Bamberg war eine Reise wert

Rotter Theaterverein auf großer Fahrt zum UNESCO-Weltkulturerbe

image_pdfimage_print

Das UNESCO-Weltkulturerbe Bamberg lockt mit vielen reizvollen Reisezielen, sei es das alte Rathaus, der berühmte Bamberger Dom oder die neue Residenz. Die Altstadt ist der größte historische Stadtkern in Deutschland. Zudem bieten zehn einheimische Brauereien Bierspezialitäten wie das berühmte Rauchbier. Wenn noch zusätzlich zu all den Sehenswürdigkeiten ein drei Tage dauerndes Zauberer- und Gauklerfest angeboten wird, ist das genau der richtige Zeitpunkt für den Rotter Theaterverein, ein Wochenende Bamberg zu genießen. Dem schlossen sich nur zu gerne zwei Teilnehmer vom Pflegerstadl an.

Katharina Wilker hatte zusammen mit dem Busunternehmen den Ausflug für das Wochenende organisiert. Am Samstag fuhren die Teilnehmer morgens in Rott ab und konnten bereits vor Mittag die herrliche Altstadtkulisse von Bamberg sehen. Gerade rechtzeitig, um eine Stadtführung am Nachmittag mitzumachen.

Stadtführer sind höfliche Menschen, vor allem diese Stadtführerin, die sich um den Theaterverein kümmerte. Sie verlangte zwar einige Fußleistung, ließ aber die Teilnehmer bei sommerlichen Temperaturen an schattigen Plätzen zusammenkommen, um ihnen Sehenswürdigkeiten erklären zu können.

Danach bot ein herrlicher Biergarten Köstlichkeiten und Schmankerl für die ermatteten Teilnehmer. Am Abend stand der Besuch des Freilichttheaters in der alten Hofhaltung mit dem Stück „Der Brandnerkaspar und das ewige Leben“ an. Ein Kultklassiker, der durch das originelle Bühnenbild beeindruckte und von hervorragenden Schauspielern gespielt wurde. Allemal erwähnenswert ist der Boandlkramer, den eine Frau darstellte, die alle Facetten ihres Könnens zog.

Schlafen ist was für Langweiler, nicht für die Rotter Theaterleute. Die zogen lieber durch die Altstadt, bewunderten die Gaukler, hörten den Bands zu und genossen das Bier durch den Fensterverkauf.

Wer den zweiten Tag bei einem Theaterausflug bestehen will, muss gut frühstücken. Das Hotel bot dazu ein reiches Frühstückbüfett. Danach stellte sich die Frage, was tun bei dem angebrochenen Sonntag. Jeder wollte mitmachen bei der Bootsfahrt auf der Regnitz und dem Main-Donau-Kanal, um die historischen Bauten und Kleinvenedig vom Wasser aus genießen zu können.

Von der Heimreise ist vielleicht nur erwähnenswert, dass der Bus oft anhalten musste, um den Getränkevorrat wieder aufstocken zu können. Voller Begeisterung über den gelungenen Ausflug plant der Vorstand gleich für nächstes Jahr wieder. Scheinbar genug vom Bier, solls im Herbst zum Törggelen in Südtirol gehen.

RH

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren