B15 und B304: Zwei Unfälle am Abend

Glück im Unglück: Nur eine Leichtverletzte - Behinderungen im Berufsverkehr

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Am Montagabend kurz vor 16 Uhr ereignete sich auf der B15 bei Lengdorf der erste von zwei Unfällen im Altlandkreis Wasserburg. Ein Mann aus Raubling war mit seinem Pkw in Richtung Rosenheim unterwegs. Aus bislang noch ungeklärten Gründen geriet er mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw einer jungen Frau aus Edling. Diese versuchte noch nach rechts auszuweichen und verhinderte dadurch wohl Schlimmeres. 

Die Edlingerin kam mit ihrem Auto nach rechts von der Straße ab und fuhr die Böschung hinab. Sie wurde dabei glücklicherweise ’nur‘ leicht verletzt und wurde mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus Wasserburg gebracht.

Der Raublinger blieb unverletzt. Ein Polizeibeamter, der privat zufällig vor Ort war, sicherte die Unfallstelle ab und begann anschließend bereits mit der Unfallaufnahme. Dennoch war für längere Zeit nur eine Fahrbahnseite der B15 befahrbar, sodass es  zum Teil zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam.

Wenige Minuten später, nachdem die B15 wieder in beide Richtungen befahrbar war, ereignete sich der nächste Unfall. Ein Mann aus Wasserburg fuhr mit seinem Pkw die B304 von München kommend in Richtung Wasserburg.

Da sich der Verkehr staute, begann er wenige Meter nach der Abzweigung zur Kesselseestraße mit mehreren Zügen mit seinem Pkw zu wenden. Ein Sattelzug, der in Richtung München fuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Da der Pkw quer auf der Bundesstraße stand, musste der Sattelzug nach rechts ausweichen und ist in dem Graben neben der Fahrbahn zum Liegen gekommen (Foto oben).

Durch das Ausweichmanöver konnte zwar ein Zusammenstoß der Fahrzeuge nicht gänzlich verhindert werden, jedoch blieben alle Beteiligten unverletzt. Es entstand ein verhältnismäßig geringer Schaden an Pkw und Sattelzug.

Auf Grund der Schräglage des Hanges drohte der Sattelzug umzukippen. Bei der anschließenden Bergung des Fahrzeugs kam es vereinzelt zu Verkehrsbehinderungen. Die Feuerwehr Edling war mit über 20 Mann im Einsatz und regelte den Verkehr.

Nur durch das Ausweichmanöver konnte Schlimmeres verhindert werden. Es entstand ein verhältnismäßig geringer Schaden an Pkw und Sattelzug.

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