B15: Es dauert bis Oktober

Straßenbauamt bestätigt: Sanierungsmaßnahmen bei Rott „starten nach Pfingsten"

Welliger Belag, notdürftig reparierte Schlaglöcher: Die B15 bei Rott gleicht nicht erst seit dem strengen Frost im Januar eher einer Buckelpiste als einer Bundesstraße. Mittlerweile wurde in den am stärksten beschädigten Bereichen bei Lengdorf eine Geschwindigkeitsbegrenzung verhängt. Besserung ist indes kurzfristig nicht in Sicht. Wie das Straßenbauamt auf Anfrage bestätigte, sind Sanierungsmaßnahmen erst nach Pfingsten geplant.

Die Arbeiten sollen dann bis Oktober andauern.

Im Streckenabschnitt bei Rott gibt es zum Teil ein Provisorium, das seit den letzten Sanierungsmaßnahmen im Herbst 2019 besteht.

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10 Kommentare zu “B15: Es dauert bis Oktober

  1. Ich schlage vor: LKW-Maut erhöhen, um die Reparaturkosten zu decken.

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  2. Du bist ja a schlauer, hast du überhaupt eine Ahnung was die Maut pro KM schon kostet? Aber Hauptsache alles haben wollen. Die Regierung braucht ja die Maut nur dafür einsetzen wofür sie da ist.

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    1. Tatsache ist, dass Transportkosten im Allgemeinen viel zu niedrig sind, weil weder Straßenschäden noch Umweltschäden miteingerechnet werden. Aber das ist eher ein globales Problem. Wären Transportkosten realistisch, hätte die regionale Wirtschaft bessere Chancen auf dem Markt.
      Die Mautkosten so anzupassen, dass die hauptsächlich von LKW verursachten Straßenschäden bezahlt sind, wäre ein Anfang (was kostet denn ein km?).
      Und: ich will nicht alles haben. Mir ist klar, dass die Wirtschaft nicht ewig weiter wachsen kann, und früher oder später werden alle irgendwie verzichten müssen., besonders wir in einem der reichsten Länder der Welt.

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  3. @Martin

    (…)

    Am besten wäre, wenn überhaupt kein LKW mehr fährt oder???

    Dann will ich nicht wissen, was dann los, wenn es nix mehr zum Essen gibt, keinen Sprit an der Tankstelle und auch die ach so geliebten Pakete auch nicht mehr ankommen….

    Und ja auch die Pakete werden durch Lkws befördert!!

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    1. Ganz ohne wirds nicht gehen. Aber zurzeit sinds definitiv zuviele.

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  4. Das Provisorium ist aber auch für sich schon Mist. Da war ewig gesperrt und dann versucht man das so wenig wie möglich zu verwenden, weil es so laut rattert, das einem bang wird. Die Strecke ist eine einzige Katastrophe. Hoffentlich wird das endlich mal richtig in Stand gesetzt

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    1. 2019 hat das Staatliche Bauamt die Fahrbahn verbreitern lassen. Man hatte damals ganz bewusst die Oberfläche (weitere Trag- und die Deckschicht) noch nicht hergestellt, weil man Setzungen befürchtete. Und genau das ist passiert. In der Verbreiterungsfläche, dort wo der Straßendamm neu aufgeschüttet wurde, gibt es augenscheinlich deutliche Setzungen. Nach der Wartezeit hat sich das Erdreich nun ausreichend gesetzt und man kann die Fahrbahn endgültig herstellen, ohne dass innerhalb weniger Jahre Bodenwellen in der neuen Fahrbahn zu befürchten sind.

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      1. Danke für die Aufklärung. Wieder was gelernt.

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      2. Danke lieber Andreas für die Info. Das war mir nicht bewusst. Das tröstet dann doch etwas über die Straßenverhältnisse hinweg

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  5. @Stefanie: Da kann ich nur zustimmen.
    Ist echt ein Witz. Ewig gesperrt, zusammen gepfuscht bucklig wie die Sau und nach ein paar Monaten total kaputt.
    Mir ist nicht klar warum das nicht von einer vernünftigen Firma gemacht wurde, die das gleich gescheit macht.
    Den Blödsinn, das muss sich erst setzen und verdichten, kann wohl kein Argument sein. Wenn man einen vernünftigen Unterbau macht hält das auch beim ersten Mal. Oder werden alle neuen Straßen und Autobahnen nach nem Jahr neu gemacht wenn sich alles gesetzt hat?!

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