen Innentaschen getragen werden.

Geldbörsen, Wertsachen und Mobiltelefone würden keinesfalls in Außentaschen gehören. Überhaupt sollte man nur soviel Bargeld mitführen, wie gerade benötigt werde. Sollte es zu einem Diebstahl gekommen sein, rät die Bundespolizei, auf jeden Fall eine Strafanzeige zu stellen. Bank- und Kreditkarten müssten schnellstmöglich gesperrt werden.

Hierfür hilft etwa der gebührenfreie Sperr-Notruf 116 116. Gestohlene Ausweispapiere sollten unverzüglich dem Bürger- beziehungsweise Ordnungsamt gemeldet werden.

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