Badende Kuh hält Feuerwehr auf Trab

Babenshamer und Soyener Floriansjünger alarmiert - Tier aus dem Inn gerettet

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Die Meldung eines Bootsfahrers auf dem Inn löste heute Alarm bei den Feuerwehren in Babensham und Soyen aus. Der Mann wollte von seinem Boot aus eine im Fluss treibende Kuh gesehen haben. Eine einstündige Suche begann – mit Happy End für die Kuh und verschwitzten Einsatzkräften auf beiden Flussseiten. Fotos: WS

Gegen 14.30 Uhr wurde zunächst die Babenshamer Wehr alarmiert. Doch außer toller Landschaft am rechten Inn-Ufer beim Weiler Wies, hohen Schilfgürteln im Uferbereich und brütender Hitze war auf Höhe von Fluss-Kilometer 153 nichts zu finden.

 

 

Die Babenshamer stellten schließlich die Suche, bei der auch ein Wasserwachtsboot im Einsatz gewesen sein soll, schließlich erfolglos ein. Keine Kuh in Sicht.

Jetzt versuchte man es auf der anderen Innseite bei Rieden. Dazu musste die Soyener Wehr ran.

Auch sie rückte mit zwölf Einsatzkräften aus. Ihr Suchgebiet: Genau gegenüber von Wies im Weiler Urfahrn auf Soyener Gemeindegebiet.

Nur wenige Minuten nach dem Eintreffen der Floriansjünger konnte die Suche nach dem Tier dann aber eingestellt werden: Der Bauer, von dessen Weide sich die Kuh zum Baden aufgemacht hatte, hatte das Vieh eigenhändig wieder an Land befördert.

Eine Stunde nach Einsatzbeginn war der Spuk vorbei.

 

Die anderen Kühe auf der Weide in Urfahrn zeigten sich zum Glück etwas wasserscheu. Sie beobachteten die Suche nach ihrer Kollegin träge und ruhig in der Sonne liegend und dachten sich vermutlich: „So eine dumme Kuh!“ …

 

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