B304: Zweimal hat’s gekracht

Feuerwehren aus Steppach und Edling innerhalb kurzer Zeit bei zwei Einsätzen

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Zwei Unfälle innerhalb von 20 Minuten – die Einsatzkräfte hatten am Mittwochabend alle Hände voll zu tun. Erst rückte die Steppacher Wehr gegen 18 Uhr Richtung Brandstätt aus. Dort waren ein Mofa und ein Pkw in einen Unfall verwickelt. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand ernsthaft. Dann wurden die Edlinger Floriansjünger zur Albachinger Straße gerufen.

Dort waren im Kreuzungsbereich mit der B304 zwei Pkw kollidiert. Es gab Verletzte. Der Rettungsdienst war im Einsatz

Polizeibericht folgt.

 

Fotos: Georg Barth

 

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25 Kommentare zu “B304: Zweimal hat’s gekracht

  1. Tja, wieder mal diese beiden Kreuzungen. Wie viel muss noch passieren?

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  2. Streifenhörnchen

    Wia oft muassn auf dem Abschnitt Brandstätt-Staudham no schäbern, bis endlich moi wos machan, unglaublich!

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    1. Bauer Franz sen.

      Bauer Franz sen.
      Auf der Kreuzung Oberhub – Brandstätt waren es ja bis jetzt nur 6 Tote !!!!!
      Wieviel Personen müssen noch sterben, bis die Verantwortlichen wach werden ???? Gerade auf dieser Kreuzung ist eine Schulbus-Haltestelle mit Wartehäuschen ( Schulkinder hatten bis jetzt noch Schutzengel )

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  3. Es handelt sich bei der Kreuzung um eine klassische Stopp-Kreuzung – das ist nicht zu übersehen. Dennoch wird einem hier regelmäßig die Vorfahrt genommen, weil so mancher Verkehrsteilnehmer “keine Zeit” mehr hat. Dass dann Unfälle passieren, ist leider eine zwangsläufige Folge. Der beste verkehrstechnische Umbau von Kreuzungen nützt nichts, wenn die allgemeinen Verkehrsregeln missachtet werden!

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    1. Das ist richtig. Aber bei diesen Kreuzungen muss man meistens knapp raus fahren, sonst wartet man ewig und da ist es halt manchmal “zu knapp” – und das könnte man verhindern.
      Außerdem ist es ein Unding, dass die Schüler bei Brandstätt direkt neben der 304 (ohne Geschwindigkeitsbegrenzung) auf den Bus warten bzw diese sogar überqueren müssen. (Für Frösche aber wird Tempo 30 eingerichtet)

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      1. Was verstehen sie in diesem Zusammenhang unter “ewig”? Also ab welcher drohenden Wartezeit ist es Ihrer Ansicht nach nicht nur gerechtfertigt, sondern geradezu verpflichtend (“…MUSS man knapp rausfahren…”), dass man sich und andere gefährdet – in der festen Gewissheit freilich, dass man bei einem Unfall ja gar nie nicht selber schuld ist, sondern “die da oben”, die es bislang sträflich versäumt haben, diesen zentralen Verkehrsknotenpunkt autobahnkreuzähnlich auszubauen?

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        1. Das Problem besteht ja eigentlich nur, wenn früh und abends Berufsverkehr ist. Normal untertags kommt man ja locker raus – für diese Zeit (ca. 4-5 Stunden am Tag), sollte es doch möglich sein, eine vernünftige Lösung zu finden.

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  4. Tja, wie super hat es an der “Adler-Kreuzung” und Ausfahrt Staudham funktioniert, als die Ampel den Verkehr regelte.

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    1. aberguadwarsned

      Erinnere mich nicht daran…. Den fließenden Verkehr anhalten, damit der Bauer sein tonnenschweres Güllefass mit seiner Landmaschine noch besser auf die Fernverkehrsstraße schieben kann…. Und der letzte in der Kolonne will dann überholen, muss abbrechen und drängt sich rein und bringt uns alle in Gefahr.

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  5. Dass eine Bushaltestelle an einer Bundesstraße nichts zu suchen hat, ist ein anderes Thema und ich denke, da stimmt jeder zu, der bei klarem Verstand ist.
    Die Frage ist, warum es trotz Stoppschild und relativ übersichtlicher Gegebenheit ständig scheppert. Und noch wichtiger, was tut man dagegen? Ampel oder Kreisverkehr können nicht die Lösung sein, denn wenn der Weg über Kesselseestraße attraktiver wird als der Weg über Steinhöring/EBE zur A94, dann verlegt man die Unfälle halt dorthin. Und ein Brummifahrer wird sich überlegen, ob er ständig anhalten und wieder anfahren will.
    Auch im Bereich Gabersee (B304) muss man 3 mal die Woche voll auf die Bremse steigen, weil wieder so einer meint, er kann locker noch rausfahren. Einige fahren hier mit so hoher Geschwindigkeit um die Kurve, weil sie so darauf spekulieren die Lücke zu finden, dass sie kaum mehr bremsen können. Selbst wenn sie bremsen können, erschrickt man, weil das nicht nur PKW sondern auch LKW und vor Allem Busse sind.
    Vielleicht muss man Einfädelstreifen wie in Neudeck in Erwägung ziehen. Wenn der Einfahrende Verkehr schon mal auf Mitfahrgeschwindigkeit beschleunigen kann, ists vielleicht einfacher. Aber die Brücke wird keiner zahlen wollen 🙂
    Dann also lieber die Popelstraßen ganz zumachen.

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    1. Warum es so oft scheppert ist doch leicht erklärt. Die 304 ist eine viel befahrene Straße, auf der die Lücken, in die man nutzen kann, relativ kurz sind, also sind die Einbiege- bzw Überquerungsmanöver meistens recht knapp.
      Zumindest beim Adler lässt dich das Ganze aus meiner Sicht nur durch einen Kreisel oder eine Ampel regeln. Bei Brandstätt würd ich auf 70 begrenzen mit Überholverbot und ständigen Blitzer.

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      1. einfachermannmiteinfachererklärung

        Ja ganz einfach erklärt. Gibts dann auch so einfache Erklärungen dafür, dass andernorts genauso viel Verkehr herrscht, aber weniger Unfälle passieren? Nicht, dass es am Ende daran liegt, dass die einfache Erklärung zu einfach gedacht ist… 😉

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      2. Warum fahrst ned einfach in Forsting oder Staudham in die B304 ein, wenn du dir so unsicher bist. Geschwindigkeit beschränkt + Überholverbot…

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        1. Lieber Opa, Erstens hab ich nicht von mir gesprochen und zweitens, wie soll ich bitte aus Albaching kommend bei Staudham in die 304 einbiegen (evtl gibt es ein paar Feldwege die ich nicht kenne) bzw warum einen 10km Umweg über Forsting machen?
          Aber hey, wenn sie nix machen, isses mir auch recht, ich muss nur nach rechts abbiegen, bin also (fast) safe.

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  6. Auch ein Überholverbot auf der B304 ist an dieser Stelle bei Brandstätt zwingend notwendig. Wenn man von Albaching kommt und nach links Richtung Wasserburg abbiegen möchte gibt es fast täglich gefährliche Situationen, wenn doch ein Fahrzeug zum Überholen ansetzt. Mir ist unbegreiflich, warum hier nicht längst ein Kreisverkehr gebaut wurde. An anderen Bundesstraße geht’s doch auch. Wie viele Unfälle muss es hier noch geben??? Wohin muss man sich melden mit einem Antrag? Weiß das jemand?

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    1. Ihren Antrag können sie ans Straßenbauamt richten. Erfahrungsgemäß fühlt sich dieses aber ausschließlich dem reibungslosen (also möglichst schnellen und ungebremsten) Autoverkehr auf den Bundes- und Staatsstraßen verpflichtet und weniger der Frage, wie man in diese Straßen gefahrlos einfährt oder sie kreuzt. Erwarten sie sich also bitte nicht zu viel von Ihrem sicher gut gemeinten Antrag.

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    2. Vor Ort ist für Bundesstraßen das jeweilige Staatliche Bauamt (in diesem Falle Rosenheim) zuständig.

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  7. Benno Angermeier

    Können wir die Kreuzung mit einer
    Kamera gesteuerten Ampel ausstatten, wie sie auf der B304/Ebersberg Ost
    vorhanden ist,damit die Leute gefahrlos in die Kreuzung einfahren
    können.

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  8. Dann muss aber auch jedem Anwohner klar sein dass es lauter wird.
    Wer am Kreisverkehr abbremst wird auch anschließend wieder beschleunigen. Brummi sowie Motorräder traktoren unc auch Autos.
    Ich sehe da die Brandstätter SCHON WIEDER Jammern.

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  9. Wolfgang Schmid

    Ein Kreisverkehr braucht bestimmte Voraussetzungen. Dazu gehören unter anderem zwei gleichwertige Straßen, oder zumindest ein ähnlich hohes Verkehrsaufkommen. Wenn im gleichen Zeitraum 100 Fahrzeuge die Bundesstraße nutzen und nur drei oder fünf Fahrzeuge auf der Gemeindeverbindungsstraße kreuzen, wird die Straßenbaubehörde nicht mitspielen. Da wird ein Stau auf der B304 produziert. Und jeder Stau für sich stellt ein Unfallrisiko dar. Von daher wird’s schwierig. Ein Überholverbot in diesem Bereich wäre einfacher und sofort wirksam.

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    1. Drum darf die Schranke in Reitmehring ja schon seit Jahrzehnten drei vier Staus pro Stunde verursachen…. 😉

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      1. Ist auch richtig so. Schienenverkehr vor Individual-Fernverkehr vor Bummelverkehr.

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  10. O-Ton LRA RO: Das ist bis Steinhöring die einzige Stelle, an der man Überholen kann, da kann kein Überholverbot hin.

    Mehr sog i ned…

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    1. Genau deshalb weil solche Leute wie du im Kreuzungsbereich überholen müssen passieren die Unfälle, die Möglichkeit zum Überholen ist nach der Kreuzung auch noch aber ohne eine Geschwindigkeitsbegrenzung und Überholverbot kapiert die Gefahr anscheinend niemand. Ein Kreisverkehr ist wegen Platzmangel und Bushaltestelle nicht möglich aber eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 und Überholverbot in diesem kurzen Bereich wäre sehr einfach und überfällig. Da ist auch die Polizei gefragt die es immer noch nicht für nötig hält hier zu handeln.

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      1. Da es anscheinend zu viel Information mit zu wenig Worten war:
        Ich wurde hier schon viele male überholt, während ich abbiegen wollte (mit LKW, Traktor, Bagger und PKW) und konnte nur durch Vollbremsungen Kollisionen verhindern. Auch beim Einfahren gilt es hier besonders, auf Überholer zu achten. Auf meine Anfrage beim Landratsamt, ob hier nicht mal ein Überholverbot und/oder Geschwindigkeitsbegrenzung nötig wäre, bekam ich aber leider nur oben genannte (mir unverständliche) Antwort.
        @ Stefan: Ich bin nicht der Überholer, ich werde überholt…

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