Bagger durchtrennt 20.000-Volt-Kabel

Von Stromausfall waren rund 5000 Haushalte im Altlandkreis Wasserburg betroffen

image_pdfimage_print

Bauarbeiten in der Megglestraße in Reitmehring (wir berichteten) waren dafür verantwortlich, dass am gestrigen Montag von Edling über Babensham bis Eiselfing, Soyen und Unterreit die Lichter ausgingen. Ein Bagger-Fahrer hatte mit seiner Baumaschine bei Erdarbeiten eine 20.000-Volt-Leitung beschädigt. Gegen 10.30 Uhr sorgte dies für einen massiven Stromausfall im Leitungsnetz des Bayernwerks. Christian Martens, Sprecher des Netzbetreibers: „Ein Unglück kommt selten alleine. Wir hatten dann auch noch Ärger mit einer Freileitung.“

Insgesamt habe man das Problem dann aber nach eineinhalb bis zwei Stunden im Griff gehabt. Was auch von vielen Betroffenen bestätigt wurde.

Letztlich waren von dem Stromausfall rund 5000 Haushalte in den Gemeinden Edling, Babensham, Soyen, Eiselfing, Unterreit und in den Orten Reitmehring sowie Staudham betroffen. „Bei 150 bis 200 Haushalten kann die Störung zur Stunde auch noch andauern. Wir arbeiten daran“, so Martens am frühen Montagabend.

Foto: WS

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

11 Gedanken zu „Bagger durchtrennt 20.000-Volt-Kabel

  1. Mit da Wünschelrute wär das nicht passiert

    4

    27
    Antworten
  2. Das ist schon eine Sache wo ich mir große Sorgen mache.
    Ein Kabel wurde bei Reitmehring beschädigt was zu einen so Großflächigen Stromausfall führt. Diejenigen die Behaupten, unser Stromnetz läuft auf Kante, die haben wohl recht.
    Das Stromnetz zu sabotieren ist also ein leichtes Spiel.

    17

    25
    Antworten
    1. Normalerweise gibt es Projektanten die viel (zu viel)Geld kassieren um so eine Millionen Baumaßnahme ordnungsgemäß abzuwickeln. Und so ein wichtiges Versorgungskabel ist sicher in den Plänen verzeichnet. Die armen Baggerfahrer müssen herhalten was die andern versaubeiteln.

      38

      2
      Antworten
    2. Man bedenke, dass früher ein derartiger Zwischenfall häufiger war und auch länger andauerte. Dank Handy waren trotzdem fast alle erreichbar.
      Dass es Supermärkte gab bei denen die Kassen etc. nicht gingen, liegt an fehlender Notstromversorgung. Heute eigentlich ein MUSS.
      Im großen und ganzen mach ich mir heute weniger Sorgen als früher. Vielleicht wäre zu überdenken welchen technischen Geräte man wirklich braucht (Der Umwelt zur liebe).

      12

      3
      Antworten
  3. Problem bekannt – Lösungen im Angebot – proaktives Handeln erforderlich: http://www.bil-leitungsauskunft.de

    3

    4
    Antworten
  4. Reitbergerin

    Danke an die Redaktion für diese Information! Jetzt wissen wir wenigstens den Grund für die Störungen in Edling – auch das Internet war davon betroffen!
    An die Tatsache, daß wir mit den „modernen Techniken“ immer anfälliger und angreifbarer werden, sollten wir uns alle gewöhnen. Wo ist die Alternative? Brieftauben, Postkutsche, Gesandte???
    Ein Zurück gibt es vermutlich nicht und auch ich geniesse die Vorteile des Internetes und der schnellen Kommunikationsmöglichkeiten. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, daß wir von Zeit zu Zeit einen Super-Gau erleben werden. Wohl dem, der noch Briefe schreiben kann und immer einen großen Kerzen-Vorrat zu Hause hat………..

    21

    5
    Antworten
    1. Ich glaub Ihr Internet war weg, weil Ihr Router keinen Strom hatte… Alternative wäre ein Dieselgenerator als Notstromaggregat, wenn es so wichtig ist online zu sein. Mit Solarenergie lässt sich auch schon was machen. Es war ja schönes Wetter.

      Ob das Briefeschreiben bei diesem Super-Gau, den sie so befürchten, hilft? Braucht die Post keinen Strom zum Briefe sortieren? Sofern der Brief überhaupt im Verteilzentrum ankommt, da die Post bis zum Super-Gau evtl. schon alles auf E-Scooter umgestellt hat und die Zugangsschranke auch nur mit Strom funktioniert.

      Brieftauben, Postkutschen und Gesandte wären auch Anfällig für Ausfälle. Früher war es allerdings egal, ob die Nachricht heute oder in 2 Wochen ankommt. Das Problem ist eher die Wertschätzung, die Sie dem Strom geben und diese findet in Ihrem Kopf statt. Und genau da müsste man nach Alternativen suchen.

      12

      3
      Antworten
  5. Gaberseependler

    Kommst du bitte zu Elektro De. Weil wer mit der Wünschelrute ein Kabel findet, ca 80cm tief, seit 20 Jahren verbuttelt, kann bei Wetten Dass Geld verdienen.

    12

    3
    Antworten
  6. Gaberseependler

    Wenn du auf 30cm ein MS Kabel findest, mehr geben die alten Pläne nicht her, dass ca. 0, 8 m tief seit 20 Jahren in dem Boden liegt, kannst du dich bei jedem EVU in Deutschland melden und bekommst einen Job.

    9

    2
    Antworten
  7. Vielleicht gibt es in neun Monaten ja einen Babyboom in Edling?! 😉

    13

    3
    Antworten
    1. Stromlos in Edling… Der zweite Teil von Schlaflos in Seattle

      5

      5
      Antworten