Badria: Sicherheit an erster Stelle

Feuerwehr Wasserburg nimmt nicht nur Saunaneubau unter die Lupe

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Für die Besucher ist nun die lange Zeit des Wartens vorbei. Der neue Saunabereich im Badria ist für sie offiziell eröffnet (wir berichteten), modernisiert – und obendrein brandschutztechnisch auf dem neuesten Stand. Unter der Führung von Rudi Göpfert, dem stellvertretenden Kommandanten der Wasserburger Feuerwehr, wurden die für die Wehr relevanten Gesichtspunkte besichtigt und besprochen.

Niko Baumgarter, Fachkraft für Bäderbetriebe im Badria und gleichzeitig ehrenamtlicher
Feuerwehrmann, übernahm dieser Tage die fachspezifische Führung bei der Objektbegehung. Aus den ursprünglich vier Meldeeinrichtungen im Saunabereich wurden aufgrund neuer Vorschriften sage und schreibe 120. „Das bedeutet letztlich ein Plus an Sicherheit für die Gäste. Unabhängig des Saunaneubaus, ruft ein Objekt wie das Badria die Feuerwehr jährlich zur Begehung auf den Plan. Eine große Veranstaltungshalle und das weitläufige Gelände fordern von uns, im Ernstfall für alles gerüstet zu sein“, so Rudi Göpfert.

Die erste Hürde, die am Badria für die Rettungskräfte oft zu nehmen ist, ist die Zufahrt! Zugeparkte Rettungs- und Fluchtwege sind keine Seltenheit – so auch am Abend der Begehung. Ein Hallensprecher, der bei einer Veranstalung den Hinweis auf zugeparkte Fluchtwege eines Hausmeisters ignoriert und sich erst auf persönliche Anweisung der Feuerwehr dazu durchringt eine Durchsage zu machen, ist dann zum Glück eher die Ausnahme.

Göpfert weiter: „Ein ,Ich bin ja gleich mit meinem Auto wieder weg‘ kann im Erstfall zu viel Zeit kosten. Wer ein Menschen in Panik und das gleichzeitige Anlaufen einer Rettungskette noch nicht erlebt hat, kann nicht beurteilen, wie kritisch das werden kann“.

Der stellvertretende Kommandant abschließend: „Ein Ausbau der Sicherheitseinrichtungen kommt nicht von ungefähr, sondern aus der Erfahrung vergangener Unglücksfälle.“

 

Stefan Gartner

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